Multiversum/Weltengesetz

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Das Weltengesetz beschreibt den grundlegenden Sinn des Multiversums, den globalen Zyklus von Werden und Vergehen. Es gibt Gründe, warum das Multiversum so ist, wie es ist und diese Gründe lassen sich aus dem Weltengesetz schließen.

Inhaltsverzeichnis

Das Weltengesetz

Es war Dunkel, es war Kalt und es war Still! Nichts!

Es gab in dieser endlosen Weite des Universums absolut nichts, das diese Ruhe zu stören vermochte. Erst Recht kein Anzeichen von Leben!

Und so sollte es Jahrmillionen bleiben, bis es plötzlich aus unerfindlichen Gründen an einigen Stellen im Universum zu feinen Rissen kam, durch die kleinste Staubpartikel aus der 6.Dimension in unser Vierdimensionales Universum gelangten.
  • Das Buch der Zeit

Nicht zufällig entstanden die bekannten Universen. Der schöpferische Sinn, der sich dahinter verbirgt, findet sich im Weltengesetz niedergeschrieben. Selbst ES, als erste und höchste Entität der bekannten Universen, ist an dieses Gesetz gebunden.

Man kann sagen, dass das Weltengesetz die Ordnungsinstanz der bekannten Universen ist. Dort steht der schöpferische Sinn geschrieben, der sich in zwei universellen Prinzipen veräußert: Dem Seelenzyklus und dem dipolaren Aufbau der Schöpfung.

Die jeweiligen Weltgefüge sind in ihrer Ausgestaltung frei. An diese beiden Konstanten jedoch unmittelbar gebunden.

Der Seelenzyklus

Bis zu diesem Zeitpunkt hatte das Wesen, dass sich selbst DAS NEUE nannte, nichts von der Existenz anderen Lebens geahnt. Hinterhältig entlockte DIABLO ihm sein gesamtes Wissen und gaukelte ihm vor sein Freund zu sein. Doch als DAS NEUE einen Augenblick nicht aufpasste, stürzte sich DIABLO auf ihn und gemeinsam mit MEPHISTO und BAAL töteten sie DAS NEUE.


Eine unheimliche Macht durchströmte sie und zerriss ihre Gedanken. In weniger als einem Leben, durchfuhren sie die Tiefen der Zeit vom Anfang bis zum Ende und zurück. Waren ihre Seelen bis zu diesem Moment bereits dunkel, so wurden sie jetzt kalt und schwarz. Jeder Funken Leben floss aus ihnen heraus und wurde von den Rändern des Universums zurück geworfen. Die wenigen SERAPHIM, die ihnen gefolgt waren wurden ebenfalls von diesen Mächten ergriffen und ihr strahlendes Licht kehrte sich ins Gegenteil. Ihre Körper wurden fest und nahmen die verschiedensten Formen an.
  • Das Buch der Zeit

Der Seelenzyklus ist eines der universellen Prinzipen des Weltengesetzes. Er beschreibt die Evolution von Sein, dem eigentlichen Sinn und somit des Weltengesetzes. Mit der Sehnsucht nach dem Sinn geschaffen, ist Antrieb eines jeden bewussten Wesens der Wunsch nach Evolution, um so die Seinsebenen zu durchschreiten. Dabei läuft der Zyklus immer hierarchisch von "unten nach oben" und umgreift jedwedes bewusste Wesen.

(Beispielablauf: Seele -> Seraph -> Erstgeborener -> Es -> ...)

Im Gefüge der Schattenwelt findet sich der Seelenzyklus besonders in der Ebene der Toten wieder.


Karma

Karma ist die Urkraft des Universums. Jedes beseelte Leben bringt Karma hervor. Entzündet ergibt sich die Fähigkeit der Wirkung innerhalb der Weltengrenzen. Und akkumuliert ergibt sich für den Sammler die Möglichkeit der gesteuerten Eigenevolution. Damit wird Karma zum begehrtesten Gut innerhalb der Multiversalen Ordnung, da es das Medium für Evolution ist.

