Yerabeth Jerean/Zauberbindung und Wahre Namen (UUS WIS AN QUAS XEN)

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Inhaltsverzeichnis

Anforderung

Entwicklungsbedingt, kommt es im Laufe der Zeit zu einer Divergenz von Wahren Namen und Ziel. Während der Wahre Name statisch ist, verändert sich das Ziel.

Dieser Zauber soll uns erlauben diesem Effekt entweder entgegenzuwirken oder ihn zu neutralisieren, ohne die Notwendigkeit das Ziel für eine Neuprägung aufsuchen zu müssen.

Vorbetrachtung

Prinzipiell gibt es zwei Wege, um eine Synchronität von Ziel und Wahren Namen zu erreichen:

  • Das Ziel wird modifiziert, so dass es zum Wahren Namen passt
  • Der Wahre Name wird modifiziert, so dass er zum Ziel passt

Modifikation des Ziels

Angesichts der Aufgabenstellung, die den Zugriff auf die Zielentität explizit ausschließt, ist dieser Weg nicht zugelassen, dennoch möchte ich an dieser Stelle einen kurzen Blick auf die Möglichkeiten werfen.

Da es das Ziel ist, welches sich verändert, kann dieser Veränderung entweder tatsächlich entgegengewirkt werden (in erster Linie durch Beeinflussung des mentalen und körperlichen Zustandes) oder die Divergenz wird akzeptiert und einfach durch eine Auramaskierung ausgeglichen.

Eine solche Maskierung kann kurzzeitig durchaus wirken, fordert aber einen erhöhten Aufwand, der das Ergebnis nicht rechtfertig - in einem solchen Falle wäre eine Neuprägung wesentlich effizienter.

Die Kontrolle der Zielveränderung klingt vielversprechend, erweist sich aber als zeitintensiv und schwierig auszubalancieren: Während es noch relativ simpel ist ein Ziel einfach vor jeder größerer Veränderung zu bewahren, erweist sich der Versuch den Wahren Namen indirekt zu beeinflussen als äußerst diffiziel und fordert einen Aufwand ein, der auch hier in keinem Verhältnis zum abschließenden Nutzen steht.

Fazit: Außer in seltenen Ausnahmefallen kommt die Zielmodifikation nicht in Betracht, auch wenn sie prinzipiell durchaus möglich ist.

Modifikation des Wahren Namens

Der einmal abgelegte Wahre Name ist statisch in dem Sinne, dass er sich nicht synchron mit der Zielperson verändert. Unser Ziel muss nun sein, die aufgetretene Divergenz zu verringern indem wir an der fixierten Thesis Änderungen vornehmen. Dafür gibt es nun wiederum mehrere Möglichkeiten:

  • Direkte Synchronisation durch Abgleich mit dem Ziel
  • Indirekte Synchronisation mittels Ritualverbindung
  • Vermutungssynchronisation

Direkte Synchronisation durch Abgleich mit dem Ziel

Diese Vorgehensweise etabliert durch den Wahren Namen eine Verbindung zum Ziel, dessen vorgefundene Struktur mit dem Wahren Namen verglichen wird. Anschließend wird die niedergelegte Thesis modifiziert, damit sie die aufgefundenen Änderungen wiederspiegelt.

Es ist anzumerken, dass eine vollständige Neuprägung während dieser Phase meist einfacher ist, als eine Nachbearbeitung einer Thesis, nur bei sehr geringer Divergenz erweist sich die Modifikation als effizienter.

Diese Methode fordert natürlich die Erreichbarkeit des Ziels, befindet sich dieses hinter einer Barriere oder unter dem Schutz einer getarnten Aura, schlägt bereits das Auffinden fehl.

Gelingt die Synchronisierung jedoch, erweist sich die Genauigkeit des neuen Wahren Namens als optimal.

Indirekte Synchronisation mittels Ritualverbindung

Um eine indirekte Synchronisation anzustoßen, sind Hilfsmittel notwendig, die einen direkten Zusammenhang mit dem Ziel besitzen und ursprünglich ein Teil der Selbstaura darstellen. Geeignet sind daher alle Formen von Körpergewebe oder Körperflüssigkeit.

