Konsequenz
Im Sinne von RP das Einhalten der eigenen und rollen-, klassen- und rassenspezifischen Vorgaben zum eigenen Charakter.
Eine weltliche Definition zu Konsequenz findet sich in der Wikipedia hier.
Kleine Beispiele dazu (Anm. d. Autors: Die Grenzen zwischen den hier genannten Vorgabetypen sind fliessend, eine Rollenvorgabe kann sehr wohl auch eine Klassenvorgabe sein, und umgekehrt - siehe das Paladinbeispiel bei der Rollenvorgabe. Die Eigenen Vorgaben sind meist Spezialisierungen aus den ersten drei Feldern, oder aber gar Abweichungen davon - schade nur wenn die Abweichung durch Kopie zur Norm wird - so wird ein Ork mit Herz für Tiere etwas besonderes sein, machen das alle Orks ist es nur noch langweilig.)
- Klassenvorgabe:
- Ein Waldläufer(der klassische, nicht der von SW) sollte sich im Wald auskennen, will heissen er kennt Pflanzen, kann Speise- von Giftpilz trennen, sich z.B. am Moosbewuchs der Bäume orientieren und so weiter. Er wird sich in einer Stadt nicht unbedingt wohlfühlen, vielleicht gar unter Menschen nicht glücklich werden. In einem ihm unbekannten Wald kann er sehr wohl Probleme haben, als auch in einer unbekannten Flora und Fauna (von Mischwald zu Dschungel)
- Ein Paladin strebt nach dem Guten und der Einhaltung der Tugenden/des Codex. Er wird versuchen diese selber nie zu brechen, tut er es doch, so wird er so schnell wie möglich beichten, bereuen und Buße tun. Unrecht ist ihm ein Greul.
- Ein Nekromant wird die wahre Herkunft seiner Macht verbergen, da die meisten Menschen sie als "schwarze Magie" verschreien, und er eher auf dem Scheiterhaufen enden könnte als ihm lieb ist.
- Rassenvorgabe:
- Ein Vampir bekommt in der Nähe karmatischer Entitäten wie heiligen Schreinen, Klerikern und Paladinen ein Gefühl der Beklemmung, je stärker das Karma, desto schlimmer das Gefühl. Je nach Grad wird er versuchen diese Orte und Personen zu meiden, oder entsprechende Willenskraft aufbringen sie zu erdulden.
- Ein Elf hat besondere Sprachorgane, seine Sprache klingt wie Gesang, und ist für Menschen zwar erlern- und sprechbar, wird aber nie "echt" klingen, und gerade durch die minderen Sprachorgane des Menschen können bestimmte Betohnungen nicht erreicht werden, die jedem Elfen zur Verfügung stehen. Er ist eher schlank, dafür aber geschickter als ein Mensch.
- Ein Ork ist (aus Menschensicht) häßlich, goldgierig und ein mordlüsternder Räuber ohne Gnade. Aus Orksicht ist er dem Clan auf Blut und Ehre treu, versucht den Blutzoll für Tairach täglich zu zahlen, und sich im Kampf als grösster Krieger zu beweisen.
- Rollenvorgabe:
- Ein "Guter" kämpft gegen "Böse"
- Ein Magier wird eher Magie einsetzen denn ein Schwert
- Ein Krieger wird eher ein Schwert einsetzen denn das (geflügelte) Wort
- Ein Paladin bricht nicht die Tugenden/den Codex.
- Eigene Vorgabe:
- Krieger der Feder: Wenn auch geschult mit der Klinge verbarg sich ein Freigeist im muskulösen Körper. Er erreicht nicht die Perfektion des normalen Kriegers, kann sich dafür aber gar auch mit Worten verteidigen.
- "Netter" Drow: Entgegen allen Doktrin hat der Drow eine Vorliebe für die dunkle Maid entwickelt, und seine Gesinnung ist nicht im Bösen Spektrum, sondern eher chaotisch neutral. Er muss nicht jeden Menschen schlachten, kann das aber sehr wohl. Er hat jedoch die Freiheit auch Menschen ohne sie als Sklaven zu sehen für Wertvoll zu erachten, gar Freundschaft zu schliessen. Wird er erwischt ist es sein Tod.
- Ehre: Der dunkelste aller dunklen Paladine, ein Schlächter ohne Gnade auf dem blutigen Pfad seines Herrn Raynor - und doch hat er sich eines geschworen: Niemals wird Hand an Kinder gelegt, bei seiner Ehre. Er wird selbst dem Waffenbruder in die Hand greifen um ein Kind zu retten, auch wenn es für den Schwur natürlich Ausnahmen gibt, die er jedoch stets bitter bereut. Alpträume der geschundenen Opfer hat auch ein dunkler Paladin nicht gern, und Moral macht auch vor der dunklen Seite nicht halt.
Inkonsequenz ist folgerichtig das unerklärliche Handeln wieder die sonst vorhandenen Gegebenheiten und Verhaltensweisen eines Charakters. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel - So kann ein Magier sehr wohl zur Not das Schwert führen, ein Krieger das die Feder für ein Gedicht ergreifen und der tierliebe Ork ein Reh schlachten. Auch hier gilt einfach, das solche Begebenheiten (Ausnahmen) das Besondere bleiben müssen.
Ich empfehle im selben Kontext die Artikel RP, Non-RP und Rolle zu lesen.
