Paladin (Mokhash)
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Allgemeines
„Mokhash“ setzt sich aus den orkischen Wörtern „Khurkash“ (Krieger) und „Mojo“ (Schamane) zusammen und nur bestimmte Orks werden jemals den Rang des Mokash erreichen. Dementsprechend ist er ein Krieger, der durch ein enges, von der Macht des Schamanen, oder einem mächtigen Mokash geknüpftes Band, zu diesem verbunden ist. Dadurch ist der Krieger näher an seinem Gott, als er es normalerweise sein sollte und erlangt Kräfte, die jedem anderen seiner Klasse verschlossen bleiben werden. Er erlangt ähnliche Kräfte wie der Schamane zu dem das Band geknüpft ist, jedoch werden seine Fähigkeiten niemals die seines Meisters erreichen und ebenso ist es ihm zu Beginn seiner Ausbildung noch nicht möglich, seine Kräfte auf andere Orks zu wirken. Dies ändert sich erst im späteren Verlauf seiner Ausbildung. Aber der Mokhash ist fähig seine Kräfte zu verstärken und zu vermehren, doch dies wird ihm nur gewährt wenn er sein Leben Tairach unterordnet, mit Worten, aber vorallem mit Taten und Blutvergießen, mehr dazu später. Das Knüpfen des Bandes ist mit Gefahren für beide, Krieger wie Schamane oder Mokash verbunden, denn sollte der ausgewählte Ork das Ritual des Bundes nicht überstehen, kann dies dem Schamanen oder dem Mokash nicht nur seine Macht und sein Ansehen kosten. Deshalb wählen sie sehr bedächtig jene aus, zu denen sie ein Band knüpfen wollen. Ist dieses Band geknüpft, wird beiden Orks dasselbe Zeichen in die Stirn gebrannt, um ihre Verbindung darzustellen.
Sein Wesen
Durch das Wissen, welches der Mokhash nach und nach von seinem Meister gelehrt bekommt, verändert sich seine Art zu Handeln und zu denken. Er weiß, was normalen Orks verborgen bleibt und er hat Fähigkeiten, die nur wenige erlangen. Für andere Orks ist der Mokhash stets in einer Aura des Mysthischen und des Geheimnisvollen gehüllt – wie die mächtigen Mojos selbst. Die Mokhash-Wesenszüge nimmt der Ork auf, wie eine zweite Persönlichkeit, im einen Moment kann es sich noch um den „guten Alten Kumpel“ handeln und kurz darauf beginnt der Kampf und eine Aura aus Blut umgibt den Körper des Mokhashs. In diesem Blutrausch versetzt wird in naher Zukunft die Anzahl der lebenden Angreifer in der unmittelbaren Umgebung stark begrenzt sein. Der Mokhash geht „gesittet“ vor, die Anzeichen eines Blutrausches sind für ihn nur das Zeichen der Macht Tairachs, die ihm inne ist. Er besiegt seine Feinde nicht durch wilde Raserei, sondern durch Können und durch die Kraft, die der Blutgott ihm verleiht. Zwar liegt es der orkischen Kämpfernatur nahe, oft raserei-ähnliche Zustände zu erreichen, doch dies wird niemals die Ausmaße eines wahren Blutork-Rausches erreichen. Eines wird der Schamanen-Krieger niemals können: seine Kräfte aus niederer Mordlust gegen sein eigenes Volk richten. Sollte dies dennoch jemals passieren, so wird die Strafe Tairachs mehr sein, als nur der Entzug der Kräfte des Mokhash. Tairach hat schon immer zwischen Orks aktzeptiert(schließlich sind sie eine Kämpferrasse), doch ein „heiliger“ Krieger wie der Mokhash wird niemals einen Ork aufgrund von Streitigkeiten töten. Der Mokash würde lieber sein Leben geben um seinen Clan und andere Orks zu beschützen.
