Salasandra

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Konzeptentwurf
Bei diesem Eintrag handelt es sich um ein Konzept, welches hiermit dem Staff zur Umsetzung vorgeschlagen wird. Dieses Konzept ist derzeit auf dem Schattenwelt UO-Freeshard noch NICHT umgesetzt.

Inhaltsverzeichnis

Salasandra

Allgemeines

Das Salasandra ist ein zentraler Lebensbestandteil der Feya (Elfen). Salasandra bedeutet etwa "Gleichklang der Seelen", was man sich als mentale Verschmelzung von zwei oder mehr Elfen vorstellen könnte. Auch auf diese Weise werden etwa Zauber und Fertigkeiten unter den Elfen weitergegeben. Das Salasandra wird immer dann verwendet, wenn Elfen Gemeinschaft suchen, auch zum Bewältigen einer größeren (magischen) Aufgabe, zum Lernen, oder einfach wann immer Elfen sich besonders nahe sein wollen (Liebe, Trost bei Kummer, ...).
Salasandra ist zwischen zwei oder mehr Elfen möglich, es ist auch nicht ungewöhnlich, dass sich die ganze Sippe zum Salasandra trifft. Im Salasandra werden die Gefühle und Gedanken des/der anderen meist deutlicher und klarer als man das mit Worten tun könnte, obwohl das Isdira da schon einiges an Möglichkeiten bietet.
So ist es auch nicht unbedingt verwunderlich, dass fehlende Elfen bei einem Sippensalasandra schnell vermisst werden, fehlen sie doch wie ein Ton in der Melodie.
Auf der anderen Seite ist ein Salasandra prinzipiell auch zwischen >= 2 fremden Elfen möglich, sofern sie "rein genug" sind. Um ein Salasandra einzugehen eignen sich ruhigere, harmonische Plätze natürlich besser als andere. Das Salasandra kann still eröffnet (bzw. zwischen den Elfen geschlossen) werden, aber auch die Verwendung von Musik und Gesang ist keineswegs unüblich.

Salasandra und Nichtelfen

Nichtelfen haben quasi keinen Zugang zum Salasandra, da sich Elfen sicher scheuen würden, solch einen engen Kontakt mit Nichtelfen einzugehen, wenn es denn potentiell möglich ist. Als Nichtelf in ein Salasandra aufgenommen zu werden dürfte damit den höchsten Vertrauensbeweis und höchste Ehre darstellen, die einem von einem Elfen entgegengebracht werden kann.

Bevor es mit dem Seelenband losgeht

Ein Seelenband besitzt natürlich abgesehen von seiner eigentlichen Definition viele Möglichkeiten seiner Aufnahme und Darstellung. Aber wie alle Wege und deren Verzweigungen gibt es natürlich immer einen Ausgangspunkt, also eine grundsätzliche Definition, die ein solches Band klar beschreibt. Bevor man aber das eigentliche Seelenband in seinen Grundzügen erklären kann, bedarf es der Beschreibung zweier Faktoren, ohne die ein Seelenband nämlich gar nicht möglich wäre, ganz gleich wie es geschlossen wurde.

  • 1. Das TAM
  • 2. Das SENDEN

Das TAM

Jeder Elf, der an einem Selenband „beteiligt“ ist, ganz gleich welcher Art, muss ein sog. TAM besitzen, auch oft unter dem Begriff des „dritten Namens“ oder auch dem Seelentier in der elfischen Welt erklärt wird. Allerdings muss der beteiligte Elf seinen Namen noch nicht kennen, er muss nur Gewissheit besitzen, ein TAM sein Eigen nennen zu können. Ist dies nicht der Fall und er nimmt an einem Salasandra teil, also an einer einfachen Geistverschmelzung, würde das den anderen Elfen nichts ausmachen, wohl aber dem Elf, dem sein TAM fehlt. Er würde sich seiner inneren Leere bewusst werden, einer gewaltigen Leere, in der das TAM aller anderen beteiligten Elfen widerhallt. Ich würde sagen, ein Elf ohne TAM, sollte seinen eigenen Freitod ab diesem Zeitpunkt mehr als nur befürworten. Aber das bleibt jedem Charakter frei auszuspielen. So jetzt wieder zurück zum Thema. Das TAM ist die Begrifflichkeit, die ich im weiteren Textverlauf benutzen möchte. Ein TAM macht einen Elfen eigentlich erst zu dem was er ist. Es macht ihn gänzlich aus, ein Name, den jeder Elf im Laufe seines Erwachsenwerdens und seiner Lebenserfahrung in sich trägt und den er erst noch erkennen muss. Dieser Name ist unveränderlich und schließt in seinem Laut die ganze Wesenheit eines Elfen ein. So könnte man eine einfache Rechnung aufstellen: TAM = Seele eines Elfen Das TAM ist somit die größte Unantastbarkeit eines Elfen, denn es ist alles was ihn ausmacht, alles was er von Geburt an war ist und immer sein wird. Ein Seelenname ist von Anfang vorhanden, jedoch nicht immer offensichtlich. Einige Elfen werden erst ein paar Jahrhunderte alt, ehe sich ihr Seelenname offenbart. Dies geschieht selten durch Fremdeinwirkung, meist durch sich selbst. Gäbe es eine Möglichkeit das TAM mit den richtigen Wörtern zu beschreiben, würde ich dies tun, aber das geht nicht und vielleicht ist es besser so. EIN TAM KANN NICHT BESCHRIEBEN WERDEN, ES KANN NUR GEFÜHLT WERDEN! Dieser Satz ist wichtig, denn er ist die Grundsätzlichkeit, die später ein Seelenband, gleich welcher Art zulässt.

