Wie man Wissen verpackt

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Fakten, Quellen, Gerüchte, Lügen - Darstellung von Wissen in der SW-Pedia

Die SW-Pedia soll eine Wissensdatenbank sein, aber nicht nur OOC-Fakten vermitteln, sondern auch Stimmungsbilder, Meinungen und Aussagen, die - obgleich als wahr angenommen - doch nicht der Wahrheit entsprechen.

Ich stelle fest, dass es folgende Arten von Informationen gibt:

Inhaltsverzeichnis

Quellen

Eine Quelle ist - ganz gleich woher sie zitiert wird - immer eine IG-Informationen, wird also nicht durch die Spieler, sondern durch die Chars vermittelt. Ob man dabei nun tatsächliche Charaktere sprechen läßt, oder alte Bücher etc bemüht, ist dabei nicht relevant.

Quellen können und dürfen sich jederzeit irren. Sie vermitteln eine Meinung, das vielleicht unvollständige, vielleicht zutreffende Wissen einer Person der Welt, die eben nicht die Draufsicht hat, die wir als Spieler unser eigenen nennen.

Eine Quelle kann also durchaus behaupten, dass Tyrael nur eine Maske eines Gottes ist, der auch Raynor, Diablo, Lloth und andere verkörpert.

Jeder Text, der nicht neutral sondern wertend formuliert ist, muss als Quelle kenntlich gemacht werden.

Dies geschieht wie folgt:

{{Quote|INHALT=
 Das ist der zu zitierende Text
 |AUTOR=
 Autor der Quelle
 }}


Das Ergebnis sieht so aus:

Das ist der zu zitierende Text
  • Autor der Quelle

Es gibt genauso die Möglichkeit ein Zitat ohne Quellenangabe darzustellen, dafür kann man die gleiche Vorlage verwenden:

{{Quote|INHALT=
 Das ist der zu zitierende Text
 }}

Das Ergebnis sieht so aus:

Das ist der zu zitierende Text

Schattenweltwissen

Hierbei handelt es sich um OOC-Fakten, die den Schattenweltlern sehr wohl bekannt sein können - aber nicht müssen. Beispielsweise könnte man aufführen, dass Magincia erstmal um 700 v.Z. besiedelt wurde und dies wäre ein Fakt, weil die tatsächliche Wahrheit nicht bekannt ist. (Erstbesiedlung weit vorher ..)

Schattenweltwissen stellt die Spielbasis dar, eine Orientierungshilfe, damit die Spieler wissen, was sie ihren Chars an Hintergrundinformationen mitgeben können.

Solches Wissen muss keineswegs bekannt sein und sollte immer aus dem jeweiligen Kontext des Chars heraus betrachtet werden. Ein normaler Mensch wird kaum um den Aufbau der Daywalkerhierarchie wissen, während dieses Wissen für einen Tagwandler natürlich verfügbar ist - aber auch er weiss nicht, dass der Tagwandlerlord in Wahrheit eine pelzige Raupe in einem Menschenkostüm ist, der die Landung von Ausserirdischen vorbereitet ...)

Solche Texte werden nicht besonders formatiert.

Geheimnisse

Dabei handelt es sich um Wissen, das unter normalen Umständen schlicht und einfach nicht verfügbar ist - nicht einmal für Chars, deren Kontext passt. Geheimes Wissen kann mit der Zeit zu Schattenweltwissen werden: Dass die Menschen den Laboren der Wissensmagier entstammen ist heutzutage Schattenweltwissen, war aber einst ein Geheimnis.

Nicht jedes Geheimnis wird ausdrücklich formuliert werden, um die zufällige Lüftung durch Abenteurer zu vermeiden. Manche Dinge sind noch immer verborgen und werden es auch bleiben (was haben die Magier Daltarias wirklich unter der Robe?).

Wenn bestimmte Geheimnisse in Questen enthüllt werden, können sie als Geheimnis in der SW-Pedia auftauchen.

Geheimnisse werden wie folgt formatiert:

{{Geheimnis|CONTENT=
Der freie Wille ist der Schlüssel, so spricht es der Lichtdelphin. 
Der Kampf um die Seelen der Sterblichen hat die Auseinandersetzung 
zwischen den Göttern immer geprägt, das höchste Gut findet sich in 
diesen Funken - denn allein wer zur Weltenzeitwende die meisten Seelen
gesammelt hat, wird für das nächste Zeitalter die Welt prägen.
}}

Geheimnis:

Der freie Wille ist der Schlüssel, so spricht es der Lichtdelphin. Der Kampf um die Seelen der Sterblichen hat die Auseinandersetzung zwischen den Göttern immer geprägt, das höchste Gut findet sich in diesen Funken - denn allein wer zur Weltenzeitwende die meisten Seelen gesammelt hat, wird für das nächste Zeitalter die Welt prägen.