Seele

Eine Seele ist die kleinste bekannte Entität. Unbewusst verharrt sie in den Weltengefügen. Instinktiv wird sie vom Seelenzyklus getrieben, so dass ihr Hunger nach Karma erst versiegt, wenn sie Erfüllung im evolutionären Vorgang erhält. Dann gibt sie ihr instinktives Sein auf, um eine Stufe von Bewusstsein zu erreichen. Eine Bindung an machtvolle Entitäten ist dabei hilfreich, besteht doch so die Möglichkeit der Seelenverschmelzung.

Bewusstsein

Das Bewusstsein, auch bekannt als Schicksalsgeber, jeder noch so kleinen Entität bestimmt über die Evolution des eigenen Seins. Dort wo die Seele instinktiv nach Karma giert, kann der Schicksalsgeber direkten Einfluss darauf haben ob und wie das Karma im Rahmen des Weltengefüges eingesetzt wird.

Die Dipolarisierung

Es war wie eine Art galaktisches Schachspiel, das die beiden trieben, doch DAS NEUE bemerkte schnell, dass ES nur fair spielte und so etwas wie Betrug gar nicht kannte. Diesen Vorteil nutzte DAS NEUE natürlich aus und gewann jedes Spiel. Eines Tages wurde DAS NEUE dieses Spieles überdrüssig und erhob den Vorschlag, doch ein ähnliches Spiel zu spielen, allerdings mit dem Einsatz der Lichter! ES erkannte die Hinterlist nicht und ließ sich auf dieses Spiel ein. Schnell verlor er mehr als die Hälfte seiner Lichter und DAS NEUE lachte gehässig, während er ein Licht nach dem anderen zerstörte. Es wurde dunkel im Universum und die Trümmer von Milliarden ehemaligen Lichtern trieben durch den endlosen Raum, bis sie von der Schwerkraft der noch bestehenden Lichtern, eingefangen wurden. Erst jetzt erkannte ES seinen Fehler und jagte DAS NEUE durch das ganze Universum. Der Kampf dauerte ein paar Millionen Jahre und erst ein winziger Fehler von DAS NEUE, brachte ES den Sieg. Mit allerletzter Kraft entriss ES DAS NEUE die Macht und schickte ihn zur Strafe auf eines der Bruchstücke, die DAS NEUE selbst verursacht hatte. Dort sollte DAS NEUE bis an das Ende aller Zeiten bleiben und über seine Tat nachdenken.
  • Das Buch der Zeit

Der dipolare Aufbau ist das zweite universelle Prinzip. Betrifft der Seelenzyklus die Wesen, so zielt die Dipolarisierung primär auf den Aufbau der Welten. Jedes Weltengefüge trägt dieses Prinzip in sich und strahlt es demnach in die entsprechende Welt hinaus.

Daher befinden sich die Welten in einem immerwährenden Spannungsverhältnis aus Chaos und Ordnung, einem Energie zerstreuendem und einem Energie sammelnden Kern.

Auf Schattenwelt erlangt dieses Prinzip besonders in zweierlei Hinsicht seine Geltung.
Zum ersten findet es sich im Weltenaufbau, worin sich die Schattenwelt nicht von anderen Welten unterscheidet. Das Weltengefüge sendet unbeirrt, wodurch es der chaotischen Wirkung gerecht wird, wohingegen der Spiegelraum unentwegt empfängt. Er entspricht also der ordnenden Ausrichtung.
Zum anderen geschieht der dipolare Aufbau weltimmanent. Die Elemente der Ersten Ordnung bezeugen dieses Prinzip in ihrer Reinheit als kleinste Bausteine des Weltenaufbaus. Die Ausprägungen hiervon führen in letzter Konsequenz zu den Weltengöttern Schattenwelts: Norden und Süden und Osten und Westen.

Ordnung und Chaos

Völlig losgelöst von allen menschlichen Interpretationen wird hier nur die Tendenz aller Dinge beschrieben, Energie entweder zu sammeln oder zu verstreuen.

  • Ein Chaos-Element wirkt emittierend: Es ist bestrebt Energie zu verstreuen und zu verteilen.
  • Ein Ordnung-Element wirkt absorbierend: Es ist bestrebt Energie zu sammeln und festzuhalten.
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