Charakter-Datenbank
Kleppjarn
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Serverdaten Rasse: Wikinger |
Die Kraft der Ahnen
Die Suche nach einer neuen Heimat gestaltet sich schwieriger als gedacht. Fünf lange Wochen auf See und immer noch kein Land in Sicht. Keiner an Bord weiß wie lang sie das noch Aushalten können und zu allem Überfluss gehen auch noch ihre letzten Vorräte zuneige. Ein weiteres Mal versinkt der große Feuerball fern von uns im weiten dunklen Ozean und ich ziehe mich in Rumpf des Schiffes zurück um mich schlafen zu legen. Ich öffne die beschlagene Holztür welche zum Schlafraum des Schiffes führt und muss feststellen, dass das Stammesmitglied welches meinen Posten übernehmen soll immer noch in meiner Hängematte eingerollt schläft. Nach einem lautstarken Knurren meinerseits erwacht der Wikinger, murmelt etwas Unverständliches vor sich hin und verlässt den Raum. Nachdem ich die Hängematte etwas ausgeschüttelt habe, lege ich mich in eben diese und versuche zu schlafen. Doch mein knurrender Magen welcher durch die strickte Rationierung der Lebensmittel schwer in Mitleidenschaft gezogen ist, lässt dies nicht ohne weiteres zu. So bleiben meine Augen viele Minuten oder gar Stunden offen stehen bevor ich mich in das Reich der Träume begebe.
Dort angekommen findet er sich in der Aktuellen Situation wieder mit deren Problemen und der Tatsache, dass sie so wohl nicht mehr lange Überleben können. Er steht neben dem Befehlshebenden Kapitän des Schiffes und hat seine Augen auf das weite offene Meer gerichtet. Der Kapitän erwähnt unterdessen wieder einmal die derzeitige Lage und versucht den Unmut der sich vor ihm Versammelten Mannschaft zu unterbinden. Seinen Blick immer noch auf das offene Meer gerichtet, erblicket der junge Wikinger eine Erhebung im Meer, es scheint keine Insel zu sein, eher eine Welle, eine sehr schlanke hohe Welle welche auf ihn zukommt. Still dastehend den Blick auf das sich vor ihm aufgerichtete Wesen richtend vernimmt er eine Stimme welche zu im sprechen scheint: "Du junger Wikinger, Kleppjarn, du hast die Kraft in dir deine Mannschaft vor dem Verderben zuretten!" Das Wesen scheint unterzutauchen und ehe es ganz verschwand erhob es sich abermals diesmal direkt unter dem Schiff der Wikinger und hob jenes empor. Der Elementar dreht das Schiff einige male um seine Achse und lässt es dann wieder nach unten sinken, er taucht ab und erhebt sich jetzt vor dem Bug des Schiffes ein weiteres Mal. Es scheint eine Art Hand aus dem Wesen zu wachsen welche nun direkt auf den Nordstern zeigt.
Schweißgebadet wache ich auf, es war ein Traum, einer mit Bedeutung? Ich entschließe mich den Kapitän um Rat zufragen. Ich springe aus dem Bett tupfe mir mit einem Tuch den Schweiß von der Stirn und mache mich auf den Weg zur Kajüte des Kapitäns. Am Ziel angekommen poche ich an der Tür. Nach einiger Zeit öffnet er mit verzwickter Mine die Tür und fragt warum ich ihn um alles in der Welt mitten in der Nacht aus seinem Schlaf hole. Daraufhin schildere ich ihm was geschehen war und er läst mich hinein, er bittet mich darum Platz zu nehmen. "Du meinst also wir sollen die Segel Nach Norden setzen nur weil du einen verrückten Traum hattest?" fragte er. Ich nickte nur knapp und in seiner Verzweiflung lies er den Kurs ändern und steuert auf den Nordstern zu. Nach etwa einer Stunde sehen wir tatsächlich Land am Horizont. Wir scheinen gerettet zu sein und steuern darauf. Es scheint eine sehr Fruchtbare Insel zu sein nicht gerade das was man sich als Wikinger zur Heimat wünscht aber zum überleben reicht es. Wir errichten uns ein Lager und füllen unsere Vorräte, ich jedoch mache mir noch immer Gedanken über jenen Traum und ersuche unseren Schamanen um Rat.