Evolution des Wissens

Wissen, dass irgendwann einmal ein wenig bekannt wird, kann entweder verbreitet werden und damit vom Geheimnis zum Allgemeingut werden, oder den umgedrehten Weg beschreiten und vom Allgemeingut zum Geheimnis werden.

Questinformation <-> Geheimnis <-> Schattenweltwissen

Beispiel

Unter den Dienern Tyraels stellt der Meisterbarde, der streitbare Sänger etwas wie einen Gegenpol zu dem Ernst dar, den die anderen Seraphim fast immer tragen. Er ist der Lächelnde, der sich an Kleinigkeiten erfreuen und in ihnen verlieren kann, er ist der Poet, dessen Kunst nicht wie die Ubiraths einen Sinn zu erfüllen hat.

Dennoch greift auch die "Gläserne Harfe" zur Waffe, wenn es nötig wird einen Frevel wider seinen Herren oder wider die Ideale denen er sich verpflichtet fühlt, zu strafen. Nicht nur zu diesem Zwecke zeigt er sich für gewöhnlich in die Aureole aus Licht gehüllt, unverkennbar mit seinen vier gläsernen Flügeln, die beständig leise Sphärenklänge von sich geben und den gläsernen Augen, in denen jeder wagemutige Betrachter sein Spiegelbild findet.

Glamael ist einer der ältesten Seraphim, der sich der kreativen Schöpfung schon verpflichtet fühlte, bevor er sich Tyrael anschloss, er ist der Schirmherr von Musik und Malerei, ist keiner der schönen Künste abgeneigt.

Schausteller rufen ihn bisweilen an um sich zu beflügeln, der verliebte Dichter bittet um seine Inspiration und wenngleich sich Glamael nur selten einmal zeigt, spendet er doch ungesehen bisweilen Erkenntnisse, die sich nicht auf Logik stützten, sondern nur der Intuition zu folgen scheinen.


Dieser Text ist neutral (denke ich mal ;)) und daher keine Quelle. Er stellt Fakten dar.

Unter meinen Händen zersprang die erste Harfensaite mit einem schrillen Missklang, der wie ein Schrei in meinen Ohren gellte. Fassungslosigkeit hielt mich ergriffen, als auch die zweite und dritte Seite rissen, wie Peitschenhiebe in mein Gesicht fahrend und heissen Schmerz aufglühen lassend - aber wenngleich ich die Narben noch immer trage, hatte ich in diesem Moment keinen Platz für körperlichen Schmerz. Meine Seele krümmte sich zusammen, als ich die gläsernen Schwingen erblickte, deren Sang meine Wahrnehmung an sich band und ich wußte, dass der Seraph gekommen war, um mich für meinen Diebstahl zur Rechenschaft zu ziehen.
  • Gerd Grünauge, auch "Der Ketzerdieb", um 30 v.Z.

Dieser Text beschreibt eine subjektive Wahrnehmung, in diesem Falle ein Erlebnisbericht. Ob das nun tatsächlich Glamael war oder nicht, ist irrelevant - eine Rolle spielt nur der Glaube des Zitierten. Selbst wenn die Erscheinung also eine Manifestion Diablos war, würde sie trotzdem wegen des scheinbaren Zusammenhangs zu Glamael gehören.

Geheimnis:

Die Gläserne Harfe ist zerbrochen, der Gesang des Seraph einer Disharmonie gewichen, die alles pervertiert, wofür er ursprünglich stand. Zwar vermochte Glamael gegen einen Dämon noch zu siegen, aber nur um den Preis der Aufgabe des eigenen Selbst und so ist er heute eine finstere Abwandlung des früheren Selbst, verkrüppelt und zerbrochen - umgeben von den untoten Dienern, die nicht weniger zu leiden haben als er selbst.


Und ein Geheimnis. Dieses Wissen ist nicht öffentlich, das findet man in keinen Aufzeichnungen und man bekommt es nicht von irgendwelchen Leuten auf der Strasse erzählt. Solches Wissen wird nur von Spieler (oder Seer) zu Spieler weitergegeben, via Forum oder IG-Geschehen. Ein Geheimnis kann öffentliches Wissen werden, wenn es nur genügend verteilt wird.

Und dann gibt es natürlich noch die Wahrheit. Was tatsächlich aber mit Glamael geschehen ist, die Gründe dafür, die Auswirkungen und was in Zukunft daraus werden wird - all das ist vollkommen unbekannt und darum noch nicht einmal ein Geheimnis. Je nach Questverlauf kann es das noch werden.

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