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Leyla Lavrans

Serverdaten

Rasse: Mensch
Geschlecht: weiblich

Erstellt am: 11.3.2008
Alter: 1431 Tage (Echtzeit)

letzte DB - Aktualisierung
Benutzerdaten: 31.7.2010
Serverdatenübernahme: 5.9.2010

Kontakt:
E-Mail: Kurier
ICQ (Taubenstall): keine

Link: keine


Inhaltsverzeichnis

Name: Leyla Rhiannon Caitlin Lavrans ab Cian
Alias: Ley
Geburtstag 10. Nivarius
Alter: 25 Jahre
Grösse: 155 HF
Statur: schlank
Haarfarbe: honigblond
Augenfarbe: hellblau
Familienstand: ledig
Geschwister: Elias Kynan Lavrans ab Cian
Eltern: Rhiannon und Cian Lavrans (verstorben)
Profession: Handwerker

Hintergrundgeschichte

"Geh zu deinem Bruder, Kleines. Hier gibt es nichts mehr für dich zu tun. Sag ihm, dass ich euch beide liebe und er gut auf dich achten soll."

Das waren die letzten Worte ihrer Mutter, bevor auch sie ihrem wenig zuvor verstorbenen Vater folgte und sich in Aridhels Arme begab, um von ihm sicheres Geleit zum Lichteinen zu erhalten. Sie hatte diese Geschichte, diesen Glauben, dass der Seraph dies tat, so oft gehört und fand darin einen gewissen Trost. Obschon ihrer Mutter es gewiss lieber gesehen hätte, dass sie sofort aufbrach, tat sie es erst gut zwei Wochen später. Zuerst kümmerte sie sich um eine angemessene Beisetzung, ohne ihren Bruder davon zu unterrichten. Immerhin litt er schon genug unter dem Tod seines Vaters, fand sie. Sie war sich sicher, er würde es ihr übel nehmen, aber darauf wollte sie es ankommen lassen.
Nach der Beisetzung kümmerte sie sich um die Auflösung des Hausstandes. Viel gab es dort nicht, was zu tun war, denn reich waren sie nie gewesen. Es hatte stets zum Leben gereicht und hungern hatten sie nie müssen. Die Pferde, die noch im Stall standen, bis auf eine kleine Fuchsstute, verkaufte sie und mit dem Erlös bezahlte sie die letzte Pacht und die angesetzten Steuern aus.
Der Abschied von den anderen Anwohnen fiel ihr schwerer, als sie vermutet hatte. Dennoch nahm sie es auf sich jedem einzelnen "Lebe wohl" zu sagen und "viel Glück" zu wünschen. Immerhin war sie hier groß geworden und kannte jede einzelne Seele, die hier wohnte. Es galt aber nach vorn zu blicken, das wusste sie. Diese Siedlung würde sie wohl nur noch aufsuchen, um ihre Eltern zu besuchen.
Die Pflege der Gräber vertraute sie ihrer Freundin an, die sie schon seit sie denken konnte, kannte. "Ich kümmere mich gut darum, versprochen." Tapfer mühte sie sich ihre Tränen zurückzuhalten, verabschiedete sich auch von Marie und ritt dann davon.



Sie hatte Glück in ihrem Leichtsinn allein zu reisen. Nichts geschah auf dem Weg in das Dorf, von dem sie wusste, dass ihr Bruder dort lebte. Wahrscheinlich, so dachte sie, hielt Tyrael über die Kinder der Familie seine schützende Hand, und fragte sich zugleich, was dieser wohl noch mit ihr vorhatte.
Aufgenommen wurde sie im Dorf recht herzlich und konnte sich auch gleich am Tag der Ankunft herrlich vor der Mannswelt beweisen. Frauen soff man nicht so leicht unter den Tisch, schon gar nicht, eine, dessen Vater zuhause eine kleine Brennanlage gehabt hatte, mit der sich seinen Schnaps selbst brannte.
Auf diesem Wege lernte sie die ersten Ordensmitglieder ihres Bruders kennen, weitere sollten folgen. Und nicht nur die wuchsen ihr schnell ans Herz, auch seine Familie, insbesondere die vier Kleinsten auf Haus und Hof, nebst Nachbarhof.
Allerdings würde es irgendwann soweit sein auf eigenen Füßen zu stehen und zu schauen, wo sie unterkam, was sie tat, um sich ihr Gold zu verdienen, und was der Lichteine sonst noch für sie bereithielt.
Bis dahin aber war noch genug Zeit für Unsinn, Streiche, Hilfsbereitschaft und ganz ohne Frage genoss sie das neu gewonnene Gefühl von Freiheit.


