Zwerg (Gesellschaft)

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Inhaltsverzeichnis

Gesellschaft

Verhalten zu anderen Rassen

Zwerge verhalten sich gegenüber den meisten Menschen neutral, sie wissen das es eine junge Rasse ist, mit all ihren Fehlern und sie lernen ja noch.

Barbaren sehen die Zwerge als gleichwertige Kampfgenossen, aufgrund ihre Talente. Sozial sind die Barbaren in ihrer für Zwerge primitiven Art eher : Hühnerdiebe

Elfen sind ein Thema für sich, Zwergen und Elfen aller Arten konnten sich noch nie gut leiden. Typische zwergische Beleidigungen sind : Gemüsefilzer, Waldschrat, Löwenzahnfresser und Rosenkohlohr.

Orks sind einfach nur Tiere, Schweinehirten und keine eigentliche Rasse für Zwerge.

Religion und Glaube

Die Religion ist ein Gebiet, von dem alle Zwerge glauben, daß man den Draußenweltlern nicht trauen kann und deshalb hüllen sich die Zwergenpriester in Schweigen und selbst der Chronist dieser Zeilen darf nicht gegen sein Gelübde verstoßen und zuviel davon künden, ehe die Götter entscheiden, daß die Zeit dazu reif ist. (Ein Euphemismus für: Er hat auch keine Ahnung ^^ -- Seer Gram)

Soviel kann gesagt werden: die Zwergenmagie, die man in der Draußenwelt mitbekommt, beruht auf den Kräften der Drachengötter. Diese Götter verleihen ihre Kräfte an bestimmte Zwerge, die dafür den Göttern gewisse Leistungen bringen müssen. Dies sind nicht die eigentlichen Priester, sondern die Geoden.

Die Priester selbst sorgen für das Wohlergehen der Volkes Zuhause. Zudem sind Zwerge sehr abergläubisch. Für alles was passiert, in Guten wie auch im Bösen, gibt es verantwortliche Mächte. Hauptsächlich äußert sich dieser Aberglaube allerdings weniger in direkten sakralen Handlungen (die bleiben den Geoden vorbehalten), sondern mehr in ausgiebigen Flüchen oder überschwenglichen Lobpreisungen. Nach dem volkstümlichen Glauben der Zwerge ist alles Unterirdische beseelt, jeder Stollen, jede Lagerstätte hat ihre eigenen Geister, die machen, was sie wollen. Allein die Priester oder Geoden können hoffen, mit Hilfe der ihnen zur Verfügung stehenden Kräfte die "Erdgeister" zu beeinflussen. Bei aufgeklärten Zwergen der Oberschicht ist es Mode geworden, nicht mehr an diese "Erdgeister" zu glauben. (Was die aufgeklärteren Zwerge jedoch nicht vor den Streichen dieser Geister bewahrt, falls es sie doch gibt. Nur zugeben würde das der gebildete Zwerg natürlich nie.)

Nicht die abergläubische Furcht vor aller Zauberei ist es, die die Zwerge wachsam gegen alle Magie sein läßt - es ist das Wissen, dass derlei Macht immer die Fähigkeit hat, ihre Anhänger zu verderben und oft jene unterwirft, die sie zu beherrschen glauben. Dies gilt auch in besonderem Maße für die Magie der Geoden, die sich letztlich der gleichen Elementarmeisterung bedient wie die Zauberei des Drachen - doch werden nicht nur die Seelenhirten des eigenen Volkes mißtrauisch beäugt, diese widerum halten stets ein wachsames Auge auf die Magier anderer Völker oder gar der Menschen, gelten jene doch als besonders leicht verführbar durch den Zauber der Macht.