Das SENDEN

Jeder Elf besitzt in sich die Fähigkeit, seinen Geist fast bis zur absolutem Perfektion zu kontrollieren und einzusetzen. Dabei soll der Geist jedoch nicht auf die Intelligenz, die Ausdrucksform oder die Möglichkeit seine Gefühle zu kontrollieren beschränkt werden, sondern auf die Fähigkeit seine Seele anderen zu öffnen oder sie mit aller Kraftanstrengung zu verschließen. Warum? Elfen können sich über ihre Emotionen verständigen. Dabei öffnen sie für einen Augenblick oder in einem Salasandra ein wenig ihren Geist und senden eine prägnante Emotion aus, die sich entweder an alle Elfen ihrer näheren Umgebung richtet oder zentriert an einen bestimmen bekannten Elfen. Jedenfalls nennt man dieses Ereignis „das Senden“. Man kann sich nicht über komplizierte verbale (gedachte) Sätze unterhalten, sondern drückt Gefühle aus. Die Einfachheit macht das Verständnis des Sendens aus. Angst, Wut, Liebe, Sehnsucht, Hoffnung, Mut, Gefahr, solche Dinge können weitergegeben werden. Natürlich lassen sich die Gefühle noch ein wenig differenzieren. Mit Angst kann auch die Angst vor dem eigenen kurz bevor stehendem Tod senden, zusätzlich seinen Standpunkt innerhalb einer Schlacht, so ist es möglich einem anderen Elfen mitzuteilen, das man in einer aussichtslosen Situation befindet, tödlich verwundet ist oder ein dritter im Angesicht leidet. Man kann ausdrücken, dass ein lang Vermisster zurückgekehrt ist, indem man anderen mitteilt, dass sich lange Sehnsucht erfüllt hat und der Namen des Zurückgekehrten mitschwingt. Man kann jemanden liebevoll Danke sagen oder eindringlich um etwas bitten. Man kann jemanden seine Wut entgegensetzen, ihm damit natürlich auch Schmerzen zufügen, kommt diese Wut, der Zorn oder der Hass überraschend, ebenso wie man ihn wie mit einer warme Decke mit Liebe, Freundschaft oder Vertrauen zudeckt. Dies nur als Beispiele wie ein Senden funktioniert. Wichtig ist das Verständnis für ein Senden, um das Salasandra an sich verstehen zu können.

Allgemeines zum Seelenband/verschmelzung

Um ein Seelenband zu schließen, bedarf es mindestens 2 Elfen, objektiv gesehen als Maximum unendlich viele Elfen. Nicht jedoch die Salasandra als Meditationszustand! Ein Seelenband beinhaltet den Austausch des TAMs mit dem anderen. Das hört sich selten banal an, aber ist eine der größten, schwierigsten, gefährlichsten, schönsten und emotionalsten Angelegenheiten im Leben eines Elfen.

Die Arten eines Seelenbandes bei Elfen

Grundsätzlich kann man ein Seelenband in vier verschiedene Kategorien einteilen.

  • 1. eine nicht permanente Geistverschmelzung (Salasandra)
  • 2. das „Erkennen“
  • 3. ein freiwilliges von beiden Parteien geschlossenes „Seelenband“
  • 4. die Entreißung eines Seelennamens (Seelenraub)