Die Genauigkeit des neuen Wahren Namens hängt neben den Fähigkeiten des Zauberers stark von der Qualität der Paraphernaliae ab, hier gilt: Je frischer eine Probe, desto geringer die abschließende Divergenz. Meine Untersuchungen ergaben, dass sich unbehandelte Proben nur etwa 3 Tage lang noch mit leidlich zufriedenstellendem Erfolg benutzen lassen, selbst in Statis gelegte Proben verlieren schliesslich jedoch die Fähigkeit auf das Ziel zu verweisen: Ohne Zweifel ebenfalls eine Folge von Divergenz, die rascher und gründlicher wirkt, als dies bei einer niedergelegten Thesis der Fall ist.

Vermutungssynchronisation

Für einen auf wissenschaftliche Fakten bedachten Magier sicherlich ein Unding, stellt die Modifikation des Wahren Namens aufgrund von Vermutungen ebenfalls eine, wenn auch mit Vorsicht zu genießende Möglichkeit dar. Da hierfür jedoch keinerlei spezielle Magie notwendig wird, fällt dieser Teil aus der näheren Betrachtung gänzlich heraus.

Entwurf

Aus den gebotenen Möglichkeiten galt es nun eine auszuwählen, ich entschied mich für die direkte Synchronisation durch Abgleich mit dem Ziel.

Von allen dargestellten Methoden stellte sie die eleganteste mit dem geringsten Aufwand dar, als Manko ist natürlich die bereits angedeutete Störanfälligkeit gegenüber abschirmenden oder tarnenden Maßnahmen zu nennen.

Die Basisfunktionalität des Zaubers ist dabei recht einfach benannt:

  • Der Zauber muss die Fähigkeit beinhalten die Aura eines Ziels zu lesen und diese Information an eine festgelegte Entität oder ein festgelegtes Muster zurückzusenden
  • Der Zauber muss die Fähigkeit beinhalten das ausgewählte Ziel zu finden.
  • Der Zauber muss die Fähigkeit beinhalten die erlangten Muster zu überbringen.

Ganz so simpel wird sich das letztliche Konstrukt bei der tatsächlichen Erstellung wohl nicht mehr zeigen.

Tatsächlich wirft die gewählte Funktionalität einige grundlegende Probleme auf:

Probleme und Lösungen

Problem:

Wird das Muster des Wahren Namens als Ziel geprägt, dann wird auch die Schablone gefunden und nicht die eigentlich gewünschte Entität, da die Übereinstimmung natürlich vollkommen ist.

Lösungsmöglichkeiten:

  • Implementierung einer Verschleierungskomponente, die die Schablone vor der Suche verbirgt.
  • Modifikation des reduzierten Wahren Namens, um die Selbstreferenzierung zu verhindern.

Problem:

Es gibt keinen Zauber der in der Lage wäre Thesismuster selbstständig zu vereinfachen und einzuprägen, dafür ist in jedem Fall ein ordnender Verstand notwendig. Es ist nicht möglich unvereinfachte Muster vollständig zu speichern - falls doch, käme dies einer Duplizierung des Ziels gleich.

Lösungsmöglichkeiten:

  • Aufteilung der gefundenen Muster in so viele Teile, wie notwendig sind, um es komplett zu speichern
  • Etablierung einer direkten Hellsicht-Verständigungsverbindung mit einem Selbst als Endpunkt und direkte Verarbeitung der gefundenen Muster
  • Nutzung eines unterworfenen Verstandes, der auf Basis der Schablone die notwendige Abstraktion vornimmt

Umsetzung

Natürlich sind mit den vorgestalten Lösungen längst nicht alle Varianten abgedeckt, die zur Umsetzung der gewünschten Zauberwirkung beitragen könnten, sie erschienen mir jedoch am Naheliegensten - nicht unbedingt aber am einfachsten.

Bereits eine eingehende Betrachtung von Aufwand und Risiko läßt verschiedene Komponenten ausfallen: Die Etablierung einer direkten Hellsicht-Verständigungsverbindung mit einem Selbst als Endpunkt sorgt für eine unangemessene Verwundbarkeit: Ist man von einer Barriere umgeben, muss der eigene Zauber durch diese getunnelt werden und eröffnet einem Angreifer die Möglichkeit auf genau den eigenen Mustern zurückzuschlagen, fehlt ein passender Schutz, erhöht sich noch die Bandbreite möglicher Attacken.