Magie (Geoden)

Seit Anbeginn des Zwergendaseins haben immer wieder einmal einige Zwerge die befremdliche Gabe gehabt, starke Magie zu wirken. Doch dies trägt sich nur so selten zu, dass es eigentlich nie zu einem wirklichen erforschen der eigentümlichen Magie der Zwerge gekommen ist. Das kleine Volk hatte immer andere Dinge im Kopf, als still dazusitzen und etwas begreifen zu lernen, was ihnen an sich absolut unwirklich, unnatürlich und eher seltsam vorkommt. Ganz sicher ist schon so mancher sehr begabte Geode nicht gefördert worden, weil er lieber mit seinen Kumpels in den Gängen der Stollen gespielt und gearbeitet hat. Sicher hatte er dann kein gut ausgeprägtes Talent für das Handwerk aber lieber ein schlechter Minenarbeiter, als ein schräg angesehener Geode. Auch die verschlungenen Wege der Magie sind ohne Reiz für die überwältigende Mehrheit der Zwerge - und dass die alten "Erbfeinde", die Elfen, als Meister der Magie gelten, vergrößert das Mißtrauen nur noch. Davon sind auch die "eigenen" Geoden nicht ausgenommen, ja, Zwerge, die kein Eisen berühren mögen, sind dem Zwerg höchst suspekt. Daher fristen die Geoden der Zwerge auch fast das Dasein von Ausgestoßenen und teilen dennoch oft dessen Eigenschaften wie Direktheit, Kampfeslust und Streitsucht.

Gebräuchliche Zwergennamen

(Eine Liste aus Büchern, RPG Systemen, Filmen und Sagen; Einige dieser Namen sind schon auf der SW aber diese Liste wurde unabhängig von bestehenden Charakteren der Schattenwelt erstellt.)

Männlich A Adbrag, Alberik, Andrasch, Angrox, Artox, Arombolosch, Arthag, Atogosch, Atosch

B Ballasch, Balum, Bandhag, Bengram, Borlox, Brodosch, Bugul, Burri

C Cadrim, Cendrasch, Cratosch

D Dabrasch, Damar, Degro, Dergam, Doro, Duglim, Dugobalosch, Durin, Dwarusch

E Ebbo, Ebrasch, Engerim, Erax, Etosch

F Fadoram, Farto, Faruk, Fobosch, Fosamar, Frathag, Fughal, Fusakel, Fux

G Galla, Gandresch, Gandalf, Gerambalosch, Grasam, Greifax, Groin, Grotho, Grubosch,Gurthag

H Hamo, Hardo, Hargasch, Himbi, Hoffam, Hogisch, Hornitex, Hugen, Huramasch

I Ibralosch, Igen, Igrim, Iko, Ingrasch, Ischabax

J Jalosch, Jandrim, Jolhag

K Kagrim, Kalrugen, Kamarix, Kirgam, Korscho, Kubax, Kunhag, Kunthul, Kuwim

L Lagorasch, Laurax, Linosch, Loscho, Louso, Lugen

M Marnax, Mokel, Muragosch, Murax, Murgrim, Muschorox, Mutolosch

N Namin, Nerix, Norrin, Nortgram, Nuitar, Nuxolam

O Obolosch, Odmar, Ogrim, Olbar, Orsox, Oschin

P Paglim, Partram, Perilax, Pogolosch

R Rabagasch, Ramox, Roglom, Rosbur, Rugosch

S Sagrud, Schalasch, Schorman, Schrax, Seghal, Semo, Siglam, Simogasch, Sordolax, Sugusch, Surin

T Tabuk, Tharin, Thoram, Thorgrim, Tlutasch, Tulasch, Tuwar

U Ubar, Ubaraschax, Ufuk, Ugin, Ugosch, Ukko, Ullum, Utram, Uxor

X Xaglom, Xagul, Xandraresch, Xarna, Xasch, Xerberim, Xetolosch, Xolgorim, Xolkar, Xomasch

Z Zinkhal...