Erinnert euch immer an die Definition des Stichwort TAM, es wird weiterhin in den Erklärungen eine wichtige Rolle spielen. Eine nicht permanente Geistverschmelzung (Salasandra) Das Allgemein wohl zweithäufigste anzutreffende Ereignis. Bei einer Geistverschmelzung kann sich ohne dass es abwegig wird eine größere Anzahl von Elfen beteiligen. Ermöglicht werden kann es durch Berührung oder durch Aufhalten der Person in der der näheren Umgebung und ein wenig Konzentration. Diese nicht permanent haltende Geistverschmelzung ist das einfache Salasandra und birgt keine wirklich große Gefahr für das TAM, besitzt man eine große Seelenstärke und die nötige Erfahrung mit seinem Innern umzugehen. Im Salasandra wird durch Konzentration oder Ruhe Kontakt zu den Elfen aufgenommen, die sich an jenem Salasandra beteiligen. Jetzt fragen sich Außenstehende, was soll das, die Elfen sitzen einander doch schon gegenüber, warum sprechen sie nicht einfach über das was sie austauschen wollen. Das Schlagwort in diesem Fall heißt „Worte“. Worte sind eine Beschreibung dessen, was passiert ist oder was passieren könnte. Ein Elf nimmt diese Worte auf, interpretiert sie, schlussfolgert und entscheidet dann mit seinen eigenen Gedanken. Tauscht man Ereignisse und Situationen in einem Salasandra aus, so wird nicht über das Ereignis erzählt, sondern diese Situation noch einmal nachgefühlt. So braucht sich der erzählende Elf nichts ausdenken, um die Situation gebührend zu beschreiben und der zuhörende Elb nichts interpretieren, weil er das Erlebte seines Gegenübers fühlen kann. Ein solches kurzfristiges Salasandra zu bewerkstelligen, bedarf es der astralen Welt, wie es ein Magier zu sagen pflegt. Dabei wechseln die beteiligten Elfen jedoch nicht in die astrale Welt, sondern in eine hier nicht definierbare spirituelle Sphäre, in der Emotionen, Gefühle und Gedanken bildlich und fühlbar personifiziert werden(ähnlich wie Iomien). Es ist nicht weiter wichtig zu wissen, wo genau dieser Austausch im Salasandra besteht sondern, was er bewirkt und wie er gefühlt werden kann. Meist reicht es, seine Augen zu schließen und sich auf sein Gegenüber zu konzentrieren, bis man nicht mehr die körperliche Gestalt eines Elfen vor sich hat, sondern sein sog. prismatisches Abbild( das was man bei Aura/Gesinnung erkennen auch sehen könnte). Der Körper oder das manifestierte, das einen Elfen ausmacht ist beim Salasandra eher hinderlich, weil der Geist es ist, zu dem man Verbindung aufnehmen will. Ist in der Konzentration das astrale Abbild des Elfen zu sehen, so kommt es zum nächsten Schritt. Man fragt sein Gegenüber nach Einlass in seinen Geist. Dies ist ein automatischer Vorgang bei der Aufnahme eines Salasandra. Ein geistiges Nicken und man öffnet sich um den anderen in sich aufzunehmen, andersherum natürlich auch. Ein Salasandra, selbst wenn es sich nicht um eine permanente Seelenverbindung handelt ist trotzdem noch immer ein sehr großer Vertrauensbeweis, denn im Augenblick der Öffnung seiner eigenen Seele im Salasandra bietet man seinem Gegenüber Angriffsfläche, weil wie es so schön im Volksmund heißt, die Nerven liegen blank. Ein aggressives Eindringen bedeutet jetzt Schmerz, Ekel und Abneigung, ein friedliches Anklopfen, ja sagen und öffnen der Seele, gibt den Weg für eine liebevolle Geistverschmelzung frei. Die Elfen verbinden nun ihren Geist, forschen ein wenig und tauschen sich aus. Die Schwierigkeit einer Geistverschmelzung liegt nur darin, seinem Gegenüber zwar offen zu sein, damit eine Verbindung geschlossen werden kann, jedoch immer noch so viel verschlossen zu halten, das das Gegenüber nicht die Möglichkeit besitzen kann, das TAM zu bekommen. Es muss also hervorgerufen durch Seelenstärke, Konzentration und Erfahrung ein Mittelweg geschaffen werden, der einerseits eine seelische Öffnung für das Gegenüber zu lässt, jedoch immer das TAM verschlossen hält, damit es in einem einfachen Salasandra nicht entrissen werden kann. Jeder Elf besitzt in sich die Fähigkeit ein Salasandra zu bewerkstelligen, es ist allerdings ein Lehrer notwendig, der ein Salasandra aufbaut, dem Schüler zeigt wie es machbar ist, wie man sich verschließt, öffnet und sich austauscht. Im Salasandra kann man sagen, liegen die Gedanken eines Elfen frei, was er davon seinem Gegenüber mitteilen möchte, liegt an seiner Geistesstärke und seinem Willen etwas zu erzählen. Gedanken werden hier in emotionales, bildgewaltigen Farbenspielen präsentiert, das mag bei schönen Erinnerung wunderbar sein, um so grausamer ist die Angelegenheit jedoch, wenn es um die Miteilung einer grausamen Tat geht oder schlimmeres…So bedarf es nicht nur großer Erfahrung und Übung ein Salasandra zu öffnen oder zu schließen, sondern auch der richtigen Anwendung, der Stärke wie seine Erfahrung den anderen eröffnet und auch wie viel und wie stark man diese Eindrücke an sich heran lässt. Das Sterben eines Seelengefährten und die Erinnerungen in einem Salasandra, können den noch lebenden Seelengefährten in den Tod reißen. Also ist Vorsicht angesagt. Das zusätzliche positive an dieser Form der Geistverschmelzung ist, das je häufiger man ein solches Salasandra bewerkstelligt, umso leichter kann man Verbindung aufbauen. Jemand der mit ständig mit dem Salasandra lebt, kann sehr kurzfristig sogar Verbindung zu einem vertrauten anderen Elfen über viele Kilometer aufnehmen, allerdings ist keine Kommunikation möglich, das übersteigt die Kräfte eines auch sehr alten Elfen bei weitem, es ist eher kurz Sätze oder Bilder, die eine Situation beschreiben oder ein Gefühl wie Angst, Hass, Wut oder endlose Liebe widerspiegeln, damit sich der erreichte Elf ein Bild machen kann von dem was passiert ist. Das funktioniert auch ohne das der andere Elbe sich öffnet, weil das auszutauschende Gefühl schon mit dem Anklopfen an den Geist des anderen mitschwingt, das ist eine sehr große emotionale und geistige Kraft und meistens nicht abblockbar, weil sie grade über weite Entfernungen überrascht kommt. Also wenn du verwundet wurdest und große Schmerzen leidest und noch irgendwie die Möglichkeit hast, einen Kontakt auszusenden, ohne Ziel, dann kann er einem Elfen dem du vertraust erreichen und er kann die in einer aussichtslosen Situation helfen. Dieses Ereignis ist jedoch sehr selten, meist ereilt einen Elfen in einer Kampfhandlung viel zu schnell der Tod, oder der andere Elf kommt zu spät. Es bleibt auszuprobieren, schafft aber zu anderen Elfencharakteren außergewöhnliche Bindung mit einem sehr emotionalen Touch. Ein Lösen des Salasandra besteht in der Lösung des Geistes von einander, einer liebevollen Verabschiedung und das Verlassens der sog. Astralen Sphäre. Danach ist ein Elf nicht geschwächt (es sei denn er ist einem gewaltigen emotionales Ereignis konfrontiert wurden. Dieses Salasandra verbraucht keine Arkane oder karmatische Kraft, da ein Salasandra nichts mit arkaner Energie zu tun hat, sondern mit dem Gebrauch des so wieso schon spiritueller funktionierenden Geistes von Elfen.