Seine Stellung
Unter den Orks ist der Mokhash ein Auserwählter der Schamanen oder eines erfahrenen Mokashs. Für die „normalen“ Orks ist er stets in eine Aura der Verunsicherung gehüllt, auch wenn er sich natürlich gibt, weiß jeder um die Macht, die in diesem Ork lauert. Dementsprechend begegnet man ihnen mit Achtung und Respekt, wie den Schamanen. Für die Schamanen jedoch sind sie wie Schüler, die niemals über eine Entwicklungsstufe hinaus kommen können. Vorallem aber sind sie Diener und Leibwächter des Schamanen, der ihnen den Weg zur Macht gezeigt hat. Der Mokhash kann jedoch auch kriegerischer Berater des Häuptlings sein und wie die Schamanen beratende Funktionen übernehmen. Der Mokhash hat durch seine besondere Stellung in der orkischen Hierarchie gewisse Pflichten: durch seine fast unmittelbare Verbindung zu Tairach über seinen Schamanenmeister darf er sich, ebenso wie der Magier, nichts Tairach gegenüber zu schulden kommen lassen. Denn sollte der Mokhash jemals in Tairachs Ungnade fallen, so wird das Band zwischen dem Schamanen und dem Mokhash reissen, was den Verlust der Macht des Mokhashs zur Folge hat. Meißt wird der Mokash danach aus dem jeweiligen Clan ausgestoßen und als unehrenhaft und schwach bezeichnet. Es kann durchaus auch vorkommen das er gejagt und getötet wird, da er Schande über Tairach gebracht hat.
Seine Ausbildung
Der Schamane oder der erfahrene Mokash bringt seinem Schüler nun bei, was es mit der heiligen Kraft, die ihm Tairach schenkt, auf sich hat. Zunächst wird ihm der Meister einige leichte Stärkungszauber lehren, sowie die Fähigkeit kleine Wunden zu heilen, dies wird ihn vorerst beschäftigen. Nach einiger Zeit wird der junge Mokash dann tiefer in die Geheimnisse der Macht Tairachs hineingeführt, auf das er mit der Zeit Schutz- und Heilzauber lernt. Leichter zu erlernen ist für den Fast-Schamanen der Umgang mit den magischen Runensteinen. Wenn ein Schamane ihm einen dieser Steine markiert, ist für ihn nur eine kleine Anstrenung nötig, um durch das Netz, welches zwischen Rune und Markierungsort gespannt ist, zu reisen. Erreicht der Mokhash dieses Stadium unbeschadet, so ist die Bindung zwischen den beiden Orks fast schon halb so stark wie die tatsächliche Macht die der Schamane von Tairach erhält – und dies ist schon immens, wenn man um die Macht der orkischen „Mojos“ weiß. Die Ausbildung durch einen anderen Ork ist zwar nun beendet, aber es gibt noch sehr viel, dass der junge Mokhash von der Welt und durch das Nutzen seiner Kräfte lernen kann. Sollte er mit Worten und Taten stets dem Blutgott dienen und seinen Namen niemals beschmutzen und sollte er immer bedacht sein, seine Kräfte und die der Orks zu mehren, seinem Clan und seiner Rasse beizustehen – so ist es möglich, dass ihm Tairach noch weitere Kräfte gewährt. Mit deren Hilfe ist es ihm möglich, Magie zu wirken, die nicht nur ihn betrifft, sondern alle Orks in seiner Nähe. Doch bis ein Ork diese Stufe erreicht hat, wird sehr viel Zeit vergehen müssen. Zeitgleich zu jeder Verstärkung der Macht des Mokhashs, verändert sich auch die weiter unten beschriebene „Blutaura“ des Orks, das heißt wo diese erst aus dünnen und blassen Streifen besteht, wird sie nach und nach zu einem kräftigen, stetigen Blutstrom, der erst im Kampf erwacht und den Körper des Schamanenkriegers umfließt und es ihm überhaupt erst möglich macht, seine Macht dort zu wirken, wo sie benötigt wird.