Gedanken

Myrea Scharoma

Myrea ist mir von allen am Liebsten und am Nächsten, von meinem Bruder natürlich abgesehen. Sie hat so viel Temperament, aber ist trotzdem auch sehr verantwortungsbewusst und tut so viel für ihre Familie. Ich bewundere, wie sie das macht. Ich bin mir nicht sicher, ob ich das auch einmal so gut können werde, wie sie, hoffe es aber sehr.
Und der Schmuck, den sie herstellt, der ist so hübsch. Ich werde sie wohl fragen müssen, wie man das macht und hoffe, sie bringt es mir bei.


Elias Lavrans

Mein Bruder. Mein beständiges schlechte Gewissen, mein Halt, meine Familie. Ich wüsste nicht, was ich ohne Nan täte, jetzt da unsere Eltern tot sind. Stets hat er für mich eingestanden. Jetzt kann ich wenigstens einen kleinen Teil zurückgeben, indem ich ihm ein bißchen zur Hand gehe bei seiner Familie.
Dennoch habe ich das Gefühl, es wird niemals das aufwiegen, was er für mich alles getan hat, der kleine Eigenbrödler.


Lamont van Hoek

So ein Schmeichler! Aber ein sehr umsichtiger und lieber. Nicht so, wie Seamus, der seine Komplimente nur hinterher wirft, weil er mit einem das Heu aufsuchen will.
Auch nicht so wie.. nein, an Garold mag ich nicht denken.
Jedenfalls ist er... er ist... Nusskuchen mit Schokoladenguss. Das beschreibt es wohl am besten. Aber nicht den versalzenen! Das war mir vielleicht peinlich.


Arjali Montregar

Eine großartige Mitverschwörerin! Mit ihr kann man so wunderbar tratschen, lästern, aber auch ernste Gespräche führen, auch wenn ich sie nicht immer verstehe. Manchmal redet sie nämlich auch ganz schön verqueres Zeug. Ich glaube, das merkt sie nicht einmal, wenn sie das macht. Aber Fragen hilft ja bekanntlich weiter, aye?


Lionel Caelant

Tja, leider vergeben.
... nein, war ein Scherz! Aber saufen kann man mit ihm gut, nur dass er danach dazu neigt, Ärger anzuzetteln. Was ihn da geritten hat, frage ich mich noch heute. Ich bin froh, dass Nan, so einen Freund an seiner Seite hat... auch wenn ich glaube, dass er bestimmt bisweilen anstrengend sein kann. Aber das ist mein Bruder manchmal auch... na ja.. öfters.


Amadea Siyah

Schwierig. Sehr schwierig. Lamonts Einschätzung finde ich sehr sehr treffend. Sie tut alles, was sie tut, mit Liebe, aber sie ist schwierig. Aber auch lieb und sehr herzlich, hilfsbereit, und ich glaube, sie nimmt einem nicht so schnell was krumm. Aber sauer soll sie lieber nicht auf mich sein.


Beletrian

Sehr komischer Mann, und sehr sehr nachdenklich und wenig gesellig in einer lustigen Runde. Langweilig möchte man fast meinen. Aber ich glaube, dieses Urteil war recht bös' von mir. Ich glaube, da steckt mehr dahinter. Aber ob ich das zu Gesicht bekommen werde, ist wohl eher fraglich.
Im Augenblick macht mir sein Auftreten Schwierigkeiten ihn einzuschätzen.



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