Harmus/Das Studium der Magie - Ein Privileg aller Völker?

Aus SWpedia
Wechseln zu: Navigation, Suche


Diese Seite ist veraltet oder anderweitig ungültig

Der Inhalt dieser Seite ist nicht mehr gültig und wird nur aus Informationszwecken nicht gelöscht.
Begründung: Diese Schule/Akademie existiert nicht mehr.


Akademie der freien Völker


Diese Abschrift des Vortrages, der zur Wiederbegründung der Akademie von Spectabilitas Minor Harmus gehalten wurde, liegt in der Bibliothek der Akademie der freien Völker zu Nu'Jhelm vor und ist wohl somit nicht für Jedermann einsehbar.


Wuerfel.png Bei dem folgenden Text handelt es sich um die Ausführungen eines Charakters, sie stellen damit die persönlich gefärbte Wahrnehmung einer Spielfigur dar.

Diese Spielfigur darf selbstverständlich lügen, polemisieren, auch vor Irrtümern sind Charaktere nicht gefeit.

RP-Texte sollen nicht ohne Absprache mit dem Verfasser geändert werden - selbst Rechtschreibfehler könnten schliesslich Absicht sein.

Wuerfel.png



Das Studium der Magie - Ein Privileg aller Völker?

Was ich ihnen nun erzählen möchte ist viel Weniger ein Vortrag, als eine Anregung über etwas Nachzudenken, möglicherweise ein erster Schritt zu einer neuen Sichtweise. Ich möchte, dass es eher als eine Art.. Aufruf gesehen wird. Das Thema und gemeinsames Interesse, welches uns heute hier zusammen geführt hat, lautet, um es etwas Plump auszudrücken, Magie und deren Studium, vorzugsweise an der Magie der freien Völker, doch verbirgt sich dahinter viel mehr als nur die arkane Sichtweise. Und ich hoffe, ich kann heute und hier einigen von ihnen meine Auffassung etwas näher bringen. Danke – Ich werde nun beginnen. Das Studium der Magie , vorrangig ein Privileg der Menschen... doch wer behauptet das? Sollten nicht gerade wir Magier so tolerant sein andere Völker, ihr Wissen und ihre Fähigkeiten, welche oft nicht einmal unter denen der Menschen liegen zu akzeptieren? Ist es nicht in unserem Interesse oder gar unsere Pflicht, Wissen zu vermitteln und weiterzugeben? Über die Grenzen zu blicken, welche uns Menschen von ihnen trennen. Ihre Kultur... ihr Verhalten und ihre Angewohnheiten zu akzeptieren, zu beobachten oder gar teilweise zu übernehmen und uns anzupassen? Ich habe diesen Schritt gewagt, und nun werte Zuhörer möchte ich Sie daran teilhaben lassen was ich erlebt habe. Ihnen näher bringen, dass diese großen Schritte zwischen uns Menschen und anderen Völkern gar nicht so groß sind wie sie erscheinen...

Ich vertrete die Meinung, dass das Studium der Magie keinesfalls ein Privileg der Menschen sein sollte.. Ich wage zu Behaupten, dass es einem Individuum jeder Rasse möglich ist, diese Magie zu Erlernen, zu Verstehen und sogar zu Praktizieren. Ich selbst war Anfangs nicht davon Überzeugt, doch dann traf ich auf Fizzel, einen jungen Rattenmenschen .. verlassen im Wald fand ich ihn, gab ihm ein Heim und nahm mich seiner an. Es dauerte nicht lang, bis er begann Interesse an der Magie zu entwickeln, was ihn auch dazu veranlassen sollte mich mit einer regelrechten Flut von Fragen zu überhäufen, mich zu beobachten und nachzuahmen. Auch für mich war diese Entdeckung einzigartig und höchst interessant. Als Adeptus *eine kurze Pause folgt, das Wort setzt sich unter die Anwesenden, er fährt fort* Fizzel von selbst anfing einfache Zauber zu wirken, war er es nicht mehr der mich beobachtete.. nein, jetzt beobachtete ich ihn. Mit der Zeit machte er immer größere Fortschritte, begann Bücher zu Lesen und zu Studieren, nahm – des späteren zumindest – am Unterricht der ehemaligen Akademie der freien Völker teil. Zuvor unterrichtete ich ihn aus selbst, er fand gefallen daran und Entwickelte sich prächtig. Seine Faszination über die Magie, wurde wahrscheinlich nur noch von der meinen über ihn übertroffen. So kam es, ein angehöriger des Rattenvolkes, den ich heute mit Stolz meinen Freund und Kollegen nenne, schaffte etwas zu vollbringen woran ich davor nie geglaubt - zumindest nicht ohne eine gewisse Skepsis - hätte.. er wirkte die Magie als hätte er nie etwas anderes getan.

Dieses, soweit mit bekannt ist bis dato einmalige Phänomen sollte nicht länger ein Einzelfall bleiben, so wurde vielen Rassen an der Akademie der freien Völker die Möglichkeit geboten zu Studieren und den beschwerlichen, doch ebenso faszinierenden Weg eines Magus einzuschlagen. Auch jetzt wieder, wo die Akademie am Anfang einer neuen Ära, welche in vielen von uns weiterlebte und nie verblasst zu sein scheint, steht, möchten wir diesen Gedanken der Völkerverständigung fortsetzen. Womöglich ist dies sogar ein Schritt, das friedlichere Zusammenleben zwischen den auf Schattenwelt lebenden Menschen und anderen Rassen zu Förden. In der Magie ist eine Grundlage gefunden welche uns alle – so wir uns denn darauf einlassen - ein Stück zusammentreibt. Sind wir in vielen Dingen doch so verschieden und in anderen doch so gleich? Das Studium der Magie, der Magie wie wir sie verstehen, soll anderen, im Grundsatz friedfertigen Völkern nicht länger vorenthalten werden. Der junge Rattenmensch Fizzel hat es bewiesen, und ich bin mir sicher es wird nicht das letzte Wesen sein, welches diese Art – unser Verständnis von Magie - erlernt. Wieso sollte es nicht ein Privileg aller Völker sein, en ungeheuren Fundus an Wissen zu nutzen, von uns Menschen zu lernen und zu einer gegenseitigen Akzeptanz zu finden. Dies haben ich und auch einige Gleichgesinnte sich zur Grundlage des Lehrens aber auch Lernens gemacht. Denn können andere Völker nicht nur von uns lernen, nein... auch vieles gibt es was wir von ihnen Lernen können. Durch dieses Entstehende Gleichgewicht von Geben und Nehmen, von Lehren und Lernen, entstehen völlig neue Perspektiven im Umgang miteinander. Ich selbst hatte die Möglichkeit es zu erleben und ich hoffe das auch vielen anderen Wissbegierigen, ob Mensch oder nicht, diese Möglichkeit der Verständigung ... dem Austausch von Wissen, gegeben wird.

Die Magie nur eine Metapher für ein viel größeres Ziel? Ein Ziel was wir alle vor Augen haben sollten.. ein Ziel, welche ich vielleicht allen Anwesenden hier ein Stück näher gebracht habe. Ich danke für die Aufmerksamkeit und das sie sich die Mühe gemacht haben hier zu erscheinen – Vielen Dank.

Meine Werkzeuge