Skelettquest Cove
Inhaltsverzeichnis |
Facts at your Fingertips
Status
Abgeschlossen
zeitliche Einordnung
Ende Dezember 2002 bis Anfang März 2003
OOC
Ein Skelettheer marschiert von den Höhlen von Covetous aus gen Cove.
Linkliste
http://kmekc.de/skelette/quest/
Spielinfo/Fraktionen
Fand IG wie auch im Forum statt
Beteiligt waren die Skelette, Zwerge und Orks.
Orte
Betroffen war zunächst Covetous, später der Wald zwischen Covetous und Cove einschliesslich des dortigen Friedhofs.
Geschichte
Ein Heer von Skeletten wälzt sich von den Höhlen Covetous Richtung Cove. Halt machen sie kurz bei dem Friedhof. Die Zwerge die mitbekommen, das wohl ihre Stadt bedroht ist, fingen an diese auf einen Angriff vorzubereiten. Unter anderem wurden einige zwergische Kriegsschiffe in Stellung gebracht.
Die Skelett währenddessen bereiteten sich ebenso auf den Sturm vor. Behelfmässige Sturmleitern wurden gezimmert. Hölzerne Schilde, um Gräben zu überwinden und Schutz vor Bolzen oder Pfeilen zu haben, wurden gefertigt. Ebenso wurde ein Nebel beschworen, der den gesamten Wald vor Cove einhüllte, damit jegliche Bewegung im Wald verdeckt wurde.
Langsam verbreiteten sich Gerüchte in Schattenwelt und so wurde unter anderem Lamarit aufmerksam. Er entsandte ein paar Boten, die jedoch kurz vor der Stadt, von Skeletten verfolgt, von den Zwergen mit ihren Katapulten erschlagen wurden. Ein paar Skelette schafften es zwei Überlebende zurück in den Wald zu schleppen. Diese wurden in die Reihen der Skelette eingegliedert und mit Rüstungen und Symbolen der Britannischen Garde zurück nach Britain geschickt einen Anschlag auf den Prinzen zu verüben. Zwar sind diese bis zum Prinzen vorgedrungen doch wurde der Anschlag vereitelt von seinen Wachen.
Ebenso erfuhren einige Orks von dem Treiben um Cove und aus Angst die Skelette könnten das Orkland überfallen oder aus Lust auf eine grosse Moscherei, sammelten sich diese um gen Cove zu ziehen. Besonders Kraat der untote Ork hatte einen grossen Drang das zu vollenden, was er bei dem ersten grossen Marsch der Skelette angeführt von Skeleton begonnen hatte.
Währenddessen warteten die Skelette im Wald darauf das die Drei ihnen das Zeichen zum Sturm auf die Stadt gaben. Zuerst zeigte Norden sein Antlitz indem er für mehrere Tage die Kälte über Cove hereinbrechen liess.
Die Zwerge schon leicht zermürbt, unter anderem durch seltsame Erscheinungen wie Geister die an der Bar Bier bestellten, als auch vom warten auf den Angriff probierten eine Ablenkung zu erreichen. Sie gingen in das nahegelegene Orkfort und metztelten einen Orkhegel nieder, und liessen es so aussehen als ob Skelette diese Tat vollbracht hatten. Die Tatsache, das am Tag zuvor bereits einige Skelette das Fort heimgesucht hatten, sorgte dafür das die Orks wütend wie sie waren losziehen wollten. Allerdings aufgrund des anhaltend kalten Wetters den Pass durchs Gebirge von Cove nicht überqueren konnten.
Mittlerweile kam langsam ein Wetterwechsel auf und Südens Macht erhob sich. Zum Mittag beim höchsten Stand der Sonne sollte der Schnee geschmolzen sein. Die Orks bei Cove nun nicht mehr durch das Wetter behindert passierten im Gewaltmarsch den Pass. Zogen an Cove vorbei und verschwanden im Nebelwald.
Die Nacht senkte sich dann langsam herab und mit den letzten Sonnenstrahlen die am Himmel verschwanden begonnen die Skelette den Sturm auf die Stadt. Skelette stürmten aus dem Nebelwald auf die Stadt zu und wurden eingehüllt von Kanonensalven und Katapultbeschuss. Immer mehr kamen und es wollte kein Ende nehmen. Bis Ruhe einkehrte. Der Rauch vor der Stadt verzog sich langsam und war übersät mit Knochensplittern. Doch aus dem Wald schritten sie. Mehr Skelette als man zählen konnte. In Formation geschützt durch hölzerne Schilde. Immer näher rückten sie und die Zwerge erkannten ihre ausweglose Situation.
So kam es zur alles entscheidenden Schlacht zwischen Zwergen und Skeletten. Ohne Nachschub für die Fernkampfwaffen wurde sich hinter den Mauern gerüstet um den Ausbruch zu wagen. Die verbliebenen Verteidiger Coves traten vor die Tore und stellten sich dem Heertross der Untoten. Und eine blutige Schlacht sollte beginnen.
