Geode
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Modulbeschreibungen für Geistliche
Geoden auf SW - Ihr Wesen und Ihre Magie
Inhaltsverzeichnis
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Anforderungen
Generell muss eine Ausbildung erfolgen.
Ausserdem müssen folgende Kriterien erfüllt sein:
Stufe 3 (Junggeode)
Organisatorisches
- Mindestzeit seit letztem Klassenwechsel: 7 Tage
- Mindestonlinezeit seit letztem Klassenwechsel: 0 Stunden
- Maximale Anzahl Strafpunkte/Strafen: 5 und keine schwerwiegenden Vorfälle
Stufe 4 (Geoden)
Organisatorisches
- Mindestzeit seit letztem Klassenwechsel: 30 Tage
- Mindestonlinezeit seit letztem Klassenwechsel: 30 Stunden
- Maximale Anzahl Strafpunkte/Strafen: 5 und keine schwerwiegenden Vorfälle
Stufe 5 (Erzgeode)
Organisatorisches
- Mindestzeit seit letztem Klassenwechsel: 60 Tage
- Mindestonlinezeit seit letztem Klassenwechsel: 50 Stunden
- Maximale Anzahl Strafpunkte/Strafen: 3 und keine schwerwiegenden Vorfälle
Geschichte der Geoden
Um Konflikte mit anderen Religionen zu vermeiden, möchte ich hier zuerst erklären, das dies eine Zusammenfassung aus alten Chroniken darstellt, welche von verschiedenen Geschichtsschreibern verfasst wurden und daher auch von verschieden Ansichten über das Sein der Welt geprägt sein mag. Somit kann es zu Widersprüchen mit anderen Religionen kommen, die nicht gewollt sind und auch nicht weiters besprochen werden.
Aufstieg und Fall der ersten Zwerge
Aus verschiedenen Quellen geht hervor, das die Zwerge von einer Gottheit eigens dafür geschaffen wurden, als Lebewesen die Freude am Erschaffen von Gegenständen wiederzuspiegeln. Die Gottheit wird meist einfach nur als Erschaffer bezeichnet, über die Gründe, weshalb man keinen anderen Namen kennt, schweigen sich die Zwerge meist aus. Andere Quellen bezeichnen diese Gottheit als Angrosch, in wie weit dies jedoch dem wahren Namen entspricht, ist mir nicht bekannt. Dieser Name könnte die andere Bezeichnung für Zwerge erklären: "Angroschim", wobei Zwerge selbst eine Bezeichnung ist, welche von Pyrdacor stammen soll.
Überein stimmen die Chroniken darüber, das das aus den Zwergen Meister der Schmiedkunst und des Stollenbaus wurden. Sie häuften unglaubliche Schätze an und fertigten Rüstungen und Waffen von noch nie dagewesener Schönheit, Härte und Schärfe. Diese Zeit wird allgemein als Höhepunkt der zwergischen Geschichte angesehen, einer Zeit an die sich die Zwerge von heute nur noch mit Schwermut erinnern. Denn verbunden mit diesen Errungenschaften wuchs in den Zwergen auch die Gier nach mehr. In ihrer Gier hatten sich die Zwerge von ihrem Gott abwandt, ihr Gott zürnte dem kleinen Volk nicht, zu groß war seine Liebe. Es wird erzählt, das es daraufhin irgendwann zum ersten Mord unter Zwergen aufgrund eines wunderbar geschliffenen Kristalls aus reiner Gier kam. Die folgenden Tage werden als Tage des Zorns bezeichnet, ob es sich dabei um Schlachten unter den verschiedenen Clans oder eine Bestrafung seines Volkes durch den Erschaffer handelt, darüber scheiden sich die Geister. Dieser Zeitpunkt stellt jedoch auf alle Fälle den Niedergang der Zwerge dar. Es überlebten nur wenige diese Zeit, und diese mußten völlig alleine einen Neubeginn machen, stets an die glorreichen Tage der Vergangenheit erinnert. Wie es mit den Zwergen weiterging, darüber verschiedene Erzählungen, an dieser Stelle soll der Geschichte der gesamten "Zwergheit" jedoch der Rücken zugedreht werden, um uns nun der Geschichte der Geoden zu widmen.
Die ersten Geoden
Einige Zwerge erkannten, was den Grund für den Fall der Zwerge verursacht hatte - ihre Gier und ihre Streitlust. Von den wenigen, die dies erkannten, stellten es sich nur manche zur Aufgabe, diesen Einflüssen entgegenzuwirken. Es wird vermutet das diese Zwerge als die ersten Geoden gelten mögen. Diese Geoden hatten und haben es immer noch schwer, gegen die Streitigkeiten unter den Zwergen vorzugehen. Diese erste Gruppierung stellte es sich vor allem zur Aufgabe, dafür zu Sorgen, das es zu keinen Brudermorden unter den Zwergen kam - zu gering war die Anzahl der überlebenden Zwerge nach den Tagen des Zorns, als dass sich die Zwerge, sich gegenseitig die Schuld dafür zuschiebend, auch noch gegenseitig die Axt an den Hals legen mussten. Nach einiger Zeit viel ihnen jedoch auf, dass bei den Beben, Schlachten und Feuern viele Zunftmeister ihr Leben verloren haben, und dabei der Großteil ihres Wissens mit ihnen gestorben ist (immer noch werden z.B.: Waffen aus den alten Tagen gefunden, welche bis jetzt noch kein bisschen Rost angesetzt haben, ohne das sie magisch oder ähnliches wären - etwas was sich heutige Schmiedemeister immer noch nicht erklären können). Um also der Zwergenschaft möglichst schnell wieder auf die Beine zu helfen war es notwendig, so viel an Wissen wie nur möglich für die nachkommenden Generationen zu bewahren. Sie begannen damit, Chroniken zu verfassen, in denen sie wichtige geschichtliche Ereignisse festhielten, und versuchten möglichst viel Wissen durch Ausbildung der Jungen zu bewahren. Leider wahren jedoch nur wenige Zwerge bereit, ihre Zeit mit Grübeln und Lernen zu verbringen, was dazu führte, das stets nur wenige Zwerge zur Verfügung standen, das vorhandene Wissen auch anzunehmen. Diese Zwerge waren schon meist seit ihrer Jugend eher die Denker gewesen und hatten frühzeitig erkannt, dass sie meist für die beliebten Beschäftigungen nur wenig Talent besaßen. So fanden sie bei den Geoden meist eine Aufgabe, die jedoch viel Aufopferungsvermögen und Geduld verlangte. Von den wenigen Zwergen, die sich also dieser kleinen Gruppierung unter den Zwergen anschließen wollten, waren wiederum nur wenige in der Lage den Anforderungen der alten Geoden gerecht zu werden.