Die Aufteilung der gefundenen Muster in mehrere Teile fordert dafür einen geradezu exorbitanten Aufwand ein und steht in keiner Relation zum Ergebnis. Sieht man von der Grundproblematik einer hinreichend scharfen Auflösung der gefundenen Muster und deren passende Zerlegung ab, bleibt hier als Herausforderung zum ersten die Speicherung des Gesamtmusters bestehen, ergänzt um die Notwendigkeit dieses später sauber zusammenzuführen und anschließend zu vereinfachen.

Versuche die Zusammenführung zu umgehen und allein Teile des Ganzen zu vereinfachen, zeigten alles andere als die gewünschten Erfolge - bisweilen ist die Gesamtheit einfach mehr als nur die Summe aller Teile.

Nach diesen Widrigkeiten erwies sich das Ausweichen auf einen unterworfenen Verstand als relativ einfach, der Aufgabenstellung angemessen beschränkten sich die Fähigkeiten der herbeigerufenen Wesenheit im Wesentlichen auf die Fähigkeit Muster wahrzunehmen und zu vereinfachen - Fähigkeiten, über die so gut wie alle Dämonen und Geister verfügen. Die von mir genutzte Kreatur ist mittels der einmal geprägten Thesis sehr einfach zu beschwören, allerdings nicht sehr intelligent und ohne Anleitung ohne größeren Nutzen, vermag im Rahmen des Gesamtzaubers aber trefflich mitzuarbeiten.

Die Thesisabschrift der Beschwörung liegt dieser Arbeit ab, in Anbetracht der eigentlichen Thematik und geringen Herausforderung bei der Beschwörung jenes Geistes, gehe ich hier jedoch nicht auf Einzelheiten ein.

Das Problem des sich selbst referenzierenden Wahren Namens ist in der Literatur schon einschlägig bekannt, gelegentlich als "Marrachs Dilemma" bezeichnet - eine Anspielung deren Sinn ich bis dato noch nicht ermitteln konnte.

Als Lösung wird gemeinhin eine Verschleierung des Wahren Namens vorgeschlagen und dieser Idee gebe ich gleichsam den Vorzug vor einer weiteren Nachbearbeitung der Muster des Namens.

Die reine Durchführung dürfte einen erfahrenen Zauberanwender nicht vor größere Probleme stellen, solange man sich der besonderen magischen Struktur nur bewußt ist, tatsächlich empfand ich die Verschleierung des Wahren Namens noch als einfacher, als eine Selbstverschleierung.

Yera zauber1.png

Somit setzte sich mein Zauber letztlich aus folgenden Komponenten zusammen:

  • Eine leere Grundkomponente aus fixierter Kraft um weitere Zauberaspekte aufzunehmen
  • Die Schablonenmuster des Wahren Namens, eingeprägt in eine klassische Zielsuchkomponente
  • Eine Hellsichtkomponente, durch Auslöser mit dem Zielsucher verbunden, für die Erfassung der Aura des Ziels
  • Eine Verständigungskomponente, um Kontakt mit dem Geist aufzunehmen, angebunden hier natürlich die Muster des Geistes


Als selbstständiger Teil muss die Beschwörung des Geistes betrachtet werden, notwendig vor dem Ende der Gesamtkonstruktion, um die unverkennbaren Muster als Verständigungsziel in den Zauber einzuprägen.

Es ist nach meinem Ermessen zwingend notwendig Geist und Zauber voneinander zu entkoppeln, um die direkte Verwundbarkeit eines Rückschlages zu vermeiden. Natürlich bleibt eine grundlegende Verwundbarkeit durch den Geist selbst bestehen, wenn dieser in der Lage ist den Zauberwirker mit den Mustern aufzufinden, dann wäre ein eventueller Verfolger durchaus in der Lage dies auszunutzen.

Aus diesem Grund entschied ich mich für eine weitere Schutzmaßnahme: Der Geist erhält eine speziell verschleierte Aura, deren Gegenstück im Zauber appliziert wird. Verbunden wird ein Auslöser, der diese Verschleierung auflöst, sobald die Muster abgeliefert wurden.

Damit kann die Verbindung zu Geist und Zauberwirker nur bei direkter Aufmerksamkeit, nicht aber im Nachhinein mehr nachvollzogen werden.