Seine Magie
Sein Körper ist stehts blutbeschmiert, sollte es zu einem Kampf kommen. Dies ist er schon bevor der erste Schwerthieb ausgeteilt wurde. Dies wird durch die enge Bindung zum Blutgott hervorgerufen und stellt sicher, dass der Ork genug Macht hat, die Kraft Tairachs zu wirken. Jedoch wird nicht sein Fell blutrot, sein Fell wird nur auf wunderliche Art und Weise von scheinbar aus ihm selber herausströmenden Blut durchtränkt, was mitunter zu seltsamen Situationen führen kann. Nicht jeder behält die Nerven wenn sein orkisches Gegenüber plötzlich ohne wirklichen Grund Blut absondert und sich mit einem markerschütternden Schrei dem Feind entgegen wirft. Desweiteren wird dies auch als die „Blutaura“ bezeichnet. Für einen Magier ist die Magie, welche ein Mokhash wirkt, dieselbe wie die der Schamanen. Denn „wissenschaftlich gesehen“ ist er nichts anderes als ein Ork, der ein etwas über dem Durchschnitt ausgeprägtes Talent für die Magie der Schamanen hat und diese in kleinen Bahnen lenken kann. Diese Fähigkeit wird in der Ausbildung von seinem Schamanenmeister verstärkt und ausgeprägt, soweit es möglich ist. Somit kann man ihn durchaus als ein Wesen bezeichnen, dass es durch die Kraft seines Gottes geschafft hat, magische Kräfte zu entwickeln und diese zu lenken. Dadurch unterscheidet er sich von den Paladinen der Menschengötter insofern, dass er keine „Wunder“ in dem Sinne vollbringt (theoretisch sind die Schamanen Paladine mit größerer Macht, da sie Kraft ihres Gottes die Schamanenmagie wirken), sondern „wirkliche“ Magie wirkt. Wenn sich die Macht des Orken vermehrt und die Bindung zu Tairach gefestigt hat, dann ist es dem fortgeschrittenen Mokhash schließlich möglich, seine Kräfte auch auf ihm gut bekannte Orken zu wirken. Dafür gibt er einen kleinen Teil seiner Blutaura an das Ziel des Zaubers ab, durch welche dann die beschworenen Kräfte gewirkt werden. Die Bekanntschaft zwischen Mokhash und Ziel ist notwendig um zu garantieren, dass der Geist des Zieles fähig ist, auf die Blutaura zu reagieren und sie nicht abstößt. Wie das ganze Mokhash-Konzept an sich, ist also auch das wirken von Magie auf anderen Orks mit Vertrauen und Freundschaft verbunden. Es kann also auch vorkommen, dass die Magie des Mokhash bei seinen Mitorks nicht wirkt, dies ist nämlich dann der Fall, wenn das Ziel kein Vertrauen zu den Kräften des Mokhash hat.
Reactive Armor
Zuvor flüßiges und über den Körper des Orks streifendes Blut wird plötzlich teilweise zu einem harten Panzer dort, wo ein Schlag die Verteidigung zu durchbrechen und Schädigung zu verursachen droht. Diese Schutzzauber gehört wohl zu den wichtigsten Talenten, die der Mokhash erlernen wird. Sie stärkt demnach seine physische Resistenz, macht Ihn im Gegenzug aber anfälliger gegen Magie.
Protection
Dieser Zauber schärft die Sinne des Mokhash auf das Wirken seiner Magie, wodurch er etwas Reaktionszeit einbüsst, was sich negativ auf seine physischen und magischen Abwehrfähigkeiten auswirkt. Der Vorteil liegt dagegen in einem Mokhash, der sich nicht beim Wirken von Zaubern durch Schläge oder andere Einflüße ablenken lässt.
Bless
Das Talent, seine Sinne zu schärfen, seine Muskeln zu stählern, ist nach einigem Üben für den heranwachsenden Mokhash keine Schwierigkeit und gehört zu den ersten Lektionen eines Mokhash. Da die Stärkung auf schamanischer Magie beruht, ist es für den Orken auch kein Problem diese Stärkung auf seine Mitorks zu übertragen.
Teleport
Ähnlich wie bei der Reise mit den Runensteinen des Schamanen, kann der Mokhash sich über kurze Entfernung auch ohne Runen an die gewünschte Stelle teleportieren.
