Sala'Mandra/Valbharion

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Das Valbharion (<Isdira> „Hüter des Wissens“) ist ein buchähnlicher magischer Gegenstand, der einem Elfen nach erfolgreichem Abschluss des Studiums der Alten Künste am Sala'Mandra überreicht wird. Die symbolische Bedeutung zielt hierbei bewusst auf den Umstand ab, dass der Träger mit dem Aufstieg zum Endirô nun auch als Mentor fungieren und angehende Magieanwender unterweisen kann. Die augenscheinliche Ähnlichkeit zu den bei vielen anderen Völkern verbreiteten Büchern ließe den Schluss zu, dass sich bei dem Valbharion um eine lesbare Zusammenfassung der Alten Künste handeln könnte. Tatsächlich ist es im Wesentlichen aber ein nicht-schriftliches Werk. Zwischen den beiden massiven Buchdeckeln aus grünem Holz befinden sich nur einige dutzend Seiten, die in Dicke und Beschaffenheit an die großen Blätter der Yew-Bäume erinnern. Statt der vertrauten Rippenstruktur finden sich neue, komplexe Muster ohne offensichtliche Ordnung, zwischen denen noch immer Leben zu fließen scheint.


Ein wichtiger Bestandteil zum Studium des Buches ist der Anwender selbst und dessen Erwartungen und Einstellungen dem Buch gegenüber. So wird ein Hermetiker der in der Hand des elfischen Magiers ein Zauberbuch erwartet aus den zunächst chaotischen Schriftzeichen auch Hinweise auf die ihm bekannten Zauber und Worte der Macht finden. Ein Poet der zur gleichen Zeit hinein schaut, könnte Gedichte und Lieder wiederfinden die er in der Hand eines Elfen erwarten würde. Dieses Buch ermöglicht also einen Blick in die eigene Seele.

Ein geschulter Geist kann mit diesem Buch neue Erkenntnisse gewinnen die aus bekanntem folgen oder altes Wissen wieder auffrischen. Da der Anwender jedoch selbst der Schlüssel zu dem Buch ist, kann man kein grundlegend neues, dem Anwender in seiner Natur fremdes Wissen daraus erlangen.

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