Melaintheas Rüstung
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Für den eiligen Leser
- Einordnung: Artefakt, eine Rüstung aus Sternensilber
- Schöpfer: Ursprünglich: Vermutlich Alathor, neu:
- Besitzer: Ordensritter Tyraels
- Beinamen: /
- Sonstiges: Da nicht alle Splitter der ursprünglichen Rüstung geborgen werden konnten, besteht die Wehr heute zum Teil aus Kettengeflecht und es fehlt der dazugehörige Schild. Das übrig gebliebene Sternensilber befindet sich im Besitz des Paladins Malagen Datara, der dieses verwahrt für den Tag an dem auch der letzte Splitter gefunden wurde und ein neuer Schild geschmiedet werden kann.
Aussehen
- Chainmail
Beschreibung
Geschichte
Vor wessen Auge konnte verborgen bleiben, wie die Lichtgeborene sich am Angesicht der untoten Horde voran gegen die sturmgetragenen Worte sträubte, als Warnung und Aufforderung zugleich gesprochen - diktiert durch einen Anspruch, der keine Verweigerung zuließ.
"Ich gehorche." - so formte sich die Antwort über dem Eis, eine Bitterkeit tragend, die etwas in der Seele des fernen Beobachters ersterben ließ.
"Nicht ich - das Geschenk des freien Willens bleibt mir verwehrt."
"Es gibt Hoffnung!"
Der Sturm riss die Silben von den Lippen des Gerüsteten, aber sie hätten die Entfernung in der Zeit ohnehin nicht zu durchdringen vermocht und so gab es keine Linderung für das Leiden der Lichtgeborenen, deren Codex mit den Wünschen ihres Herren haderte. Ohnmächtiger Zorn ließ die Zähne übereinanderknirschen, während die Streiter der Vision dem Wegzeig der Seraph folgten und sich in den Kampf warfen - für diesmal die untote Horde ignorierend, um die geisterhaften Verteidiger des Tores zu bekämpfen.
Der Geist des durch die Vision verbundenen Beobachters folgte ihnen nur weit genug, um das noch unversehrte Tor zu erblicken und die gebrochenen Siegel zu erahnen und damit schloß sich in seinem Verstehen der Preis für die bittere Lektion, die der Lichtgeborenen erteilt wurde.
Vielleicht, hätte sie nicht mit ihrer Aufgabe gehadert, wären die Streiter noch zurechtgekommen um das Siegel unversehrt zu halten, aber so waren die Würfel schon gefallen, auch wenn die geisterhaften Kreaturen schliesslich der geballten Macht der Sterblichen erlagen und anschließend Stein für Stein aus dem Tor gesprengt wurde.Wenngleich unbekannt ist, woher die Rüstung ursprünglich stammt und nur vermutet werden kann, dass sie durch Alathor an die ehemalige Botin Isidors gegeben wurde, ist die neuere Geschichte doch weitgehend dokumentiert. Melainthea führte eine Streitmacht aus Sterblichen zur Eisinsel, um dort die Öffnung eines Weltenportals zu verhindern - und damit die Rückkehr Diablos. Durch die Intervention eines anderen Lichtgeborenen scheiterte dieses Vorhaben und Melaintheas Rüstung zerbrach im Eingeständnis der Niederlage in insgesamt 35 Splitter.
Vierunddreissig davon gelangten zuerst in den Besitz des damaligen Reliktträgers Kaimond Devenor und später in die Hand der Ordensritter Tyraels, der Verbleib des letzten Splitters ist bis heute nahezu unbekannt.
Unter der Führung des Paladins Malagen Datara gelang es den Ordensrittern schliesslich die rechten Werkzeuge heranzuschaffen, um den Akt des Neuschmiedens anzugehen - seitdem befindet sich die neu erschaffene Wehr in der Kathedrale zu Britain.