Das „Erkennen“

Dieses Ereignis ist an Seltenheit und an seiner Definition so gewaltig, das es sehr schwierig ist, es auch nur annähernd verdeutlichend zu beschreiben. Ich werde es so gut es geht versuchen. Vielleicht in einer Art Erzählung: Am Anfang weiß man nicht was passiert, man weiß nur manchmal, das etwas nicht mehr stimmt, eine innere Ruhe überfällt einem in der Gruppe, man wird fahrig, etwas aufbrausender, man isst wenig und sucht, um sich selbst wieder zu finden meist die Einsamkeit. Es ist nicht möglich zu erkennen was geschehen ist, ist man krank oder nur schwach. Andere wieder rum fühlten sich normal, zogen alleine umher und ahnten nichts. Ganz gleich ob man etwas fühlt wie innere Unruhe oder nichts, so wird es dennoch früher oder später passiert, jener Augenblick, den die Elfen „das Erkennen“ nennen. Es ist der bloße Blick in sein Gegenüber, zufälliger Kontakt, ein einziger Moment in dem man sich ansieht und es erscheint einem als würde die Welt für einen winzigen Moment den Atem anhalten und alles würde still werden, so als hätte es niemals Geräusche gegeben. Nur ein einziges Wort erschallt wie der Klang einer wunderschönen Melodie in seinem Innern, es ist warm, vertraut und voller Liebe und ist man dem Blick, dem man austauschte im Nächsten Moment wieder entschwunden, so erklingt jener Name immer noch in einem und man weiß, es ist nicht sein eigener Seelenname. Meist schauen sich dann zwei Elfen verwirrt und ungläubig in die Augen. Warum? Das Erkennen sucht sich Liebende aus, das mag Zufall sein. Ein Erkennen kann zu jeder Zeit, an jedem Ort zu jedem beliebigen Elfen geschehen. Es kann auch sein, das sich zwei Elfen erkennen, die sich überhaupt nicht mögen. Was die Sache natürlich komplizierter macht. Ein solches spontanes Erkennen ist unmöglich zu kontrollieren, weil jenes Gegenüber, dazu bestimmt ist, den Seelenamen des anderen zu erfahren. Andersherum ist es genauso. Dieses Erkennen ist ein Geschenk, des TAMs an den anderen und ist immer von zwei Seiten aus zu betrachten gleicht. Es hat nichts mit Vertrauen, Freundschaft oder Liebe zu tun, sondern ist eine Situation die einfach passieren kann und der man sich niemals entziehen kann. Jetzt sagt sich der eine oder andere, der das ganze Thema hier interessant findet, nein dann nicht das ist ja blöd. Und er hat in bestimmen Gedankengängen durch aus recht. Erkennt man zum Beispiel jemanden, gegen den man eine besondere oder allgemeine Abneigung hat, so bildet sich oft genug eine Art Trotzreaktion auf das Geschehene, man versucht sich dem Erkennen zu verweigern. Aber das Erkennen verschmilzt untrennbar die beiden TAMs miteinander, eine Flucht ist aussichtslos. Jeder der sich dem Erkennen widersetzt, wird irgendwann wahnsinnig werden, nichts mehr essen und trinken, aggressiv und unausgeglichen werden, sich selbst zur Einsamkeit verdammt, an nichts mehr Freude empfinden, seine Seele vermisst. Dieser Zustand wurde mir in keinem bekannten Fall überlebt. Es ist unmöglich, der einzige Ausweg um ein Erkennen nicht zu erfüllen ist der Selbstmord des Charakters. Aber was bedeutet das Erkennen zu erfüllen? Haben sich zwei Elfen erkannt und sie durchlaufen nicht jene oben angesprochene Trotzphase, so bedeutet das ein wunderbares kaum zu beschreibendes Gefühl an Emotionen und unendlichem Vertrauen, Liebe und Freude. Meist entstehen aus solchen Erkenntnis-Situationen lebenslange Partnerschaften, sog. Seelenpartner oder Seelengefährten. Seltener ist die einmalige Körperliche Hingabe nach dem Erkennen. Die beiden Erkenntnispartner schlafen miteinander und hier beginnt der eigentliche Sinn des Erkennens. Nur durch die innere Seelenverbundenheit kann ein Kind entstehen. Viele elfische Salas in den Yewwäldern oder Bergen zeugen nur durch diesen Vorgang, ganz gleich ob es sich jetzt um eine einmalige Erkenntnishingabe handelt oder man lebenslang zusammenbleibt, Kinder. Deshalb ist gerade weil es so selten ist, eine solche Angelegenheit etwas Besonders. Nach der körperlichen Verbundenheit steht es jedem Elfen frei seiner Wege zu gehen oder mit seinem Erkenntnispartner weiter durch die Welt zu ziehen, es ist dabei völlig egal ob sie sich in Liebe weiterhin verbunden fühlen oder in Freundschaft, ein Beischlaf ist eine einmalige Sache, was die Erkenntnis angeht. Den Seelennamen des anderen erhält man aber für ewig. Was zukünftige Geistverschmelzungen noch einfacher machen. Man ist dem anderen auf ewig im Guten verbunden. Natürlich können auch Kinder ohne eine Erkenntnis unter Elfen gezeugt werden. Jene Kinder aber besitzen nicht das gewaltige magische Potenzial von Erkenntniskindern, deshalb sind diese Kinder völlig ohne Neid anderer meist zu großen Dingen berufen. Stirbt einer der beiden Erkenntnispartner führt dies erst zu einer tiefen Zerrissenheit des anderen Partners, großer Traurigkeit, der Suche nach Abgeschiedenheit und Einsamkeit, Unnahbarkeit bis hin zum Tod, der häufig jedoch nicht zwangsläufig eintritt. Jedoch ist die Aufgabe seinen Seelenpartner zu überleben, mit langwierigen tiefen Schmerzen und Traurigkeit verbunden, die nicht selten zu Wahnsinn oder den Verlust jeglicher Freude führen können. Man kann in seinem Unsterblichen Leben natürlich mehrere Male „erkennen“. Aus jedem dieser „Erkennen“ wird ein Kind entstehen, äußerst selten werden Zwillinge geboren ein freiwilliges von beiden Parteien geschlossenes „Seelenband“ Man kann auch künstlich ein Erkennen hervorrufen. Dieses Erkennen erreicht man in dem man seinem Gegenüber seinen Seelennamen als Akt größtem Vertrauens und Freundschaft nennt. Das geschieht zu meist in einer ruhigen Minute, es gibt jedoch auch Berichte, in Schlachten zum Beispiel, das Freunde in Angesicht des Todes ihre Seelennamen austauschten, um so mit als emotionale Erinnerung weiter bestehen zu können. Ich schätze diese Art des Erkennens fast noch mehr, als das im oberen Kapitel beschriebene Salasandra. Dieses Salasandra beinhaltet jedoch keine sexuelle Handlung mit seinem Gegenüber. Das künstliche Austauschen eines Seelennamens verfestigt alle emotionalen Bindungen zu seinem Gegenüber. Nun kann man gute wie schlechte Ereignisse gleichermaßen fühlen. Schmerz, Liebe, Freude, Sehnsucht, Hass und Wut. Stirbt hier einer der Seelenpartner hinterlässt das tiefe emotionale Spuren, die nicht selten ebenso wie das „Erkennen“ zu tiefen Depressionen und innerer Zerrissenheit führen bis hin zum Freitod. Auch ein plötzlicher Wahnsinn oder eine tiefe emotionale Krankheit, wie auch Schwäche wird vom Seelenpartner mitgetragen. Wunden, die einem Seelenpartner geschlagen werden, fühlt auch sein Gegenüber, äußerlich jedoch nicht. Natürlich können auch beim künstlichen Erkennen beide Partner miteinander schlafen und es kann auch ein Kind gezeugt werden, es kann, muss aber nicht über das gleiche gewaltige arkane oder klerikale Potenzial verfügen wie „Erkenntniskinder“. Bei dieser sexuellen Handlung genügt es aber nicht, dass beide Erkenntnispartner sich verbinden. Ein besonders starker spiritueller Heiler muss bei der Verbindung anwesend sein und in das Innere beider Elfen vordringen um beide Seelen wie bei einem „Erkennen“ zusammen zu führen. Während die anderen beiden die „Erkenntnis“ vollführen. Besonders Elfen, die eine Liebesbeziehungen zu anderen Elfen eingehen, ohne deren Seelennamen zu kennen nutzen nach vielen Jahrhunderten und nur bei absoluter Sicherheit, das sie bis zum Ende ihres unsterblichen Lebens zusammenbleiben das künstliche Seelenband um ihre Zusammengehörigkeit noch emotionaler auszudrücken.