Ihre Entwicklung bis heute
Es entwickelte sich eine strenge Ausbildung, die jeder Anwärter zu absolvieren hat. Diese Ausbildung diente auch dazu, die wenigen faulen Zwerge auszuforschen, welche erhofften, sich vor körperlicher Arbeit zu drücken (Anmerkung: diese Zwerge gab es nur kurz nach den Tagen des Zorns als Überbleibsel der Gesellschaft zuvor - heute gibt es keine faulen Zwerge mehr). Die alten Geoden stellten nämlich fest, das die besonders Begabten eine gemeinsame Eigenschaft aufwiesen, die damals nur schwer zu beschreiben war. Man fand jedoch Methoden, Anwärter auf diese Eigenschaften zu überprüfen, was die Auswahl wesentlich erleichterte, und auch den Aufwand an Ausbildung für "Untaugliche" beinahe auf Null sinken ließ. Um es mit anderen Worten auszudrücken, diese Geoden konnten sich einer Macht bedienen, die bislang eigentlich nicht bekannt gewesen war, und die Geoden selbst als "Erdkraft" bezeichneten. Der Grund weshalb die Kraft bislang nicht bemerkt wurde liegt wohl daran, dass Nachforschen und Denken zuvor eigentlich von keinem Zwerg so richtig betrieben wurde - Voraussetzungen um etwas Neues zu entdecken ( wenn man einmal vom Schmieden und ähnlichem absieht). Die Geoden stellten also so etwas ähnliches wie Wissensbewahrer dar, welche zusätzlich mahnend an die Vergangenheit erinnern deren glorreichen Tage nur aufgrund von Gier, Habsucht und vor allem aufgrund von Kämpfen der Zwerge untereinander vorbei sind. Aus dieser Tätigkeit heraus stellten sich im Laufe der Zeit immer wieder Geoden als Berater bei Verhandlungen zur Verfügung, um eventuelle Streitigkeiten frühzeitig zu verhindern. Auch wenn die Geoden anfänglich missmutig beäugt wurden, so erkannten die Zwerge nach langer, langer Zeit, das diese Funktion für alle eher von Vorteil war. >>Inhaltsverzeichnis
Parallelen der Geschichte
Als äußerst interessanter Aspekt der Geschichte der Zwerge mag sich für den geschichtswissenden Leser der wiederholte Aufstieg und Fall der Kinder Aboralms herausstellen. Als die "Tage des Zorns" förmlich vor den Toren Xorloschs standen, versuchte der Stamm Aboralms den Strafe durch Flucht zu entgehen. Sie zogen in die Gebirge eines von Orks bewohnten Landes, wo sich, Xorlosch ähnlich, eine mächtige Zwergenstadt in den Fels gruben, welche sie Umrazim nannten. Ohne auf die Details einzugehen, wiederholten sich ähnliche Ereignisse und es kam zur Zerstörung Umrazims. Die ersten Geoden, die ja eigentlich aus der Zerstörung Xorloschs entstanden waren, sahen dies als Zeichen und bestätigte sie in ihrem Wirken. Viele Geoden blieben in Xorlosch, um dort zu wirken, aber so manchen jungen und noch ein wenig abenteuerlustigen Geoden bzw. Geodenanwärter zog es daraufhin zum Clan Aboralms, um dort zu helfen, zu beraten, Wissen zu retten und weiterzugeben. So kamen dann auch die ersten Geoden nach Umrazim, oder den Resten, die davon übrig waren - wissend, dass sie, wenn auch nur eher ablehnend beäugt, einen wichtigen Teil der Gesellschaft für die dortigen Zwerge darstellen werden. Am meisten hatten wohl die ersten Geoden Kletsch und Loial mit den Vorurteilen der anderen Zwerge zu kämpfen, doch schafften sie es, die Zwerge vom positiven Einfluss ihres Wirkens zu überzeugen und ihnen auch ein wenig die Scheu von der Magie zu nehmen - ein Grund weshalb die "heutigen" Zwerge der Magie lange nicht mehr so abweisend gegenüberstehen wie früher.
Der Geode und seine Umgebung
Allgemeine Charaktereigenschaften
Wie bereits aus dem vorherigen Kapitel hervorgeht, sind Geoden meist die ruhigeren Zwerge. Sie sind die, welche sich Gedanken machen, bevor sie handeln, denn sie sind sich dessen bewusst, was zu den Tagen des Zorns führte. Um solch ein Ereignis so weit als möglich ein zweites Mal zu vermeiden, wird ein Geode bereits zu Beginn seiner Ausbildung auf seine Geduldsamkeit überprüft. Nur wer die Nervenstärke besitzt, das zwergischen Aufwallen von Wut hinunterzuschlucken, den Groll gegen eine Person trotz aller zwergischer Natur zurückzustecken, wird sich eines Tages Geode nennen dürfen. Dies wird einem Außenstehendem jedoch kaum auffallen. Es liegt in der Natur der Zwerge, spontan zu handeln, ihren Stolz auf der Stelle zu verteidigen, auch wenn dies Gefahr für Leib und Leben bedeuten mag. So kann es durchaus vorkommen, das man zwei Zwerge antrifft, welche sich mit hochrotem Kopf, am Boden wälzend, gegenseitig versuchen den Kopf mit bloßen Fäusten einzuschlagen. Auch mag davon einer durchaus ein Geode sein, der Unterschied besteht jedoch darin, das an der Stelle, wo ein anderer Zwerg eventuell triumphierend dem Unterlegenen den Rest gibt, wird der Geode den Unterlegenen verschonen. Er weiß, dass er gewonnen hat, und er weiß das dies auch der Unterlegene verstanden hat - an dieser Stelle besteht für ihn kein Grund mehr weiterzukämpfen. Um ein anderes Beispiel zu wählen: Wer sich öfters in Umrazim aufhält, der wird so manchen Kampf auch unter Zwergen beobachten. Wo Geoden sich auf eine Schlägerei noch einlassen (ein Zwerg bleibt irgendwo trotzdem immer ein Zwerg), da wird er vor Waffeneinsatz gegen seinesgleichen zurückschrecken. Sollten sich jedoch zwei "normale" Zwerge aus irgendeinem Grund so ihrem Groll ergeben haben, dass sie zu den Waffen greifen, so wird ein Geode vorerst versuchen zu klären was der Grund für den Kampf ist. Handelt es sich um Training, wo man dem anderen nichts gönnen will, und auch nicht vor etwas Blutvergießen zurückschreckt, so wird der Geode nicht eingreifen, aber bei den beiden bleiben, um gröbere Verletzungen zu verhindern, und nötigenfalls dem Verletzten auch eine Bandage reichen. In manchen Fällen kann es auch schon vorkommen, das der Geode den Kontrahenten bittet, den Verletzten die Bandage anzulegen, um ihn die Folgen seiner Taten aufzuzeigen. Dabei hat der Geode jedoch nicht die Möglichkeit die Zwerge zu irgendetwas zu zwingen (etwas, was bei den sturen Zwergen ohnehin äußerst schwierig ist). Er kann sie nur darum bitten, in wie weit die Zwerge die Ratschläge annehmen liegt bei ihnen. Aus dieser Beschreibung wird ersichtlich, das Geoden ein feines Gespür dafür entwickeln müssen, wie sie Zwerge zu etwas bewegen können. Sollte es sich bei der Auseinandersetzung um einen richtigen Kampf handeln, in dem sich die beiden Gegner nichts schenken und nur versuchen dem anderen möglichstviel schaden zuzufügen, so steht der Geode vor einer schwierigen Aufgabe. Einen wütenden Zwerg von seinem Ziel abzubringen, ist ungefähr damit vergleichbar, die Richtung eines Lavastroms ändern zu wollen. Meist sind die auf den Kampf brennenden Zwerge blind für alles das sie umgibt. Für den Geoden gilt es, schlimmstes zu verhindern und möglichst friedensstiftend auf die beiden einzuwirken. Welche Formen dies annimmt, hängt von den beiden Kontrahenten und ihrem Problem ab. Hier stellt sich heraus, wie gut ein Geode wirklich ist. Dabei muss der Geode aber auch immer ein wenig an sich selbst denken, denn schnell kann der sich das Ziel des Zorn auch auf ihn lenken. Wiederum ist also Feingefühl gewünscht, um bei solch einer Aktion nicht selbst schaden zu nehmen. Neben Geduldsamkeit, innerer Ruhe, und sozialem Feingefühl muss der Geode auch ein gutes Gedächtnis sowie Lernvermögen aufweisen, da es die Geoden als ihre Aufgabe ansehen, Wissen und Erfahrung zusammenzutragen und an spätere Generationen weiterzugeben. Auch wenn man versucht, z.B.: Chroniken in Steintafeln niederzumeiselln, so wird doch noch ein Großteil des Wissens mündlich weitergegeben. Dabei ist es von Vorteil, geduldig zu sein, einerseits als Lehrer (falls der Zögling etwas nicht verstehen will bzw. immer dumm nachfragt - was jedoch meist auch positiv aufgefasst wird, da der Kleine Interesse zeigt), und andererseits als Lehrling, falls der Lehrmeister einfach nicht aufhört zu betonen wie wichtig dieses und jenes ist - und für Geoden ist alles Wissenswerte wichtig - sei es nun die Blütezeit eines Heilkrauts oder der nächste Neumond (hierfür als Erklärung - z.B.: wichtig falls man Holz für verschiedene Zwecke schlagen will - meist längst vergessenes Wissen der Tischler und Bogner). All das Genannte macht es für die Zwerge jedoch nicht so schwer, sie als einer der ihren anzuerkennen. Für sie stellt die Beziehung der Geoden zu den materiellen Dingen des Lebens ein viel größeres Problem dar. Eher den geistigen Dingen zugewandt, sehen Geoden nicht viel Sinn daran, mehr an Schätzen anzuhäufen, als für das eigene Leben notwendig ist. Hinzukommt, das ihnen die Geschichte gelehrt hat, das Gier die Zwerge bereits zweimal beinahe vernichtet hat, weshalb sie besonders dieser entgegentreten und versuchen den Zwergen etwas Mäßigung diesbezüglich beizubringen. Doch gerade dies widerspricht den Gedanken eines "normalen" Zwerges, weshalb sie Geoden auch meist etwas reserviert betrachten.