Weiblich A Agescha, Andra, Angalla, Artrima

B Barine, Bischa, Bolrima, Bupu

C Cadrima, Cugula

D Dagrima, Derscha, Dorella, Dorescha, Duglima, Dugulne

F Fenlika

G Garescha, Gella, Gerhala, Gine, Gudelne

H Halrima, Herda, Hescha, Hogescha, Hugelne

I Igelne, Igrima, Ingrascha

N Nira, Nortgrima

O Ogulne

P Pegalne

R Roglima

S Sagulne, Segrima, Sugescha

T Thorescha, Tirzula

U Ugilne

X Xagula, Xebrima, Xolgrima

Z Zanilka...

Zwergische Lieder

Finde das Herz des Berges
Nimm es am letzten Tag des dritten Mondes
Schüre die Esse um Mitternacht
Erhitze das Erz, bis es rot erglüht
Hämmere es vor Morgengrauen
Falte das weißglühende Metall siebenfach zusammen
Sprich siebenmal den Schmiedevers
Härte das Eisen in Drachenblut
Lösche es rotglühend im Quecksilber aus Karak Ungol
Tue dies im Namen von Haki dem Ahnherrn
Kühle es im Wasser des Varn
Schärfe die Klinge auf einem Drachenhorn
Ritze im dritten Mond des Winters die Tötende Rune ein
Öle die Klinge mit dem Blut eines erschlagenen Trolls
Umhülle das Heft mit Azgals Gold, befestige es mit Azumetall
Markiere den Orkzahnknauf mit dem Zeichen des Grimnir
Vollziehe das Namensritual mit Altbier auf Valayas Altar
Der nächtliche Tod eines Trolls wird die Rune leuchten lassen Tausend Jahre lang.

(Beim Prägen einer Waffenrune abgesungene Beschwörungsformel)

Auf Brüder, lasst uns... Zechen, zechen, zechen, zechen, zechen und'n bisschen bechern.
Lasst uns kräftig saufen bis zum Schluss und die Fässer leeren bis zur Neige. Dann singen wir unser Lied. Ho! (Pause) Und fallen fröhlich um.

(Lobeshymne der Zwergenbrauer)

Corrosch Klage

Ich jage in den Bergen, die das Mittelreich durchziehen, auf reiche Pfeffersäcke und noch keiner konnte fliehen. Und wenn ich dann die Beute schnell zu mir nach Hause brachte, ach, wie freut sich meine Jalla, dass ihr Herz im Leibe lachte.

Refrain: Marsch arim domedin domeda (poch poch poch poch) phequol de deddio, (poch poch) phequol de deddio, und bringt ein Fass voll Bier!

Eines Morgens in den Bergen traf ich einen Trupp Soldaten, sie hatten gerade Zahltag und sie protzten mit Dukaten. Sie wollten wohl nach Beilunk, das Gold dort zu verprassen, doch ich zeigte meine Armbrust und so mussten sie's mir lassen.

(Refrain)

Ich zählte rasch die Münzen, und es war ein hübscher Haufen, die Soldaten aber waren wie die Hasen fortgelaufen... Ich packte schnell mein Bündel und brachte es nach Hause und feierte mir Jalla bei Wein und gutem Schmause.

(Refrain)

Doch als ich mich zurückzog, um vom Gold und Geld zu träumen, beeilte sich mein Weib, keine Stunde zu versäumen. Sie packte die Dukaten und zerstörte meine Sachen, dann eilte sie nach Beilunk und verständigte die Wachen.

(Refrain)

Ich wachte morgens auf und sah ein Heer von Bütteln, fürwahr ein guter Anreiz, um die Faulheit abzuschütteln. Ich suchte meine Waffen und begriff den ganzen Ärger: Konnt' weder haun noch schießen und man warf mich in den Kerker.

(Refrain)

Sie durften mich nicht hängen, sondern gaben mich den Zwergen. Inzwischen hatte Jalla Zeit, sich gründlich zu verbergen. Wenn einer mir noch helfen kann, dann ist das nur mein Bruder, er ist bestimmt getreuer als mein Weib, das grausam falsche Luder.

(Refrain)

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