Magic Reflection
Dieser Zauber wirkt ähnlich wie Reactive Armor, nur das die Blutaura nun nicht auf einen oder mehrere physische Schläge reagiert, sondern sich gleichermaßen über den gesamten Orken verteilt und einen leicht rot-violetten Schimmer annimmt. Die Blutaura absorbiert nun teilweise magischen Schaden, der auf den Orken gerichtet wird. Da für diesen Zauber sehr viel Blut benötigt wird, ist der Ork auch anfälliger gegen physischen Schaden, da nun das Blut des Orken direkt getroffen wird! Es empfiehlt sich daher im Kampf gegen magische Wesen eine Kombination aus Reactive Armor und Magic Reflection, da beide Zauber eine Blutaura um den Mokhash erzeugen, die sowohl magischen, als auch physischen Schaden gut abwehrt.
Cleanse By Fire
Gift aus seinem oder anderem Körper zu reinigen ist keine besondere Fähigkeit, wenn man seine Macht von einem Herrn des Blutes bezieht. Allerdings wird das Blut nicht einfach gereinigt, vielmehr wird es im Körper des Mokhash gesammelt und anschließend rausgebrannt, was selbst bei einem erfahrenen Mokhash noch zu leichten Verbrennungen führt.
Close Wounds
Die Fähigkeit, Wunden sich schließen zu lassen ist relativ einfach zu erlernen, da sich die Blutaura einfach in die Wunden legt, um sie zu stillen. Allerdings muss sich das Ziel, wenn es nicht der Mokhash selber ist, in unmittelbarer Nähe befinden, da die Blutaura nur eine begrenzte Reichweite hat, um auf einen andern Körper übertragen zu werden.
Consecrate Weapon
Bei diesem Zauber überträgt sich für kurze Zeit ein Teil der Blutaura auf die Waffe des Mokhash, wodurch diese sich mit Blut von der Aura überzieht und die Waffe des Mokhash noch tödlicher Macht. Die Waffe, nun von Magie getränkt, sucht sich den leichtesten Weg seinem Gegner schwere Wunden zuzufügen. Während der Mokhash die Waffe noch selbst schwingen muss, wird der Schaden den sie austeilt ähnlich wie bei Waffen aus magischen Metallen, in magischen Schaden umgewandelt. Allerdings nicht in irgendeinen, sondern in den Schaden, gegen den das Ziel am Meisten empfindlich ist! Ein Drache wird demnach immer mit voller Wucht Eismagie getroffen, solange die Aura auf der Waffe ruht.
Dispel Evil
Dieser nützliche Zauber hilft dem Mokhash fast alles was auf magische Weise erschaffen oder gerufen wurde wieder zu bannen. Der Zauber funktioniert ähnlich wie der „An Ort“ der mächtigeren Schamanen, allerdings wird der Mokhash niemals gezielt magische Wesen bannen können. Wenn er den Zauber nutzt, wird ihm das nächste Ziel gebannt, was auch mal ein Wesen des eigenen Schamanen sein kann.
Eine weitere Eigenschaft dieses Zaubers, unterscheidet sich von der schamanischen Version. Scheinbar können besonders erfahrene Mokhash mit diesem Zauber Monster und andere Kreaturen in die Flucht schlagen. Warum das so ist, dass weiss man nicht. Eine Vermutung wäre, dass die ‚dummen’ Kreaturen durch diesen Zauber die starke magische Präsenz des Mokhash spüren und daher aus Angst die Flucht ergreifen.
Divine Fury
Dieser Zauber versetzt den Orken im wahrsten Sinne in einen Blutrausch. Setzt der Mokhash diesen Zauber ein, strömt noch mehr Blut aus seiner Haut, was so manchen Menschen die Mahlzeit wieder hochkommen lässt. Der Mokhash gewinnt dadurch nochmals an mehr Schlagkraft, Schnelligkeit und Präzision mit seinen Angriffen und fühlt sich wieder frisch für einen Sprint zum Gegner. Bislang zugefügte Wunden scheinen vergessen, so eine starke Kraft fließt durch und über den Orken. Leider vergisst der Mokhash dadurch auchmal seine Verteidigung, was ihn für den Gegner verwundbarer macht, wenn er sich rantraut!