Sein Tätigungsfeld
In erster Hinsicht versucht ein Geode anderen Zwergen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Zum Beispiel beobachtet er einen Schmied bei seiner Arbeit und probiert ihm dabei vorsichtig(!) ein paar Tipps zu geben, da so mancher Schmied einen Tipp schnell als Schlechtmachung seiner Arbeit ansieht. Das Wissen, das der Geode zu vermitteln versucht stammt dabei von seinem der Lehrmeister, der es ..., so mag es schon dazu führen, dass, so sich der Schmied auf diese Tipps einlässt, längst vergessene Effekte/Eigenschaften an seiner Arbeit verstellen mag. Um einem Schmied jedoch solchermaßen zum Erfolg zu führen, braucht es schon einiges an Feingefühl. So versuchen die Geoden den anderen Zwergen in allen Lebenslagen und nicht nur bei der Arbeit mit Rat beizustehen, was jedoch nicht immer als "nette Geste" aufgefasst wird und auch schon einmal zu kleinen Unstimmigkeiten führen kann. Gerade solche Streitigkeiten unter Zwergen versuchen Geoden dann jedoch so schnell wie möglich zur Zufriedenheit beider Kontrahenten zu schlichten (und dabei stets die Tage des Zorns im Hinterkopf haltend). Auf Grund dieser beratenden Tätigkeit und des aufbrausenden Charakters der Zwerge, ist es für Geoden hilfreich sich in der Versorgung von kleineren wie auch größeren Wunden auszukennen. Oft trifft man einen Zwerg an, der aufgrund einer kleinen Meinungsverschiedenheit, für die nächste halbe Stunde mit einer blutigen Nase herumläuft, was ja auch noch kein Grund für irgendwelche Erste Hilfe-Maßnahmen ist. Falls es jedoch so weit kommt, das sich die Kontrahenten ihre jeweilige Überzeugung mit dem Kriegshammer einbläuen wollen, dann ist es schon von Nutzen, wenn man als Streitschlichter auch noch ein paar Bandagen zur Hand hat, und auch weiß, wie man diese richtig einsetzt. Somit hat sich in den Jahren ihrer Tätigkeit bei den Geoden beträchtliches Wissen über Wundversorgung angehäuft, von der Schnittwunde, über den offenen Knochenbruch bis zu schweren Verletzungen des Kopfes, alles haben Geoden bereits bei Meinungsverschiedenheitengesehen und so manchem Zwerg wurde dabei aufgrund dieses Wissens auch schon das Leben gerettet. Daher verdingen sich manche Geoden auch als professionelle Heiler, vor allem da ihnen ja neben Bandagen auch magische Wege zur Verfügung stehen, um Verletzungen anderer zu heilen. In wie weit diese Profession jedoch einträglich ist, hängt vom kaufmännischen Geschick des Geoden ab, welches meist weniger gut im Vergleich zu anderen Zwergen ausgebildet ist. Daher kommt es gelegentlich zu kleinen Nutzgemeinschaften, wo eine Gruppe einen Zwerg als erfahrenen Kämpfer anheuert, welcher seinerseits mit einem Geoden aufkreuzt an auch für dieses eine entsprechende Bezahlung verlangt. Somit weis sich der Zwerg im Fall der Fälle in guten Händen, und der Geode bekommt ein entsprechendes Gehalt für seine Arbeit. Neben ihrer beratender Tätigkeit versuchen Geoden jedoch auch ihr Wissen durch Anwendung wieder ins Leben der Zwerge zu bringen. Zwar wird ein Geode nicht damit beginnen, alte Geheimnisse der Schmiedekunst am Amboss auszuprobieren, aber so mancher Geode versucht sie auf dem Gebiet der Alchemie. Es braucht das Wissen vieler Teilgebiete, um in dieser Profession gute Resultate vorweisen zu können, Wissen, das den Geoden zur Verfügung steht. Beim Brauen von Tränken können Geoden ihr Wissen über Pflanzen einbringen und alte Rezepte ausprobieren. Je nach Trank können auch Bestandteile von Tieren zum Einsatz kommen, welche erst gefunden werden müssen (z.B.: das Anschaffung eines Stücks einer Drachenklaue), wo wiederum Wissen über Tierwelt, Geographie und zum Teil auch Geschichtswissen gefragt sein mag. Dieses Handwerk gestattet es den Geoden außerdem neues zu probieren und rein zufällig so nebenher den nötigen Groschen zum Überleben zu verdienen. Um dabei möglichst unabhängig von anderen zu sein, achten die Geoden darauf, alles selbst besorgen und herzustellen zu können. Da man dabei das Nötige auch mit dem Nützlichen verbinden will, haben einige Geoden in ihren Gärten neben Obstbäumen und einer Ecke, in welcher vielleicht Gemüse angebaut wird, meist auch irgendwo eine Stelle, wo Kräuter wachsen, welche man gar nicht an dieser Stelle vermuten möchte. Diese kann man dann sowohl zum Würzen der Speisen, zum Zaubern und zum Herstellen von Tränken verwenden. Besonders im Haus des Geodenrates soll sich ein größerer Kräutergarten befinden. (So mancher Geode soll sein alchemistisches Wissen dazu nutzen, das mittlerweile rar werdende Zwergenbier herzustellen, und so mag man als Gast bei einem Geoden darauf hoffen, solch einen edlen Krug gereicht zu bekommen.) Andere Geoden wenden ihr Wissen über die Tierwelt als Veterinäre an. So achten sie auf die Zwergenponys, welche besonders in den zum Teil engen Stollen aufgrund ihrer geringen Größe und robusten, starken Natur von großem Vorteil sind, und beinahe einen kleinen Schatz der Zwerge darstellen. Auf diese Geschöpfe legt dein zwergischer Besitzer meist Stolz und versucht natürlich, nach getaner Arbeit, dem hilfreichen Tier entsprechende Pflege zukommen zu lassen. Geoden haben aufgrund ihrer ruhigen Natur eine gute Beziehung zu Tieren und daher gibt so mancher Zwerg sein Tier in die Obhut eines Geoden, um von ihm einen kurzen ( finanziell günstigen) Blick auf das Tier werfen zu lassen, und auf Verletzungen und andere Beschwerden entsprechend zu reagieren. Auch diese Arbeit ermöglicht es, etwas Gold zu verdienen, ist jedoch lange nicht so gewinnbringend wie die Alchemie (wobei solche Gedanken den Geoden jedoch eher fern liegen). Diese Arbeit wird meist von den älteren Geoden übernommen, sobald sie bemerken, dass ihre Hände nicht mehr ruhig genug sind, um bei gefährlichen Experimenten und alchemistischen Versuchen die richtige Dosierung zu gewährleisten. Zusätzlich soll hier noch erwähnt werden, dass der Geodenrat noch mit Hilfe einiger Geoden eine Chronik führt, in der die wichtigsten Ereignisse für die Nachwelt auf Steintafeln (da weitaus beständiger wie Papier) festgehalten werden.