die Entreißung eines Seelennamens (Seelenraub)

Wohl die größte aller Foltern und die unumstößliche Wahrheit einem Elfen wirklichen Schmerz zuzuführen ist die Entreißung seines Seelennamens ohne dessen Einverständnis. Diese Tat ist so grauenvoll und unglaublich schmerzhaft, das kein Elf der dieses Phänomen jemals durchgemacht hat davon berichten möchte, deshalb sind jegliche Aufzeichnungen eines Seelenraubes auch sehr wage. Ein Elf wird intuitiv vom Anbeginn seines Lebens damit konfrontiert, dass er einen überdurchschnittlich spirituellen und wachen Geist hat und dass seine Seele ein Vielfaches an Emotionen und Situationen viel stärker auffasst als viele andere Lebewesen. Ganz für sich allein entwickelt ein Elf im Laufe seines Lebens eine emotionale Mauer, die verhindert das ungewollte Eingriffe in seine Seele von statten gehen. Das hat aber nichts mit Seelenschutz zu tun, da diese ganze Thematik nichts mit arkaner oder körperlicher Kraft zu tun hat, sondern zumindest auf einem gewissen Maße spirituell beziehungsweise emotional Ebene geschieht. Elfen untereinander können in gewisser Weise, diese emotionale Mauer durchbrechen, besonders Elfen die sich anderen dunklen Pfaden hingegeben haben. Damit das verhindert werden kann, gewinnt der Elf im Laufe seines Lebens die Erfahrungswerte und die innere Kraft, jegliche Eingriffe auf diesem Weg abzublocken oder sich zumindest dagegen zu stellen. Schafft er das nicht und ein anderer Elf entreißt den Seelennamen, so hat er eine gewisse Macht über den Elfen. Er kann aber nicht seinen Geist kontrollieren oder schlimmeres. Jedoch reicht ein einfaches abschätziges Aussprechen des entrissenen Seelennamens, um den Elfen mit grausamen Schmerzen zu strafen. Jedoch kein körperlicher Schmerz, sondern eine Woge gewaltiger Wut, Hass, Schmerz, Traurigkeit, Hoffnungslosigkeit und Raserei, die nicht selten zu Wahnsinn führt. Es ist um es bildlich vorzustellen, wie die Auspeitschung der blanken Seele, die gefesselt ist. Viele Elfen, die es nicht schaffen ihr Schicksal nach dem Entreißen des Seelennamens zu ändern, wählen letztendlich den Freitod, um den Schmerzen zu entkommen. Wird der gepeinigte erlöst, in dem man den Eindringling tötet, so wird für immer ein Teil der empfundenen Schmerzen und Traurigkeit zurückbleiben. Dem Elf wird es ab diesem Zeitpunkt noch viel schwerer als vorher fallen, seinen Seelenamen weiterzugeben, ein Erkennen zu erleben, noch eines zu erwecken. Ein geistiges Band wird fast unmöglich, weil der gequälte Elf sich in sich so sehr verschließt, das er nicht nur eine Mauer um sein TAM aufbaut sondern um alle Facetten seiner Seele. Es bedarf einer gewaltigen Kraft um diese seelischen Mauern zu durchbrechen und dies auch nur wenn der anderen es zulassen will, ansonsten fügt man dem Elfen noch größere Schmerzen zu.