Es schien kein Ende nehmen zu wollen, doch die Arme der Zwerge schlugen immer weiter auf die Untoten ein. Und so sollte das Wunder geschehen mit den ersten Sonnenstrahlen hatten sie es geschafft. Das grosse Heer war geschlagen. Nur noch vereinzelt kämpften Zwerge gegen Skelette. Entweder lagen sie zerschlagen im Schlamm oder waren in den nahen Nebelwald zurückgefallen. Doch der Preis für diesen Sieg war hoch. Die Stadt brannte. Kaum ein Haus war noch ohne Schäden. Grosse Löcher klafften in der Wallmauer geschaffen von der mächtigen Magie der untoten Magier. Und die ersten Skelette begannen sich wieder zu erheben.
Die Zwerge erkannten die Ironie des Schicksal. Sie waren die siegreichen Verlierer. Nie könnten sie gegen die untoten Massen bestehen. Und so sammelten sie ihren verbliebenen Besitz zusammen und zogen fort von der Stadt Richtung Neu-Umrazim.
Nachdem die Zwerge Cove verlassen hatten, sollte diese bald schon von Unleben besiedelt sein. Immer mehr Skelette erhoben sich aus dem Schlamm wieder. Zwischen ihnen die gefallenen Zwergenkrieger. Das Heer hatte sich bald schon wieder erhoben und auch wenn sie mehr Skelette verloren hatten, als neue geschaffen wurden, so hatten sie die Stadt genommen. Doch das Glück sollte nicht lange währen.
Die Orks bereits vor dem Wald von Cove angekommen, schlugen ihr Heerlager auf und schickten die ersten Späher aus. Bald schon kam es im Nebelwald zu den ersten Kontakten zwischen Orks und Skeletten.
Die Skelette in Cove nun gewarnt, begannen sich auf einen Angriff vorzubereiten. Die Stadtmauer wurde ausgebessert, die Gräben vor der Stadt neu angelegt und einige Skelettspäher in den Nebelwald ausgeschickt.
Aranae interessierte sich für die Macht die sie unweit des Waldes verspürt und es sollte sich herausstellen, das in einem Turm unweit von Cove die Nekromantin Minicas beherbergt war.
Eine Gestalt wankte auf die Stadt des Todes zu und der Skelettmagier Seylim begann sich für diese zu interessieren. Kein Leben pulsierte in dem Orken und doch vernahm er nicht die Stimmen der Untoten. So wurde er eingelassen und ein Kräftemessen zwischen Seylim und Kraat bahnte sich an. Sie bestiegen wie von anderen Mächten geleitet den höchsten Turm der Stadtmauer. Und dort probierte Seylim den Orken zu narren und zu verführen. So schuf er eine Illussion für den Orken und liess seine grössten Ängste und Sorgen für ihn bildlich erscheinen.
Unweit der Stadt waren die Orks vollauf mit ihren Kriegsvorbereitungen beschäftigt. Das schwere Katapult der Kir'Taliz wurde zusammengesetzt und die ersten Orks begannen den Friedhof von Cove zu stürmen, an dem noch einige Skelette verblieben waren. Die schiere Masse der Orks überrannte die verbliebenen Skelette und auch die ankommenden Skelettspäher konnten nicht viel mehr ausrichten.
In der Stadt sah Kraat dieses Schauspiel etwas anders. Seine Sicht war verschwommen und er sah nur wie die Orks von den Skeletten ausgelöscht wurden. Langsam begann er zu zweifeln und nahe den Verlockungen der Drei nachzugeben.
Die Orks im Kampfesfieber rückten nun weiter vor zur Stadt. Ein erster Angriff wurde gestartet um die Verteidigung der Stadt zu testen. Einige Drasdesch begannen mit Brettern Steine aus der Mauer zu lösen. Doch die Skelette deckten sie mit Pfeilen ein und die Wildorks welche recht ungeschützt auf die Stadt zu stürmten fielen schnell. Die Orks an der Mauer wurden mit Felsbrocken und Ästen zurückgeschlagen und so zogen sich die Orks erst einmal zurück.
Kraat und Seylim immer noch auf dem Hauptturm, bekamen von all dem kaum etwas mit. Zu sehr waren sie mit sich beschäftigt. Kraat am zweifeln und immer noch durch den Zauber verwirrt. Und Seylim weiter ihm zuflüsternd.
Im Wald zurückgekehrt sammelten sich die Orks erneut. Mittlerweile war das Katapult bis nahe an die Waldgrenze auf einem kleinen Hügel gebracht wurden. Die Orks ruhten die Nacht über, um sich auf den zweiten Sturm vorzubereiten. Der Kir'Taliz-Clan der bei seinem ersten Sturm das Banner verloren hatte, fand dieses dank einen mutigen Hegels wieder und war wieder frohen Mutes für den nächsten Tag.