Stellung bei den Zwergen
Ihre gesellschaftliche Stellung ist etwas schwer zu beschreiben, da jeder Zwerg eine andere Meinung von den Geoden hat, und dieser entsprechend reagiert, wenn er einen Geoden sieht bzw. mit ihm spricht. Der Großteil der Zwerge sieht jetzt, nachdem Kletsch, Loial und die anderen alten Geoden gewissermaßen die Vorarbeit verrichtet haben, in den Geoden nicht mehr die Zwerge, welche gefährliche Magie versuchen anzuwenden und entsprechend nicht viel besser behandelt gehören wie andere Magiekundige (z.B.: Elfen). Vor allem weil man ja als Zwerg wissen sollte, das Magie etwas Schlechtes ist. Neue Geodenanwärter müssen also nicht mehr gegen dieses Vorurteil ankämpfen, und können sich etwas leichter ihren Aufgaben widmen. Natürlich sind die Zwerge noch reserviert, wenn sie einen Geoden antreffen, welche sie mittels eines Stollen der Welt (Beschreibung s.u.) in Sicherheit bringen wollen, solch eine helfende Hand wird mittlerweile jedoch nicht mehr ausgeschlagen (sofern nicht ein persönlicher Groll besteht). Somit wird also ihr Magiewirken in gewissen Schranke akzeptiert. Kaum ein Zwerg wird sich darüber aufregen, sollte ein Geode im Ratsgebäude der Geoden seine Magieübungen machen, lieber gesehen ist es jedoch schon, wenn solch ein Unfug weitab von den zwergischen Siedlungen gemacht wird. Es gibt auch Gerüchte, Geoden hätten eigens Höhlen, in welche sie sich neben der Ruhe für Meditationsübungen auch aufgrund der "Verminderung der Gefahr für andere Zwerge" zurückziehen. Solange also Magie offensichtlich zum Wohl der Zwerge eingesetzt wird, kommt es eigentlich nicht zu Konflikten mit den anderen Zwergen. Gewisse Schwierigkeiten haben Zwerge mit der Einstellung der Geoden zu den materiellen Dingen des Lebens (wie bereits schon erwähnt). Dies lässt sie für den normalen Geoden auf alle Fälle als nicht ganz normal erscheinen, was oft zur Folge hat, das sie auch entsprechend behandelt werden. Man hört dem netten Geoden zwar zu, aber handelt dann doch so, wie es einem der eigenen Sturkopf sagt. Dabei ist es für Zwerge besonders schwer mit anzusehen, wenn ein Geode einem anderen, weil er eben gerade unter etwas Goldmangel leidet, etwas Gold leiht. Von vielen Zwergen wird Goldmangel als Zeichen der eigenen Schwäche angesehen, aber dann einen solchen Zwerg auch noch einfach so das Geld zu leihen, ohne es auch noch später zurückzuverlangen, wie es oft bei Geoden der Fall ist - "Nein, nein. Das passt schon, ich hab zur Zeit eh genug. Das bisschen Gold brauchst du mir nicht zurückzugeben." - ist den meisten Zwergen dann doch zu viel. Solche Zwerge sind dann nur schwer zu dulden, was auch der Grund dafür ist, das Geoden versuchen finanziellen Angelegenheiten möglichst nur untereinander zu regeln und nach außen hin möglichst autark zu sein. Es gibt auch Gerüchte, nach welchen Geoden, so sie zufällig einen Überschuss an Gold haben sollten, einen Teil davon in eine Kassa beim Geodenrat geben, auf welche dann im Notfall einzelne Mitglieder der Geode zurückgreifen können. Solche Gerüchte tragen dann jedoch dazu bei, Geoden wieder in ein für Zwergen "schlechtes" Licht zu rücken. Hinzu kommt, das Geoden versuchen, den anderen Zwergen zu erklären, wohin Gier bereits zweimal (vgl. Geschichte) geführt hat, und versuchen ihnen daher ihnen zu einen etwas gemässigteren Lebensstil zu raten. Solche Versuche werden bis jetzt jedoch nur von einem mehr oder minder entsetztem Kopfschütteln oder einem grimmigen, alles aussagenden Schnauben des betroffenen Zwergs quittiert, woraufhin der Geode schweigen darf. Ihre beratende Funktion hingegen, welche schon so manchem Zwergen Extragold verschafft hat, wirkt diesem "schlechten" Licht entgegen. Gerne einmal werden Geoden um Rat gebeten bzw. fragt man bei ihnen über dieses und jenes nach, bei dem man sich halt nicht mehr ganz sicher ist, wie man das am besten macht. Zusammen mit ihren Professionen als Veterinäre, Alchemisten und Heiler sieht man Geoden meist wieder in einem etwas anderem Licht. Spontan und aufbrausend wie Zwerge sein können, will ich an dieser Stelle eigentlich nichts exaktes über die Stellung der Geoden in der zwergischen Gesellschaft sagen - es hängt einfach von der jeweiligen Situation ab. Im Großen und Ganzen sind sie für die normalen Zwerge einfach etwas verschroben, zum Teil lästig, hilfreich, ... aber vor allem eben auch Zwerge - und das stellt wohl das wichtigste Bindungsglied unter Zwergen dar.
Geodenmagie
Die Quelle ihrer Macht
Um ihre Magie und die Art und Weise, mit der sie sie wirken besser verstehen zu können, muss an dieser Stelle etwas ausgeholt werden. Von Magiern, den am meisten verbreiteten Zauberern, weiß man, dass sie Probleme haben, Magie zu wirken, falls sie übermäßigen Kontakt zu Metallen haben. Dies ist auch der Grund, weshalb man nie Magier, bekleidet mit Kettenhemden antrifft. Der Grund dafür ist, dass Metalle je nach Qualität/Art den magischen Fluss behindern. Zaubern mag schon recht erschwert sein, in einer Gestechsrüstung zu regenerieren ist nahezu unmöglich. Was der genaue Grund dafür ist, soll an dieser Stelle jedoch nicht weiter besprochen werden. Das führt natürlich sofort zur Frage: Wie ist es möglich, dass es Zwerge gibt, die Magie ausüben können? Zwerge treiben doch ihre Stollen bevorzugt in Gestein, dass besonders reichhaltig an Metallen ist. Sollte dort unten, tief in den Bergen, die Wahrscheinlichkeit auch nur das geringste Zeichen an magischer Kraft anzutreffen nicht gleich null sein? Nun, dass hängt davon ab, aus welcher Quelle man die magische Kraft schöpft. Magier bezeichnen ihre Quelle als astrale Ebene, Druiden ziehen ihre Magie einfach aus der sie umgebenden Natur, Hexen aus der Kraft des Mondes ... Genauso unterschiedlich wie die verschiedenen Zauberwirkenden sind, sind auch ihre Quellen. Geoden ziehen ihre Kraft, Effekte in dieser Welt hervorzurufen, aus der Erdkraft. Da es nur wenige Geoden gibt, verwundert es nicht, das bislang noch kaum Abhandlungen darüber, woher diese Kraft nun genau kommt, wo sie entsteht ... gibt. Auch mag dies damit zu tun haben, dass Geoden diesbezüglich recht verschlossen gegenüber den alles aufklärenden Magiern waren und sind. Es ist jedoch bekannt, das diese Erdenkraft in großen Tiefen, unter hohen Gebirgen und an vergleichbaren Orten eine höhere Konzentration aufweist, also wie z.B. an der Erdoberfläche oder in Meeren. Es verwundert also alleine schon aufgrund der Konzentrationsverteilung nicht, das vor allem Geoden und vielleicht auch so mancher Schamane oder Druide sich zu einem Großteil dieser Macht bedient. Da Geoden bislang nicht viel ihres Wissens preisgegeben haben, kann man an dieser Stelle nur Vermutungen über die Eigenschaften dieser Kraftquelle anstellen. Es können jedoch alleine aus dem oben genannten einige Schlüsse gezogen werden. Es ist zu vermuten, dass die Erdkraft durch Metalle weitaus weniger behindert wird, als es von der astralen Macht der Magier bekannt ist. Da es ansonsten kaum Magiekundige gibt, die diese Quelle ihrer Macht erwähnen, ist es schlüssig, das die Erdkraft mit steigender Höhe abnimmt. Ob dies dazu führt, das Geoden auf hoher See keine Magie wirken können, ist jedoch wohl nur schwer festzustellen, da man Zwerge ohnehin kaum auf hoher See antrifft. Auch kann entsprechendes Experiment kaum an Land in der Luft vollzogen werden, da es sich schwer gestalten dürfte, einen bodenständigen Zwergen dazu zu überreden mit einem Flugapparat jeglicher Art vom Boden abzuheben. Jedoch weiß man, das diese Erdkraft Metalle nicht komplett ungehindert durchdringen kann. So wurden noch keine Geoden gesichtet, welche mit Kettenhemd auftreten. Manche Geoden sagen, sie fühlen sich einfach nicht so wohl, wenn sie zu sehr mit Metallen bekleidet sind, was eine natürliche Anpassung sein mag. Auf alle Fälle ist diese Erdkraft vorhanden und ermöglicht es Geoden Zauber zu wirken.