Wie funktioniert ein einfaches Salasandra

Eine kleine Anleitung

Wie schon oben beschrieben, kann eine Geistverschmelzung zwischen zwei Elfen oder mehreren Elfen von Statten gehen. Allerdings muss gesagt werden, das es denkbar schwieriger ist ein Salasandra zu mehreren Elben gleichzeitig entstehen zu lassen, denn jeder Elf ist ein in sich geschlossenes Individuum, das über eigenständige arkane Muster verfügt über eine eigene mehr oder weniger große seelische Stärke und deren Mauern und eine individuellen Charakter, der immer eine Antireaktion zur Reaktion auslöst. Ein Salasandra läuft wird es nicht häufig zwischen immer denselben Partner ausgelöst in einer Art Kettenreaktion ab. Dabei gibt es ein Anfangsmedium, um den Effekt auszulösen aber keinen spirituellen Führer. Besteht eine größere Gruppe, kann man, hat man die Möglichkeit (Erlaubnis) einem Salasandra auf astraler Ebene beizuwohnen, vor allem aber die größtmögliche innere Stärke und ein gewaltiges emotionales Verständnis für den Vorgang. Ganz allgemein ohne ein Salasandra zu erklären, kann jemand im astralen Raum den Vorgang beobachten. Von einer anfänglichen Zweier-Verbindung, entsteht sind viele Elfen beteiligt immer mehr ein bemerkenswert feines und filigranes in sich verschlungenen astralen Linien, die gewaltig doch niemals chaotisch wirken. Eine Erfahrung ein Salasandra als Außenstehender mitzuerleben ist gewaltig und wunderschön. Alle Elfen, die an einem Salasandra teilnehmen, werden sich etwas abseits und in völliger Ruhe gegenübersitzen (komm wir machen mal einen Kreis) und nehmen sich an den Händen oder pressen sanft die Stirn auf einander (Kopf an Kopf). Das Anfangsmedium schließt seine Augen und konzentriert sich auf das erste/einzige Gegenüber. Am besten man lässt sanfte Klanggeräusche so, keine zu hohen oder zu tiefen Töne, Sanftheit ist das Entscheidende. Man kann ein Salasandra auch singend beginnen, in diesen Gesang muss aber alle einem innewohnende Liebe und Sanftheit mitschwingen, um die Seele vorzubereiten. Räucherstäbchen und ein gemütlicher Untergrund sind auch von Vorteil um sich zu entspannen. Vor allem sollte es nicht zu lauten und unvorhersehbaren Geräusche oder Aktionen kommen, denn die können die Konzentriertheit der Parteien schwächen oder brechen.

1. das spirituelle Erkennen

Dabei ist es wichtig, das der Elf in dieser Konzentration, sein Gegenüber nicht mehr als Körper betrachtet sondern nur seine Seele, er muss also blind werden für das Äußerliche und wachsam für das Innere werden. Etwas kompliziert, aber der eigentliche Inhalt bedeutet nicht sehen, sondern seinen Gegenüber zu fühlen. Nach einiger langer oder kurzer Zeit beginnt der Körper seines Gegenübers zu verschwimmen und es offenbart sich die Seele in einer Art prismatischen Lichtes. Ist dieser Zustand sichtbar, so hat man die erste Stufe des Salasandra erreicht. Begeht man zum ein Salasandra mit jemanden der noch nie Teil einer Geistverschmelzung war, so sollte gerade jene Stufe sehr detailliert beschrieben werden, ohne sie funktioniert eine Geistverschmelzung niemals.

2. das emotionale Senden

Auch sich selbst muss man auf diesem Wege öffnen, also während man seine Konzentration darauf legt, sein Gegenüber zu erkennen muss man auch gleichzeitig dafür sorgen, da sein eigener Geist, die körperlichen Grenzen überwindet und seine Seele öffnet. Nun gibt man seinem Gegenüber zu verstehen, das man bereit ist das Salasandra einzugehen. Jedoch ist es nicht damit getan die Hand des anderen zu nehmen oder Hallo hier bin ich zu sagen, sondern seinem Gegenüber die Bejahung der Situation anhand seiner positiven Gefühle zu verstehen zu geben. Dies ist das schwierigste am Salasandra. Man muss seinem Gegenüber anhand seiner Gefühle verstehen zu geben, das man sich verschmelzen möchte. Es beginnt das so genannte Senden. In diesem Senden gibt man zu verstehen, das man sich bejahend und freiwillig öffnet und den anderen Geist in sich eindringen lässt und ihm keine Mauern entgegenstellt. Wie immer gilt das natürlich für beide. Der zweite Schritt ist erfüllt.

3. das Erleben des Salasandra

Nun ist man mit dem anderen verbunden. Ein kurzer Moment der Ruhe muss man sich jetzt gönnen, damit man alle Teilnehmenden spürt und erkennt, sich wieder nach der Kraftaufwendung beruhigt und die anderen fühlen kann. Das Salasandra ist einfach eine Stufe weiter als das offensichtliche. Man findet die Seele des Elfen hier in seiner Reinform wieder und manchmal ist es als würde man eine Seele wieder sehen nach langer Abwesenheit (zum letzten Salasandra). Es scheint von allen ein leises Lied auszugehen, einstimmig, völlig in Harmonie. Erst wenn sich aller teilnehmenden Elfen bewusst ist das Salasandra vollzogen.

4. der Austausch der Erinnerungen und Gefühle

Man kann Erinnerungsfetzen und deren Gefühle miterleben, man kann sich bildlich, hörbar und emotional ausdrücken und austauschen. So werden manchmal viele Stunden lang Diskussionen geführt, die durch das gegenseitige emotionale Verständnis der anderen Meinung besser besprochen und zu einem guten Urteil oder einer Entscheidung führen können.