Prinzipiell würde sich anbieten die Verschleierung erst zu wirken, wenn das Muster abgeliefert wird, tatsächlich würde damit aber schon wieder ein nachvollziehbarer Abdruck zurückgelassen werden. Das Auflösen bestehender Kraft hinterläßt dagegen keine Resonanz und ist in diesem Falle vorzuziehen.

Implementierung

Worte der Macht

Angesichts der komplexen Wechselwirkung im Zauber, die sich nicht an einem einzigen Resultat erschöpft, fällt es schwer eine zutreffende Beschreibung durch Worte der Macht zu finden.

Rekapitulieren wir zu diesem Zwecke noch einmal die einzelnen Komponenten:

  • Verschleierung
  • Hellsicht
  • Verständigung
  • Entschleierung

Auch wenn die verwendeten Teile letztlich keine vollständigen Matrices sind, sei hier doch auf ähnliche Zauber im Codex 64 verwiesen:

  • KAL IN EX - so ruft man die Verschleierung der Gestalt, die sich ohne Problem auch zur Verschleierung der Aura erweitern läßt. Notwendig ist hier natürlich der Zielwechsel von belebter Kreatur zu der Schablone des Wahren Namens hin.
  • Es gibt keinen Zauber im Codex, der reine Hellsicht wie hier gewünscht leistet, als Referenz könnte höchstens noch der WIS QUAS dienen, der, zum WIS ORT modifiziert schon Eingang in die Literatur gefunden hat.
  • Auch für Verständigung existiert kein Zauber im Codex 64, hier fällt eine Herleitung auch schon bedeutend schwerer. Als Beispiele für Formen telepathischer Verständigung finden sich in einschlägigen Büchern Zauberkonstrukte wie REL POR WIS oder auch KAL IN WIS.
  • Eine Entschleierung bedarf, wenn sie direkt durchgeführt wird, keines besonderen Zaubers, hier ist jedoch ein fixes Konstrukt nötig, dass sich natürlich als Gegenteil der Herbeirufung findet und somit entweder als EX IN EX oder genereller als EX ORT gerufen wird.

Es macht keinerlei Sinn das Gesamtgebilde des Zaubers in Mantren wiederzugeben, daher entschloss ich mich auf die detailierte Wirkungsbeschreibung zugunsten einer vereinfachten Kurzform zu verzichten.

Gänzlich reduziert lautet die Zauberwirkung ja: Erhöhe das Wissen um einen Wahren Namen, was noch immer nicht leicht zu übersetzen ist:

  • Das Mantram UUS steht für Verstärkung, Erhöhung
  • Das Mantram WIS steht für Wissen, Verstand und Einsicht
  • Die Kombination (AN QUAS) setzt sich aus der Verneinung und Illusion zusammen, formt also eine Wahrheit/Wirklichkeit
  • Das Mantram XEN steht für Wesenheit oder Kreatur

Somit haben wir am Ende:

UUS WIS ((AN QUAS) XEN)

Prinzipiell gäbe es viele andere Variationen aus Worten der Macht, die ähnlich interpretiert werden können, eine Aussage über das WIE der Wirkung enthalten sie jedoch mitnichten. Somit bleibt als Zweck für den Kenner die Erinnerung an die im Hintergrund zu formende Aufgabe, während ein unvorbelasteter Leser zumindest das grobe Verständnis der Wirkung erhält.

Reagenzien

Um diesen Zauber zu wirken ist eine Menge Kraft notwendig, die Verwendung von Reagenzien kann die Arbeit dabei vereinfachen oder durch schlechte Wahl erschweren.

Die verschiedenen Wechselwirkungen deuten bereits darauf hin, dass die Wahl fein abgestimmt werden muss, um die Harmonie des Gesamtkonstruktes nicht durch geprägte Kraft zu ruinieren, aus diesem Grund empfiehlt sich in jedem Fall der Einsatz der Alraune, um eine Basis zu schaffen.

Für die Verschleierung ist ein Hauch von Nachtschatten angemessen, gerade hier kann eine Überdosierung aber leicht dazu führen, dass die Hellsicht getrübt oder die Verständigung gestört wird.

Für Letztere kann die Schwarze Perle eingesetzt werden, neben der Alraune hier die einzige Reagenzie ohne unerfreuliche Nebenwirkungen.