Der Stab - Ihr Kraftfokus
Wenn man einen Geoden antrifft, so fällt einem meist der eigenartige Stab auf, den der Geode als Gehhilfe verwendet. Es mag hier an dieser Stelle gleich darauf hingewiesen werden, dass dieser Stab mehr als nur eine Gehhilfe ist. Geoden verstehen es meist sehr gut , sich mit diesem Stab ihrer Haut zu erwehren, so es den notwendig ist. Doch weitaus interessanter für den Leser mag sein, das dieser Stab, meist vom Träger selbst aus dem Fels geschlagen und in die gewünschte Form geschliffen, auch eine Art Kraftfokus darstellt. In den wenigen Aufzeichnungen, wo berichtet wird wie ein Geode seine Magie wirkt, ist vor allem bei größeren Ritualen immer wieder von einem verwendeten Stab die Rede. Dieser Stab wird bereits während der Ausbildung angefertigt und findet in diversen Zaubern Verwendung. Dazu muss der Zögling erst in den Stollen eine feine Ader eines bestimmten Metalls finden, und dieser Ader folgend einen Stab aus den Fels heraus arbeiten. Es gibt Aussagen, dies diene dazu die Nervenstärke eines Anwärters herauszufinden. Nur wer den Willen und die Ausdauer hat, um die Ader eines seltenen Metalls herum einen Stab aus den Fels zu schleifen, habe auch genügend Willenskraft ein Geode zu werden. An dieser Stelle sei noch angemerkt, dass man normalerweise nicht beim ersten Mal eine genügend lange Ader findet, um einen Stab darum zu schleifen, was darauf hindeutet, das man wahrhaft Nerven und Durchhaltewillen haben muss, um ein Geode zu werden. Andererseits zeichnet gerade dies Geoden aus. Ob dabei die metallische Ader eine besondere Funktion erfüllt ist bislang noch nicht bekannt.
Die Worte der Macht
Die Zwerge gehören zu den ältesten Rassen, daher verwundert es nicht, dass ihre Worte der Macht bei weitem nicht denen der Menschen ähneln. Für den Magietheoretiker äußerst interessant ist jedoch die Bedeutung der zwergischen Worte der Macht. Aus der Übersetzung der Worte der Macht kann man bei den Menschen meist auf die Wirkung des Zaubers schließen, ähnlich verhält es sich bei den Zwergen. Auch wenn ihre Sprache wesentlich härter ist, also eine starke Betonung der Konsonanten aufweißt, so kann man trotz allem die verwendeten Wörter/Silben für sich selbst übersetzen und daraus ebenfalls auf die Wirkung des Zaubers schließen. So ist es beinahe möglich eine direkte Übersetzung vom zwergischen auf das menschliche Äquivalent eines Zaubers zu machen, so man ein gutes Wörterbuch bei der Hand hat, und das nötige Gehör besitzt, um aus der Betonung der Konsonanten deren Bedeutung zu bestimmen. An dieser Stelle soll ohne viel Umschweife eine versuchte Wort für Wort Übersetzung angegeben werden:
| menschl. Wort | zwerg.Wort | bildl. Überstz. |
|---|---|---|
| an | nai | beseitigen, umkehren |
| corp | uzkul | tod |
| des | elg | verringern, schlecht |
| ex | gaz | frei |
| am | zar | Feuer |
| grav | khaz | Feld |
| hur | kad | Wind |
| in | grun | erzeugen |
| jux | thag | Gefahr, Falle |
| kal | baraz | rufen, beschwören |
| lor | bry | Licht |
| mani | trog | Leben |
| nox | grin | Gift |
| ort | ufd | Magie |
| por | strol | Bewegung |
| quas | waz | Illusion |
| rel | grug | Wandel, Wechsel |
| sanct | bar | Schutz |
| tym | dal | Zeit, Alter |
| uus | lok | erhöhen, steigern |
| vas | grit | groß, rießig |
| wis | cron | Wissen |
| xen | grop | Wesen, Kreatur |
| ylem | dur | Materie |
| zu | irk | Schlaf |
Für den Sprachwissenschaftler mag an dieser Stelle erwähnt sein, das Zwerge für "erzeugen" und "schmieden" das selbe Wort verwenden. Ähnlich verhält es sich mit "Schlaf", was auch die Bedeutung von "Tagenichts" haben kann. Genauso kann "Leben" auch "Feiern, Trinken, Essen" bedeuten. Es sollte hier jedoch angemerkt werden, dass der ungewohnte Hörer der zwergischen Worte wahrscheinlich nicht einmal bemerken wird, dass der Zwerg überhaupt Vokale benutzt hat, da Zwerge meist dazu neigen, die Vokale zu verschlucken, was auch der Grund dafür ist, weshalb man Zwergen nicht einmal eine richtige Sprache zuschreibt, sondern von ihnen behauptet sie würden nur in ihren Zwerg hineinmurmeln. Ähnlich verhält es sich auch mit den Geoden, was es für den Außenstehenden schwierig macht, die Wirkung eines Zaubers aufgrund der Worte zu erahnen (so man überhaupt erkannt hat, das es mehr als ein Brummen war). Diese Tabelle macht es jedoch leicht, eine Zusammenstellung der zwergischen Zauberformeln aufzustellen (die Anführung der Reagenzien stellt ein Vorgriff auf das nächste Kapitel dar, wird aber aus Gründen der Übersicht Vollständigkeit bereits hier gemacht):
- erster Zirkel
| Spruch | zwerg. Wort der Macht | Reagenzien |
|---|---|---|
| clumsy | lok thag | Lavamoos,Drachenblume |
| create food | grun trog dur | Allium, Panax, Zwergwurz |
| feeblemind | grug cron | Drachenblume, Panax |
| heal | grun trog | Allium, Panax, Drachenblume |
| magic arrow | grun strol dur | Malin |
| night sight | grun bry | Gingerasche |
| reactive armor | zar bar | Gingerasche, Rachnafäden, Allium |
| weaken | elg trog | Allium, Drachenblume |
- zweiter zirkel
| Spruch | zwerg. Wort der Macht | Reagenzien |
|---|---|---|
| agility | gaz lok | Lavamoos, Zwergwurz |
| cunning | lok cron | Allium, Zwergwurz |
| cure | nai grin | Allium, Panax |
| harm | nai trog | Drachenblume, Rachnafäden |
| magic trap | grun thag | Allium, Gingerasche, Rachnafäden |
| remove trap | nai thag | Gingerasche, Lavamoos |
| protection | lok bar | Rachnafäden, Gingerasche, Allium, Lavamoos |
| strength | lok trog | Zwergwurz, Drachenblume |
- dritter zirkel
| Spruch | zwerg. Wort der Macht | Reagenzien |
|---|---|---|
| bless | drug bar | Zwergwurz, Lavamoos |
| fireball | girt zar | Malin |
| magic lock | nai strol | Lavamoos, Allium, Gingerasche |
| poison | grun grin | Drachenblume |
| telekinese | ufd strol dur | Lavamoos, Zwergwurz |
| teleport | grug strol | Lavamoos, Zwergwurz |
| unlock | gaz strol | Lavamoos, Gingerasche |
| wall of stone | grun bar dur | Lavamoos, Gingerasche |
- vierter zirkel
| Spruch | zwerg. Wort der Macht | Reagenzien |
|---|---|---|
| archcure | girt nai grin | Allium, Panax, Zwergwurz |
| archprotection | girt lok bar | Allium, Panax, Zwergwurz, Gingerasche |
| curse | elg bar | Allium, Gingerasche, Drachenblume |
| firefield | eld grun khaz zar | Malin, Gingerasche, Rachnafäden |
| greater heal | grun girt trog | Allium, Panax, Zwergwurz, Rachnafäden |
| lightning | strol ufd khaz | Zwergwurz, Gingerasche |