5. die innere Stärke

Es gibt nur ein Problem! Das Vordringen in den Geist oder auch die Seele seines Gegenübers ist ein gewaltiger Vertrauensbeweis, der niemals ausgenutzt werden darf, sonst würde es kann sich der gegenübersitzende Elf nicht entsprechend wehren zu einem Seelenraub führen. Es ist jedoch möglich, doch sind mehrere Elfen in einem Salasandra anwesend würden sie dieses Ereignis unwiderrufbar mitbekommen und das würde nicht sehr gut ausgehen, kann man sich gegen einen Elfen auf emotionaler und spiritueller Ebene wehren, so kann man das sicher nicht mit vielen. Es muss also eine ständige Gradwanderung bewahrt werden zwischen der Öffnung des Geistes und dem Zurückhalten des eigentlichen tief in einem sitzenden TAMs. Darin liegt die wirkliche Schwierigkeit, bei der junge Elfen die das Salasandra erst seit sehr kurzer Zeit vollführen oder gar das erste Mal von einem erfahrenen Elfen an die Hand genommen werden sollten. Man verständnisvoller und vor allem zurückhaltender und vorsichtiger ist. Da das Entwickeln der inneren Mauern, um das TAM zu schützen ein rein intuitiver Vorgang ist, sollte das nicht geübt werden, sondern mit dem Erfahrungsschatz an Emotionen bewerkstelligt werden. Also ist trotzdem immer Vorsicht geboten. Um ein Salasandra aufzuheben, besteht die gleichen Schritte, die man einfach nur rückwärts Bewerkstellen darf. Es geht nicht, dass man ein Salasandra abrupt beendet. Tut man es doch oder wird es durch äußerliche Einwirkungen hervorgerufen, kann das sehr schlimme Konsequenzen haben, für alle die an dem Salasandra teilgenommen haben. Vorteile eines einfachen Salasandra Wie oben schon beschrieben, beinhaltet das Salasandra nicht nur den detaillierten Ausdruck bildlicher und hörbarer Erinnerungen, sondern auch die Erkenntnis über die erfahrenen Gefühle zum Zeitpunkt der Erinnerung. So verstehen Elfen einander besser. Die Emotionen werden von allen Teilnehmern des Salasandra aufgefangen, zwar nicht wirklich geteilt, so das er Erzählende weniger gute oder schlechte Gefühle erlebt, aber zumindest ehrlicher tröstender befindet oder gemildert werden. Dieses emotionale Verständnis hilft den Elfen bessere Entscheidungen zu treffen oder sich an einem Ereignis gemeinsam zu erfreuen oder die Konsequenzen oder Erinnerungen in ihrer Wahrheit zu begreifen. Eine größere Wahrheit gibt es wohl kaum. Im Salasandra kann man nicht lügen, wie auch wenn alle Elfen alle Empfindungen spüren können. Man kann natürlich Erinnerungen, welche die anderen nichts angehen zurückzuhalten und man sagt nein wenn ein Elf beginnt in diesem Bereich zu forschen und der andere wird dies lassen. Ein Salasandra stärkt die innere Verbundenheit zwischen Elfen, lässt sie auch nach Verlassen des Salasandra immer noch wie eine Einheit wirken. Nach Abschluss des Salasandra ist jedem die Seele des anderen, soweit es dieser zugelassen hat und dies gibt den Elfen die Möglichkeit ein Senden auch ohne ein Salasandra zu bewerkstelligen. Nachteile eines einfaches Salasandra Im Salasandra selbst, der sich nur auf die Seele und des Geist konzentriert und man sich selbst gewissermaßen vom Körper löst, ist dieser wie bei einer astralen Reise relativ schutzlos. Deshalb sollte ein Salasandra nur in der Absoluten Sicherheit eines Lagers oder unter vertrauten Freunden absolviert werden. Man kann innerhalb wie oben schon besprochen sein TAM verlieren. Es ist nicht unmöglich, man sollte sich deshalb immer 150 % sicher sein mit wem man ein Salasandra teilt und sich seines Geistes 200% bewusst sein, seiner Kraft und inneren Stärke. Überschätzt man sich wird man bald eines besseren belehrt. Es gibt natürlich immer wieder Elfen, die spiritueller und mächtiger im Geiste sind als andere (Seelenmagier vom Sala Mandra), nicht immer sind diese Elfen rücksichtsvoller und zurückhaltender und es kann schmerzhaft sein, dringt ein Elf zu schnell in den Geist des anderen vor. Dies kann Narben auf der Seele zurücklassen, welche die innere Stabilität des Geistes beeinflusst. Jemand der kein TAM besitzt, wird ein Salasandra nicht erfahren können, nimmt er dennoch teil, muss man sich das so vorstellen, das in der Leere des Elfen alle anderen TAMS widerhallen und sich der Elf so seiner gewaltigen inneren Leere bewusst wird. Eine gewisse Verbundenheit wird nach einem Salasandra zurückbleiben auch bei Elfen, die einem nicht nahe stehen.