Als gänzlich nutzlos erwiesen sich die schützende Kraft des Knoblauchs und die heilenden Energien des Ginsengs, Blutmoos fand bei der Beschwörung des Geistes natürlich Verwendung, hatte im eigentlichen Zauber aber keinen Platz.

Schwefelasche und die enthaltene Erinnerungen an feurige Kraft, gern in verschiedensten Beschwörungen verwendet, konnte keine sinnvolle Energie beisteuern - ganz anders die Spinnenseide, deren Fokussierungsmöglichkeit für den Abgleich der verschiedenenen zusammengebundenen Komponenten trefflichst diente.

Um Wechselwirkungen wegen zuvielen verschiedenen Energien zu verhindern, entschloss ich mich maximal drei Reagenzien gleichzeitig zu nutzen, nach einigen Experimenten entschied ich mich dann dafür den Nachtschatten aussen vor zu lassen - seine negativen Energien waren für die Verschleierung nützlich, wogen die resultierenden Störungen jedoch nicht auf.

Am Ende blieb es also bei folgenden Reagenzien:

  • Alraune - für reine Kraft als Basis
  • Schwarze Perle - für die Verständigungsmagie und als Unterstützung bei der Zielsuche
  • Spinnenseide - um den Zauber zu stabilisieren und zu harmonisieren

Zirkeleinordnung

Die Kosten für die Wirkung des Gesamtzaubers sind nicht überragend, aber auch nicht zu vernachlässigen, die Komplexität ist jedoch wegen der verschiedenen Komponenten hoch. Angesichts der Tatsache, dass bereits die einfache Verschleierung in den Fünften Zirkel eingeordnet wird, entschied ich mich für eine Zuordnung zum Sechsten Zirkel.

Dazu muss noch Folgendes ergänzt werden:

  • Die Gesamtkosten übersteigen die eines gewöhnlichen Zaubers des Sechsten Zirkels im Mittel nicht.
  • Die Gesamtkomplexität übersteigt die meisten Zauber des Siebten und sogar Achten Zirkels. Allerdings spielt Komplexität bei der Einordnung in Zirkel keine Rolle, als relevant werden allein die auftretenden Kosten betrachtet - anders ließe sich ein wohl brachialer, letztlich aber primitiver Feuerzauber im Siebten Zirkel nicht erklären.

Aus diesem Grunde gilt folgende Einordnung: Sechster Zirkel.

Test

Wie kaum anders zu erwarten, flossen die Ergebnisse der ersten Tests wieder zurück bis zu Entwurf und Implementierung, wirkten durch gewonnene Erkenntnisse auf die Gestaltung der endgültigen Muster ein. Hinweise darauf finden sich in den entsprechenden Unterkapiteln.

Als Ergebnis der mehrfach redigierten Aufbauten, erwies sich die letztliche Überprüfung als problemlos und folgte den gewünschten Parametern.

Zusammenfassung

Die Anforderung an den zu entwickelnden Zauber lautete auf Entgegenwirkung des Divergenzeffektes. Nach meiner Erkenntnis ist dies mit den vorliegenden Mitteln nur möglich, wenn eine abgleichende Verbindung zum gewünschten Ziel aufgenommen wird, was zugleich die wesentliche Beschränkung dieses Zaubers beschreibt. Davon abgesehen funktioniert der entworfene Zauber im Rahmen der durch die Komplexität unvermeidlichen Störungseinflüsse zuverlässig - es wäre jedoch zu überlegen, ob sich nicht noch mehr Intelligenz zur Validierung des gefundenen Ergebnisses einbinden ließe.

So oder so bleibt das Ergebnis ein Hilfskonstrukt, dem die Eleganz einer klaren Zaubergestaltung fehlt - auf der Suche nach einem perfekten Ergebnisses stellen sich systemimmanente Schwierigkeiten jedoch als hart begrenzend heraus. Ein wirklicher Paradigmenwechsel wäre nur möglich, wenn der Wahre Name als selbstmodifizierend betrachtet werden könnte, mit der Fähigkeit eine permanente Verbindung zum Ziel aufrechtzuerhalten, die durch Schutzkreise und andere Antimagie weder erkannt noch unterbrochen werden kann.

Das bleibt leider - oder zum Glück - Wunschdenken. Es mag sein, dass jene Unsterblichen, die wir als Lichtgeborene kennen, solche Manipulationen vermögen, für Sterbliche ist dergleichen aber nicht erreichbar.

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