Die ersten Sonnenstrahlen zeigten sich am Himmel und abermals stürmten die Orks aus dem Wald Richtung Cove. Gedeckt von den Geschossen des Katapultes. Die ersten Geschosse schlugen ein und rissen einige Löcher in die provisorisch geflickte Stadtmauer und die ersten Wellen von Untoten ergossen sich darauf über das Schlachtfeld vor der Stadt. Ein wilder Kampf entbrannte.
Von den Erschütterungen wachgerüttelt bemerkte Kraat das etwas nicht stimmte. All seine Wut konzentrierend fing er an auf Seylim einzudringen. Doch der erste Schlag sollte an dem magischen Schild abprallen und seine Waffe spalten. Zurück geworfen erhob er sich und schlug mit seiner knöchernen Faust in die Magengegend des Skelettmagiers welcher nun zurücktaumelte. Über den Treffer etwas überrascht, beschwor er das regnerische Wetter einen Blitz auf ihn niederfahren zu lassen, den er dann direkt auf Kraat richtete und diesem einen Arm zerstörte. Kraat wiederum konnte sich den Arm des Skelettes greifen, drehte diesen bis er selbigen ausgerissen hatte. Nun vollends in Hass verfallen erhob sich der Skelettmagier etwas in die Lüfte und beschwor die Kräfte Nordens. Eine Kugel aus Eis sollte den Orken hinwegfegen und als er langsam wieder auf dem Turm aufsetzte, bewegte sich die Kugel schon auf Kraat zu.
Immer wieder trafen Geschosse die Stadt und im Ostflügel der Mauer wurde ein riesiger Durchbruch geschaffen. Auf die anstürmenden Orks wartete nun ein Pfeilhagel der viele unvorbereitete Orks dahinraffte. Eine Gruppe Skelettmagier im hinteren Teil der Stadt beschwor eine Sphäre der Dunkelheit welche die Stadt alsbald einhüllte. Dann begann der Kampf immer grössere Ausmaße anzunehmen. Überall vor der Stadt waren Orks damit beschäftigt Skelette zu zerschmettern und diese revanchierten sich immer wieder mit dem Niederschlagen von Orken. Keine Seite schien die Oberhand zu haben. Und dann passierte es.
Die Eiskugel traf Kraat und riss ihn senkrecht durch den Turm durch. Eine gewaltige Explosion gefolgt von Eissplittern und Schnee erschütterte die Umgebung. Kurz stockte der Kampf und dann als der wackelig stehende Turm zusammenbrach, begannen die Untoten wieder auf die Orks einzudringen.
Abseits der Schlacht vor der Stadt stand das Katapult und wurde beständig nachgeladen. Bis zu dem Moment in dem Aranae gefolgt von einigen Skeletten die noch im Nebelwald waren, begann gegen dieses vorzugehen. Der Bedientroll verging in ihrem lodernden Feuer und so schwieg dann auch das Katapult für den Rest der Schlacht. Doch ob dieses in de Händen der Orks verblieb war noch nicht abzusehen. Zu verworren war der Kampf
Seylim erhob sich aus den Resten des Turmes und begann die Reste des untoten Orken zu suchen. Bevor dieser fündig wurde durchbohrte ihn ein Speer geworfen von Kraat. Zurücktaumelnd und immer noch einen schweren Felsbrocken mittels Magie haltend schleuderte er diesen gen Kraat, der nun resignierend sein Schicksal in Kauf nahm und zerschmettert wurde. Ohne den Kampf weiter zu beachten, begab sich Seylim zu den anderen untoten Magiern und sie begannen ein weiteres Riual.
Die Orks nun kurz vor den Mauern schlugen die letzten der Untoten die noch vor den Mauern waren. Eine einziger Morast war das Schlachtfeld vor der Stadt, doch die Stadt hatte sich verändert. Die Magie der Untoten hatte die Geister sich erheben lassen und diese drangen auf die Orks ein. Ein Wall aus Nebelgestalten war vor dem in der Stadt verbliebenen Heer und flöste den Orks langsam aber sicher Angst ein. Einige der Orks die sich in die Stadt wagten wurden schnell zum Opfer des Verwirrspiels der Geister und der Skelette und so beschlossen die Orks sich zurückzuziehen.
Ein zweites Mal hatten die Skelette die Oberhand nun errungen, doch da die Stadt zerstört war, gab es nur noch eines zu tun. Der Heertross setzte sich in Bewegung, Richtung Nebelwald und kaum war er darin verschwunden begann er sich aufzulösen und die Horde der Toten verschwand vorerst. Nur wenige verblieben in der Stadt um diese endgültig ihrer Verdamnis zu übergeben. Der Fluch Westens wurde an den Grund und Boden von Cove gefesselt und kein Lebender der an diesem Orte sterben würde, sollte jemals seine Ruhe finden.
