Charakter-Datenbank
Leyla Lavrans
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Serverdaten Rasse: Mensch |
Inhaltsverzeichnis |
| Name: | Leyla Rhiannon Caitlin Lavrans ab Cian |
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| Alias: | Ley |
| Geburtstag | 10. Nivarius |
| Alter: | 25 Jahre |
| Grösse: | 155 HF |
| Statur: | schlank |
| Haarfarbe: | honigblond |
| Augenfarbe: | hellblau |
| Familienstand: | ledig |
| Geschwister: | Elias Kynan Lavrans ab Cian |
| Eltern: | Rhiannon und Cian Lavrans (verstorben) |
| Profession: | Handwerker |
Hintergrundgeschichte
"Geh zu deinem Bruder, Kleines. Hier gibt es nichts mehr für dich zu tun. Sag ihm, dass ich euch beide liebe und er gut auf dich achten soll."
Das waren die letzten Worte ihrer Mutter, bevor auch sie ihrem wenig zuvor verstorbenen Vater folgte und sich in Aridhels Arme begab, um von ihm sicheres Geleit zum Lichteinen zu erhalten. Sie hatte diese Geschichte, diesen Glauben, dass der Seraph dies tat, so oft gehört und fand darin einen gewissen Trost.
Obschon ihrer Mutter es gewiss lieber gesehen hätte, dass sie sofort aufbrach, tat sie es erst gut zwei Wochen später. Zuerst kümmerte sie sich um eine angemessene Beisetzung, ohne ihren Bruder davon zu unterrichten. Immerhin litt er schon genug unter dem Tod seines Vaters, fand sie. Sie war sich sicher, er würde es ihr übel nehmen, aber darauf wollte sie es ankommen lassen.
Nach der Beisetzung kümmerte sie sich um die Auflösung des Hausstandes. Viel gab es dort nicht, was zu tun war, denn reich waren sie nie gewesen. Es hatte stets zum Leben gereicht und hungern hatten sie nie müssen. Die Pferde, die noch im Stall standen, bis auf eine kleine Fuchsstute, verkaufte sie und mit dem Erlös bezahlte sie die letzte Pacht und die angesetzten Steuern aus.
Der Abschied von den anderen Anwohnen fiel ihr schwerer, als sie vermutet hatte. Dennoch nahm sie es auf sich jedem einzelnen "Lebe wohl" zu sagen und "viel Glück" zu wünschen. Immerhin war sie hier groß geworden und kannte jede einzelne Seele, die hier wohnte. Es galt aber nach vorn zu blicken, das wusste sie. Diese Siedlung würde sie wohl nur noch aufsuchen, um ihre Eltern zu besuchen.
Die Pflege der Gräber vertraute sie ihrer Freundin an, die sie schon seit sie denken konnte, kannte. "Ich kümmere mich gut darum, versprochen." Tapfer mühte sie sich ihre Tränen zurückzuhalten, verabschiedete sich auch von Marie und ritt dann davon.
Sie hatte Glück in ihrem Leichtsinn allein zu reisen. Nichts geschah auf dem Weg in das Dorf, von dem sie wusste, dass ihr Bruder dort lebte. Wahrscheinlich, so dachte sie, hielt Tyrael über die Kinder der Familie seine schützende Hand, und fragte sich zugleich, was dieser wohl noch mit ihr vorhatte.
Aufgenommen wurde sie im Dorf recht herzlich und konnte sich auch gleich am Tag der Ankunft herrlich vor der Mannswelt beweisen. Frauen soff man nicht so leicht unter den Tisch, schon gar nicht, eine, dessen Vater zuhause eine kleine Brennanlage gehabt hatte, mit der sich seinen Schnaps selbst brannte.
Auf diesem Wege lernte sie die ersten Ordensmitglieder ihres Bruders kennen, weitere sollten folgen. Und nicht nur die wuchsen ihr schnell ans Herz, auch seine Familie, insbesondere die vier Kleinsten auf Haus und Hof, nebst Nachbarhof.
Allerdings würde es irgendwann soweit sein auf eigenen Füßen zu stehen und zu schauen, wo sie unterkam, was sie tat, um sich ihr Gold zu verdienen, und was der Lichteine sonst noch für sie bereithielt.
Bis dahin aber war noch genug Zeit für Unsinn, Streiche, Hilfsbereitschaft und ganz ohne Frage genoss sie das neu gewonnene Gefühl von Freiheit.
Gedanken