Menschen, Elfen und das Salasandra in all seinen Formen

Um es einfach und banal zu sagen, ein Salasandra wie es unter Elfen möglich ist, kann es zwischen einem Menschen und einem Elfen nicht geben. Es ist völlig dumm zu behaupten Menschen hätten kein TAM, das stimmt nicht. Ein Mensch wäre somit nur eine leere Hülle, ohne Emotionen, ohne Erfahrungen und jeder Elf weiß dass dies nicht so ist. Nur fassen die Menschen ihr TAM nicht als solches auf. Sie sind sich zwar ihrer Seele in einem gewissen Maße bewusst, jedoch niemals so wie ein Elf sich seiner bewusst ist. Er lebt mit seiner Seele, fühlt jedoch nicht mit. Wenige Ausnahmen sind Verlustgefühle oder große Liebe, die es Menschen ermöglichen ihr TAM so zu fühlen wie es existent ist. Ein TAM ist so kann man es wohl am besten beschreiben verkrüppelt. Es hat sich im inneren des sterblichen Körpers verkrochen, ist nicht ausgebildet wie das TAM eines Elfen, besitzt keinen Seelennamen, das sich ein Mensch nur durch seine Äußerlichkeiten, seiner Erfahrungen und seiner Weisheit bedient, nur selten definiert sich ein Mensch, durch seine Gefühle, er lebt sie nur, für den Moment, und zwar durch sie alle gleichzeitig. ER kann beim besten Willen nicht, das wichtigste aller Gefühle in sich bergen und sie zu einem einzigen Namen zusammenfügen, um sich seines spirituellen und emotionalen Geistes bewusst zu werden. Durch dieses Manko ist es einem Menschen für immer versagt ein Salasandra zu erfahren. Einzig die Beiwohnung, die Beobachtung der äußerlichen arkanen und emotionalen Linien, verfügt er über das innere Verständnis eines Salasandra ermöglichen ihm ein wenig zu erkennen, zu welchen innern Möglichkeiten ein Elf im Stande ist, und dies auch in seiner Reinform und Liebe aufzunehmen, zu Erfahren bleibt jenen, die es sehen verborgen. Leider oder zum Glück bleibt in der Sichtweise Außenstehender zu beurteilen. Der Mensch kann sich natürlich öffnen und den Geist eines Elfen eindringen zulassen und dies ist auch tatsächlich möglich, es kann aber nur für den einen Moment geschehen. Es gibt keine genaue Zeiteingabe, die es einem Elfen und Menschen befähigen eine Geistverschmelzung zu absolvieren, ohne, das es zu bleibenden oder kurzfristigen Schäden kommt. Ich kann nur sagen, dass der Zeitraum so gering wie möglich bleiben wird, weil es für den Menschen großen Schmerz bedeutet und auch für den Elfen unangenehm ist. Nur in großen Zeit zu großen Ereignissen kann solch ein Zustand eintreten. Kein Elf will mit einem Menschen verbunden sein, aber wie es heißt nicht immer kann man tun was man möchte, manchmal ist das Muss das wollen. Mir fällt dazu nur ein einziger Satz ein „Höheres Blut, verträgt sich nicht mit niederem“ Die emotionale und spirituelle Überlegenheit eines Elfen, bedeutet Schmerz für den Menschen, weil die gewaltige Unbegreiflichkeit des elfischen Geistes niemals von einem Menschen auch nur ansatzweise auf dieser Ebene verstanden werden kann. Ebenso ist das animalische und zum Teil banale Innere eines Menschen für einen Elfen schwer begreiflich und kann zu großem Mitleid und gewaltiger Trauer führen. Denn der Elf erkennt, dass der Mensch sich selbst in all seinem wunderbaren Dasein niemals gänzlich begreifen mag. Das dieses Ziel dem Menschen nicht gegeben ist, ist so mit für einen Elfen nicht begreifbar. Aber es gibt noch eine viel größere Gefahr, denn dringt der Elf in den Geist des Menschen vor, so wird der von dessen Sterblichkeit kosten. Es ist wie das Durchschwimmen eines vom Sturm gepeinigten Meeres, man schluckt automatisch das Wasser, versucht man in diesem Meer zu bestehen. Nur die größte Aufwendung der Kraft kann dies verhindern. Ich persönlich kenne niemanden, der das vollbracht hat. Und diese Empfindung ist furchtbar. Ein Elf, der sich nicht befassen muss mit Vergänglichkeit seines Selbst, wird ohne jemals davon gekannt zu haben mit der Sterblichkeit konfrontiert, sie umgibt ihn nicht, das weiß er, sondern sie ist in seinem Innern wenn auch nur die Winzigkeit eines Augenblickes dominant. Wenn ein Elf niemals das Gefühl hatte, so ist dieser Moment viel schlimmer als eine einfache Verwundung, der Elf beginnt in diesem Moment zu sterben. Er bemerkt jedes kleine Atom, das auch nur für dieses Bruchteil zu altern beginnt. Das mag sich nicht nachvollziehbar anhören. Aber Sterblichkeit zu kosten, wenn man sein niemals gekannt hat, ist für einen Elfen eine grausame Folter. Auch die Verbindung der astralen Linien der Elfen in einem Salasandra kann von einem Menschen nicht bestritten, noch verstanden werden. Nur als Beobachter der Verbindung kann die Schönheit des Salasandra sehen. Kein Elf ist im Stande einem Menschen innerhalb dieser kurzfristigen Geistesverbindung eine Geschichte, noch eine Erinnerung mit allen emotionalen Gefühlen beizubringen, Wahnsinn und Schmerz sowie die totale Überladung des menschlichen Geistes wäre die Folge. Aber des geht, das der Mensch zumindest die Winzigkeit eines einzelnen wichtigen Gedankens zu erkennen und zu verstehen. Man kann einem Menschen auch eine bildliche Erinnerung geben oder ein Wort, jedoch niemals eine Emotion. Deshalb kann der Mensch, der ein Senden erhält frei interpretieren, was wiederum anders als bei den Elfen zu eigenen Schlussfolgerungen führt, die oft falsch sind oder nicht wirklich richtig verstanden werden. Es ist also meist sinnlos, weil egal wie sehr ein Mensch das Geschenkte verstehen möchte, er es dennoch, grade und nur weil er ein Mensch ist, nicht begreifen kann. Er ist so banal und einfach es sich anhören mag, beschränkt. Aber wieso kann man jenen wenn auch nur kurzen Einblick zwischen Mensch und Elf nicht als Salasandra bezeichnen? Einerseits weil die Grundvoraussetzungen der TAM nicht erfüllt sind, zweitens ein einfacher Mensch, ohne bestimmte Ereignisse oder Fähigkeiten nicht in der Lage ist zu senden und drittens sein Verstand nicht befähigt ist das ganze zu begreifen. Sollte ein Mensch trotzdem behaupten, er hätte eine kurzfristige Geistesverschmelzung mit einem Elfen genossen und seine Erfahrungen gesammelt, dann hat er zumindest ein Problem, nämlich eine große emotionale Zerrissenheit die Suche nach einer alles überwältigenden Emotion, die ihm aber niemals gegeben werden kann. Man kann philosophisch behaupten, dass ein Mensch von der Seele eines Elfen gekostet hat und dass dies wie ein schleichendes angenehmes Gift wirkt. Diese Interpretation zwischen Elfen und Menschen jedoch ist eine von mir ganz subjektive Meinung, weil wir Elfen nun mal über bestimmte Vorrausetzungen verfügen, die Menschen nicht innewohnen.

© by Tear´asel nuya wyn und bearbeitet und angepasst durch Yaquiria Aralzin

Anmerkung: von den Spielerelfen praktizieren es nur sehr wenige, in der Elfengemeinschaft der Gail en Cuil ist dies allerdings ein wichtiger Standteil. Da die meisten aus dem selben Heimatdorf stammen und das ein üblicher brauch war und ist.

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