| mana drain | ufd grug | Malin, Zwergwurz, Rachnafäden |
| recall | baraz ufd strol | Malin, Zwergwurz, Lavamoos |
- fünfter zirkel
| Spruch | zwerg. Wort der Macht | Reagenzien |
|---|---|---|
| blade spirits | grun thag kad dur | Malin, Zwergwurz, Drachenblume |
| dispel feld | nai khaz | Malin, Allium, Rachnafäden, Gingerasche |
| incognito | baraz grun gaz | Lavamoos, Allium, Drachenblume |
| magic refection | grun thag bar | Allium, Rachnafäden, Zwergwurz |
| mind blast | strol uzkul cron | Malin, Zwergwurz, Drachenblume, Gingerasche |
| paralyze | nai gaz strol | Allium, Drachenblume, Rachnafäden |
| poison feld | grun grin khaz | Malin, Drachenblume, Rachnafäden |
| summon creature | baraz grop | Lavamoos, Zwergwurz, Rachnafäden |
- sechster zirkel
| Spruch | zwerg. Wort der Macht | Reagenzien |
|---|---|---|
| dispel | nai ufd | Allium, Zwergwurz, Gingerasche |
| energy bolt | uzkul strol | Malin, Drachenblume |
| explosion | girt ufd zar | Lavamoos, Zwergwurz |
| invisibility | nai bry grop | Lavamoos, Drachenblume |
| mark | baraz strol dur | Malin, Lavamoos, Zwergwurz |
| mass curse | girt elg bar | Allium, Zwergwurz, Drachenblume, Gingerasche |
| paralyze feld | grun gaz khaz | Malin, Gingerasche, Rachnafäden |
| reveal | cron waz | Lavamoos, Gingerasche |
- siebter zirkel
| Spruch | zwerg. Wort der Macht | Reagenzien |
|---|---|---|
| chain ligtning | girt ufd khaz | Malin, Lavamoos, Zwergwurz, Gingerasche |
| energy feld | grun bar khaz | Malin, Zwergwurz, Rachnafäden, Gingerasche |
| flamestrike | baraz girt zar | Rachnafäden, Gingerasche |
| gate travel | girt grug strol | Malin, Zwergwurz, Gingerasche |
| mana vampire | ufd bar | Malin, Lavamoos, Zwergwurz, Rachnafäden |
| mass dispel | girt nai ufd | Malin, Allium, Zwergwurz, Gingerasche |
| meteor swarm | baraz elg zar dur | Lavamoos, Zwergwurz, Rachnafäden, Gingerasche |
| polymorph | girt dur grug | Lavamoos, Zwergwurz, Rachnafäden |
- achter zirkel
| Spruch | zwerg. Wort der Macht | Reagenzien |
|---|---|---|
| earthquake | grun girt strol | Lavamoos, Panax, Zwergwurz, Gingerasche |
| energy vortex | girt uzkul strol | Malin, Lavamoos, Zwergwurz, Drachenblume |
| resurrection | nai uzkul | Lavamoos, Allium, Panax |
| summon air elem | baraz girt grop kad | Lavamoos, Zwergwurz, Rachnafäden |
| summon daemon | baraz girt grop uzkul | Lavamoos, Zwergwurz, Rachnafäden, Gingerasche |
| summon earth elem | baraz girt grop dur | Lavamoos, Zwergwurz, Rachnafäden |
| summon fire elem | baraz girt grop zar | Lavamoos, Zwergwurz, Rachnafäden, Gingerasche |
| summon water elem | baraz girt grop nai zar | Lavamoos, Zwergwurz, Rachnafäden |
Dies soll natürlich nicht bedeuten, das alle Sprüche wie sie hier aufgezählt wurden auch bei den Geoden bekannt sind. Es steht viel mehr dafür, dass hier eine auffallende Ähnlichkeit im Wirken von Magie bei verschiedenen magischen Gruppierungen vorhanden ist - sämtliche Magiebegabten zaubern mit Worten, deren Bedeutung einen Hinweis auf die Wirkung des Zaubers darstellt.
Reagenzien
Die meisten Magiebegabten werden sich nun fragen, welche Reagenzien die Zwerge verwenden, welchen Einfluss diese auf die Zauber haben. Nun, den Geoden sind alle Reagenzien, die auch andere Zauberer verwenden bekannt, wenn auch unter einem anderem Namen:
| menschl. Bezeichnung | zwerg. Analogon |
|---|---|
| Blutmoos | Lavamoos |
| Knoblauch | Allium |
| Alraune | Zwergwurz |
| Ginseng | Panax |
| Nachtschattengewächs | Drachenblume |
| Spinnenseide | Rachna-Fäden |
| Schwefelasche | Gingerasche |
Jedoch kann man alleine schon aufgrund der Lebensweise der Zwerge darauf schließen, das ihnen weitaus weniger Reagenzien zur Verfügung stehe, und sich dies auch in Verwendung von Reagenzien niederschlägt. Ob dies auch einen Grund darstellt, weshalb Geoden ihren Stab als Kraftfokus verwenden sei dahingestellt. Auf alle Fälle verwenden Geoden Reagenzien auf eine Art und Weise, wo es je nach Zauber nicht zwingend notwendig ist, die Hände dabei frei zu haben. Genaueres kann dem Kapitel über die Ausführung bestimmter Zauber entnommen werden. An dieser Stelle soll nur angeführt werden, das Geoden für den Zauber Wall of Stone mehrere Steine zusammen mit den Reagenzien an die gewünschte Stelle legen, und den Stab horizontal über dem Kopf halten, die Wand wortwörtlich hoch bitten. Es ist also nicht notwendig die Arme dabei frei zu haben, die Reagenzien werden jedoch stets benötigt. Dem aufmerksamen Leser mag aufgefallen sein, das hier die schwarze Perle als Reagenzium nicht aufgeführt wurde. Dies liegt daran, das Perlen bei den Zwergen kaum bekannt sind. Sie verwenden jedoch als Analogon grauen Bergkristall, welcher vergleichbar häufig gefunden wird wie schwarze Perlen. Die Bezeichnung für diesen seltenen Bergkristall bei den Zwergen ist Malin.
Spielarten der Magie
An dieser Stelle will ich einen elementar-magischen Zugang zur Geodenmagie schaffen, da dies deren Magie leichter erklärt. Wie auch bei anderen Magiebegabten stellt deren Umgebung einen Einfluss auf die gewirkt Magie dar. Dies ist auch bei den Geoden zu sehen.
Wasser und Luft
Zwerge haben meist eine natürliche Abscheu vor Wasser - in Tunneln kann ein Wassereinbruch schnell den Tod bedeuten, auf Wasser kann man nicht stehen - ein ungutes Gefühl für die wörtlich bodenständigen Zwerge... Kurz: Man findet keine Spruchmagie bei Geoden, welche eine Wasserkomponente beinhalten. Somit wird man auch nie von einem Geoden hören, der ein Wasserelementar beschworen hat. Ähnlich verhält es sich mit Luft. Es gibt keinen Zwerg der fliegen kann - hätten die Götter es so gewollt, dann hätten Zwerge Flügel (ähnliche Sprüche gibt es auch über Wasser und Flossen). So mag es schon vorkommen, das einmal ein Zwerg eine Steilwand klettern bezwingt, festes Gestein dabei stets mit seinen Fingern haltend, aber ein Zwerg wird niemals versuchen ein Fluggerät zu entwickeln. Überhaupt ist den Zwergen alles Stressige, Schnelle unangenehm. Der Ausspruch "Gut Ding braucht Weile" stammt von den Zwergen und sagt etwas über ihr Einstellung zu Stress aus. Daher war auch nie die Notwendigkeit gegeben, etwas schnell von einem Ort an den anderen zu schaffen. Entsprechende Magie wie der Teleport oder der Telekinese, aber auch die Beschwörung eines Luftelementars und der Energy-Vortex, sind daher bei den Geoden auch völlig unbekannt. Ähnlich verhält es sich auch mit artverwandten Sprüchen wie Gatetravel und co.