Enemy of One
Der eine Feind. Die höchste Form des Blutrausches lässt den Mokhash nur noch für eine Rasse Augen haben. Man könnte sagen die Aura, die den Orken umgibt, reagiert nahezu allergisch auf den einmal ins Ziel genommenen Gegner. Durch den Zorn der durch und über Arme, Beine, Kopf und Waffe fließt ist der Ork jedoch blind für andere Gefahren, was den Zauber zu einem Segen und Fluch gleichzeitig macht. Nicht umsonst steht dieser Zauber nur den erfahrensten Mokhashs zur Verfügung.
Holy Light
Dieser wahrlich blutige Zauber lässt die schmierige Blutaura auf dem Mokhash förmlich explodieren und auf seine Gegner die um ihn herum stehen fliegen! Wer die blutige Masse abbekommt sollte mehr als nur keinen Ekel vor Blut haben. Die Masse scheint Rüstungen zu ignorieren und verursacht an der Stelle wo sie auftrifft einen stechenden Schmerz beim Opfer, der schon so manches Wesen zum Tod gequält hat.
Noble Sacrifice
Die wertvollste Gabe Tairachs ist die Fähigkeit andere Orks wiederzubeleben. Dabei berührt der Mokhash den gefallenen Ork, woraufhin die blutige Aura über die Hand des Mokhash komplett auf den am Boden liegenden Ork übergeht und in Ihn hineinfließt, so wie sie vorher aus dem Mokhash herauskam. Da dabei die gesamte Blutaura übertragen wird, ist der Mokhash nach dieser Prozedur selber dem Tode nahe und sollte sich ausruhen, bis die Aura sich regeneriert hat.
Da dies ein sehr gefährlicher Zauber für den Mokhash ist und die Gefahr besteht sich selbst zu opfern, stellt dieser Zauber die Vollendung seines Könnens dar. Nur wenige Mokhash sind bekannt die diese Fähigkeit bislang erlernt und überlebt haben!
Remove Curse
Einer der ersten, wenn auch anstrengensten Zauber, ist das entfernen von Flüchen, was den jungen Mokhash beigebracht wird. Die ersten Schamanenmeister die einen Mokhash ausgebildet haben, waren der Meinung, dass dies für einen Krieger Tairachs zu den wichtigsten Fähigkeiten gehört, wenn sie gegen andere Mojos im Kampfbestehen wollen.
Sacred Journey
Dem Mokhash wurde von seinem Schamanenmeister gezeigt, wie er seine Kräfte nutzen kann, um Runensteine zum Reisen zu benutzen, die ein Schamane vorher mit seiner Kraft an einer bestimmten Stelle markiert hat.
Sein Kampf
Der Krieger, der die Schamanenkunst teilweise beherrscht, greift im Kampf stets zu einem Schwert oder einer ähnlichen Klingenwaffe, die angemessen blutige Wunden verursacht. Denn dort, wo das Blut in großen Mengen fließt, aus Wunden, die durch Orkpranken entstanden sind, ist die Macht Tairachs größer. Je mehr Blut der Ork vergießt, je mehr Wunden er im Fleische seiner Gegner reißt, desto zufriedener ist der mächtige Blutgott mit seinem Diener – und dies wiederum kann sich in einem Zunehmen der Macht äußern. Obwohl er um seine Effektivität weiß und diese vielleicht auch schon öfters eigenhändig erprobt hat, verschmäht der Mokhash den Bogen. Sie ist für ihn eine zu unpersönliche Waffe, mit denen er zwar Blut vergießt, doch entbrennt erst die Glut des Blutschamanen in seinen Adern, wenn das frische Blut seiner Feinde auf der Klinge in seinen Pranken klebt. So ist der Mokhash als Verteidiger des Glaubens stets um die Mehrung von Macht und Einfluß für seinen Gott bemüht, macht dies ihn im Kehrschluß doch auch mächtiger.
By PO Nak’zragh,13.10.2002 / an RunUO angepasst By PO Vrarg, 11.09.2007