Eis, Erz und Feuer
Diese Elemente entsprechen dem Charakter der Geoden und auch ihrer Umgebung. Feuer, Lava und ähnliches als einzige Dinge die Licht und Wärme spenden - lebensnotwendig in den finsteren Höhlen. Erz, Stein - der Grundstein, in den die Zwerge ihre Höhlen, ihre Häuser, ihr Zuhause graben. Es umgibt sie ständig und schützt sie vor der Außenwelt. Und natürlich die Erde, man kann auch sagen die weichere Variante von Erz, in der alle jene Sachen anpflanzen kann, welche man zusätzlich zu Bier (das ja eigentlich auch wächst) zum Leben braucht - und wenn es auch nur das Holz für die Stützbalken sein mag. Und natürlich Schnee und Eis, von dem man in den langen Wintern im Gebirge oft tagelang in den Stollen eingeschlossen ist (auch wenn dies die meisten Zwerge nicht stört). Und trotzdem muss man sich der Kälte stellen um für den Clan irgendwo in der Kälte nach Fleisch zu suchen. Diese Aufgabe wird dabei nur den Kämpfern und Jägern mit dem (aus zwergischer Sicht) kühlsten Kopf aufgetragen, die dann auf Probleme in dieser unwirtlichen Umgebung noch besonnen genug reagieren. Außerdem steht das Eis auch für kühle Logik (hier ebenfalls eher im zwergischen Sinn zu verstehen), eine bezeichnende Eigenschaft der Geoden. Diesen Elementen fühlen sich die Zwerge verbunden, und genauso verhält es sich auch mit den Geoden. Die Fähigkeit Essen zu erschaffen, kann in einer eingesürtzen Höhle das Leben retten. Bei Unfällen, bei Tunnelarbeiten fast grundsätzlich schwerer Natur, ist es wichtig fähige Heiler im Clan zu haben. Die Kraft gefährliche Stollen durch eine gewachsene Steinmauer für die Ewigkeit zu stützen. Mögliche Gefahren erkennen, Wissen und Erfahrung dazu verwenden, anderen zu Helfen - All dies sind Dinge, welche das Überleben des Clans sichert. Dabei ist die Magie der Geoden jedoch meist in erster Hinsicht dem Schutz und Wohl der Personen gedacht. So kennen die Geoden keinen der Poison-Zauber. In Zeiten der Not kann es jedoch schon vorkommen, das es mehr als nur einer magischen Stärkung oder eines elementaren Schutzschildes bedarf. So mag es geschehen, das sich die ansonsten eher zurückhaltenden Geoden zusammentun und gemeinsam dem Feind aggressiv anstatt defensiv gegenübertreten. Dann kann es schon einmal vorkommen, das sich erfahrene Geoden zusammenschließen und eine wahre Feuerbrunst einen Tunnel entlang dem Gegner direkt ins Gesicht jagen. Von den Anführern des Geodenzirkel munkelt man sogar, sie währen in der Lage, lokale Erdbeben zu verursachen, oder Elementare der Erde und des Feuers zu beschwören - bezeugen kann dies in diesen Tagen jedoch keiner.
Eine abgespaltene Gruppe
Das oben Gesagte ist natürlich nur eine Beschreibung der Mehrheit der Zwerge und ihrer Geoden, es wird immer Ausnahmen geben. So man so mancher Zwerg gelegentlich auf ein Mitglied einer nur noch kleinen Gruppe von Geoden treffen (alle schon fortgeschrittenen Alters), welche sich zusätzlich zu den Ideen der Geoden noch den Glaubenan die Gottheit Pyrdacor vertreten. Eine Ausnahme stellen sie deshalb dar, da sie sich aufgrund ihres Glaubens an Pyrdacor allen Elementen, also auch dem Wasser und der Luft, verschrieben haben. Diese Gruppe ist jedoch klein und wird nur selten in Umrazim angetroffen, der Gesamtheit halber und um Missverständnissen vorzubeugen soll sie hier erwähnt werden.
Gestik und Form ausgewählter Zauber
Hier ist die Beschreibung aller den Geoden bekannen Zauber in ihrer Vollständigkeit nicht möglich, da dies den Bogen dieser Arbeit überspannen würde, aber einige ausgewählte Zauber will ich doch anführen, um etwas Einblick in die geodische Natur ihrer Zauber zu ermöglichen.
Heal
ist ein recht häufig verwendeter Zauber bei allen Magiekundigen. Dies mag daran liegen, das sie oft als bessere Heiler in eine Schublade gesteckt werden. Auf alle Fälle ist dieser Zauber äußerst gut bei den Geoden bekannt - ob der Grund für die häufige Verwendung in der aufbrausenden Natur der Zwerge, etweiligen Stollenunglücken oder dem einen oder anderen Kampf liegen mag sei dahingestellt. Die verwendeten Reagenzien sind Allium, Panax und die Blätter einer Drachenblume. Die Reagenzien werden vom Geoden im Mund gekaut, was vor allem durch den Knoblauch schon zu einer Träne führen kann. Die Paste wird danach frisch auf die Wunden aufgetragen. In der Zwischenzeit muss der Verletzte ruhig liegen bleiben. Danach konzentriert sich der Zwerg auf die ihm gegebenen Kräfte und sprich ruhig die Worte der Macht. Währendessen ruht der Stab des Geoden auf Stirn des Verletzen um wohl eine Art Kontakt zu ihm herzustellen. Der genaue Sinn dieser Berührung ist uns jedoch noch nicht bekannt.
Protection
hat schon so manchem Zwerg im Kampf das Leben gerettet. Dabei fertigt der Geode aus Rachnafäden, Allium, Gingerasche und Lavamoos eine Art Gewebe, welche er an der Rüstung anbringt (von der Art der Rüstung abhängig). Danach streicht er dem zu Beschützenden mit dem Stab über die die Rüstung und lasst zusammen mit den Worten der Macht die Kraft fließen. Dabei beginnt das Gewebe zu wachsen und bildet eine zusätzliche Schale um den Zwerg, auf das er im Kampf zusätzlich geschützt ist.
Strength
Auch wenn die Zwerge von Natur aus schon recht robust sind, so ist es doch gelegentlich vorteilhaft wahrhaft überzwergische Kräfte zu entwickeln. Vor allem wenn bei einer Rettungsaktion (z.B.: verschüttete Zwerge in einem Stollen) nur wenig Platz zur Verfügung steht, aber dennoch große Lasten bewegt werden sollen, dann wird eben ein starker Zwerg benötigt, der alleine auch größere Felsbrocken beiseite schieben kann. Der Geode vermischt hierfür Zwergwurz mit den Blättern der Drachenblume und bestreicht die Muskeln der Zielperson damit, während er die Worte der Macht spricht. Bei diesem Zauber wird der Stab nicht benötigt, es gibt aber Erzählungen in welchen ein Geode die Reagenzien am Ende seines Stabes aufgetragen hat und damit einem eingeklemmten Zwerg durch ein kleines Sichtfenster zwischen Felsbrocken berührte, woraufhin ein ähnlicher Effekt berichtet wird. Den Wahrheitsgehalt des konnten wir jedoch bislang noch nicht überprüfen. Auch wenn hier nicht alle Zauber aufgezählt wurden, so kann man sich dennoch ein Bild dessen machen, wie Geoden Reagenzien verwenden. Erwähnt soll hier noch sein, das Geoden zum Teil auch getrocknete Pflanzenteile verwenden, da frisches Grünzeug in den Höhlen nicht immer zur Verfügung steht.
Rituale der Geoden
Ob sich bei dem nun folgenden um Zauber oder wirkliche Rituale handelt, ist bislang noch nicht bekannt, da diese Formeln kaum eingesetzt werden, und auch nur von den Erfahrenären bzw. gar nur vom Gildenrat beherrscht werden. Aus diesem Grund werde ich auch bei der Bezeichnung Ritual verbleiben. Stollen der Welt Hierbei handelt es sich um ein Ritual, welches dem Geoden ermöglicht schnell Zwerge aus einem Gefahrengebiet zu befördern. Dabei sollte das Wort schnell eher in einem zwergischen Sinn verstanden werden. Uns bislang noch unbekannte Reagenzien (es sollen jedoch verhältnismäßig viele für einen Zauber sein - für die Eingeweihten: alle Reagenzien, daher auch recht teuer) werden dabei mehr oder minder in einem Kreis angeordnet, bei großer Dringlichkeit können sie auch einfach ausgestreut werden. Es wird berichtet, dass der Geode neben einigen Worten den Stab im Zentrum der Reagenzien in den Boden rammt. An dieser Stelle soll sich dann ein elementarer Wirbel bilden, der nach einiger Zeit eine Art dunklen Stollen in den Boden bildet. Wer diesen Stollen betreten wird auf wundersame Weise an einen anderen Ort transportiert. Dieser spontane Ortswechsel ist jedoch den meisten eher suspekt, vor allem wo es auch ihr Stolz selten zulässt vor der Gefahr zu fliehen. Dieser Zauber wird daher auch kaum beobachtet. Man erzählt sich jedoch er komme anscheinend gelegentlich bei Beratungen des Geodenrates vor, wobei sich der Rat an einen geheimen Ort der Ruhe zurückzieht. Es steht zu vermuten das dieses Ritual nur dem Geodenrat und den Erfahrensten der Geoden zur Verfügung steht, und das diese dieses Ritual nicht leichfertig anwenden. erzener Freund In Zeichen höchster Not ist es vorgekommen, das Zwerge an den Geodenzirkel herangetreten sind, um ihn darum zu bitten bei der Beseitigung eines großen Problems mitzuwirken. Es wird erzählt das darauf Geoden erschienen sind, welche vom einem erzenem Wesen begleitet wurden. Diese wurden von den Geoden gebeten, meist in einer großen Schlacht, zu Gunsten der Zwerge einzugreifen. Die Wesen solle daraufhin furchtlos für die Zwerge bis zu ihrem Ende gefochten haben. Von ihnen sind jedoch keine Leichen am Feld zurückgeblieben, sondern sie sollen sich mit ihrem Ende in einen Haufen Erde, Erz oder vergleichbares aufgelöst haben. Auch bei diesem Ritual ist zu vermuten, das nur die Fähigsten der Geoden dieses Ritual meistern und kennen, wobei von diesem Ritual noch weniger bekant ist, als von den Stollen der Welt.
Ob es bei den Geoden noch weitere Rituale gibt ist uns nicht bekannt.
Out-of-Character
Hier sollen noch zusätzlich Out-Game Wissen vermittelt werden, um gewisse Zusammenhänge besser zu erläutern. Es soll jedoch noch einmal bewusst darauf hingewiesen werden, das das folgende OOC(!) Wissen darstellt, und In-Game maximal dem Geodenrat bekannt ist.
Die abgespaltene Gruppe
Wie bereits im Text äußerst leicht angedeutet, stellen die derzeit vorhandenen Geoden ältere Kameraden dar. Sie vertreten deshalb den Pyrdacorglauben, weil es für Zwerge, die äußerst magiefeindlich veranlagt sind, nur schwer verständlich ist, das ein Zwerg Magie beherrschen kann und auch darf, ohne dafür bestraft zu werden. Daher haben sich die ersten Geoden die wohl größte Lüge der Zwergheit einfallen lassen. Sie erklärten ihre Magie als Gottgegeben, wodurch sie die Verantwortung auf die Schulter Pyrdacors schieben konnten. Für die normalen Zwerge führte dies meist zu den Gedanken Pyrdacor wird schon wissen weshalb, eine Einstellung, welche den Geoden ihr Wirken wesentlich vereinfacht hat. Da jetzt schon viele Jahre ins Land gezogen sind und sich die Zwerge einigermaßen an Magie gewöhnt haben, unternehmen die Geoden jetzt den nächsten Schritt: die neuen Geoden ohne gott-magietheoretische Begründung in die Gesellschaft einzuführen. In wie weit dies den Geoden glückt, wird sich in den folgenden Monaten herausstellen. Somit stellt die abgespaltene Gruppe nicht das dar, als das man sie bezeichnet, vielmehr sind sie die Pioniere der Geoden gewesen, welche den neuen Geoden den Weg geebnet haben ( was bei den Zwergen wohl eher damit zu vergleichen ist, das sie ihnen ein Stollen vorgegraben haben, so hartnäckig und stur wie Zwerge sind). Ihr magisches Wirken beruht nicht(!) auf die Anwesenheit einer Gottheit. An dieser Stelle soll nochmals erwähnt werden, das dies IG nur dem Geodenrat bekannt ist und ansonsten absolut OOC ist. In wie weit diese Lüge Einfluss auf die Beziehung zu Pyrdacor hat, ist nicht genau bekannt, da die Geoden Pyrdacor eher als hinterlistigen Gott erkennen, welcher den Zwergen mehr Unheil gebracht hat, als die Zwerge von selbst verursachen hätten können. (vgl. die genaue Geschichte, welche aufgrund der eigentlichen Themenstellung dieser Arbeit im ersten Kapitel nur unvollständig dargelegt wurde) Sie stehen daher dieser Gottheit ohnehin etwas reserviert gegenüber. Ob die Wahl der Geoden ihre magische Quelle von Pyrdacor stammend zu erklärend, als Hohn gegen Pyrdacor gerichtet ist, mag aufgrund des Charakters der Geoden jedoch bezweifelt werden.
Ausbildung
Art und Weise
Die Überlieferung von Wissen bei den Geoden geschieht zum Großteil mündlich. Dabei muss man jedoch zwischen der Magie und dem Rest unterscheiden. Wissen über Magie wird ausschließlich mündlich weitergegeben, andere Wissenschaften werden je nach Wichtigkeit schon mal in Steintafeln in altzwergischer Runenschrift verewigt. Dies mag auch der Grund dafür sein, weshalb man Geoden ein besonders gutes Gedächtnis nachsagt, und weshalb doch gelegentlich etwas an Wissen wieder verloren geht. Prüfungen im eigentlichen Sinn gibt es kaum, der Lehrling muss geduldig darauf warten, bis der Lehrmeister meint, seinem Zögling all sein Wissen beigebracht zu haben, damit auch nichts für die Nachwelt verloren geht. Es soll sogar einen Fall gegeben haben, wo ein etwas konservativer Geode, diesem Vorsatz streng folgend, seinen Zögling erst am Sterbebett dessen Ausbildung für beendet erklärte. Während seiner Ausbildung wird er immer wieder auf seine Geduldsamkeit, Nervenstärke und sein bereits Erlerntes überprüft, je nach Lehrmeister kann die seltener geschehen, andere Ausbilder sehen in die Ausbildung selbst als Prüfung an und behandeln entsprechend den Junggeoden. Während ihrer Ausbildung werden die jungen Zwerge zuerst in Geschichte, Arithmetik, Geometrie, Rechtskunde, Pflanzenkunde und Tierkunde unterrichtet. Dies ist für sich alleine schon recht anspruchsvoll, dient jedoch bereits zur Stärkung der Geduld des Zöglings. Erst wenn er diese Fachgebiete zur Zufriedenheit seines Lehrmeisters beherrscht, beginnen die ersten Unterrichtsstunden in Sachen Magie. An dieser Stelle ist es für den Lehrling von großem Vorteil über ein starkes Nervenkostüm zu verfügen, da sich dieser Teil meist noch aufwendiger darstellt als der Unterricht in den Jahren zuvor. Es kommt daher auch immer wieder vor, das ein Zwerg die Ausbildung an dieser Stelle abbricht und als Gelehrter seine Wege zieht, er wird jedoch nie in der Lage sein Magie zu wirken, vor allem da langsam die ungenutzte Quelle erschöpft. Es folgen Tage in Askese, während der der Anwärter unter voller Konzentration abgeschieden in einer einsamen Höhle neben seinem Lehrmeister sitzt, und mit ihm über die Kräfte und Schwingungen der sie umgebenden Natur philosophieren, gefolgt von Kraftbündelungsübungen - bis den junge Zwerg das erste mal Kraft seines Willens in dieser düsteren Höhle ein klein wenig Licht und Wärme erschafft (je nach Präferenzen des Zöglings soll es auch schon vorgekommen sein, das dieser auch ein Stück Brot erzeugte). Danach kommt die Ausbildung in Zaubern, die der Lehrmeister als grundlegend ansieht, und erst wenn der Lehrling diese zu Zufriedenheit seines Ausbilders gemeistert hat, steht es dem beinahe fertigen Zögling zu, eventuell ein, zwei Zauber zusätzlich lernen
zu dürfen. Dies hängt natürlich von der Begabung des Zögling und dem Willen des Lehrmeisters ab, und wird beinahe so oft abgelehnt wie lächelnd dem Wunsch nachgegeben. An dieser Stelle befindet man sich jedoch schon beinahe am Ende der Jungen Jahre eines Zöglings, weshalb hier auch einmal aus einer etwas anderen sicht erzählt werden soll.
Junge Jahre
Am Anfang steht zu klären, ob der Zwerg überhaupt der Magie mächtig ist. Da die Geoden nicht nach potentiellen Zöglingen suchen, versuchen meist verzweifelte Eltern einen Grund dafür zu finden, weshalb ihr Sohn einfach nicht zum Schmieden taugt. Der Junge folgt einem Geoden, meist ist dies auch sein späterer Ausbilder in Stollen, welche nur Geoden vorgehalten sind. Welcher Art von Prüfung sie unterzogen werden ist nicht bekannt, da alle Untauglichen mittels eines speziellen Trankes alles was mit der Prüfung zu tun hatte vergessen, und die Geoden selbst haben bis jetzt noch kein Wort darüber verloren wie sie die ihrigen erkennen. Auf alle Fälle stellt dies ein einschneidendes Ereignis dar, da der Zögling, so er die Prüfung bestanden hat, seinem Lehrmeister meist blind vertraut. Dies stellt auch eine der Voraussetzungen dar, da sonst wohl jeder auch noch so sture Zwerg bei dieser Art von Ausbildung früher oder später alles hinwerfen würde. Auch wenn die Ausbildung lange und nervig ist, so entsteht dabei eine starke Beziehung zwischen dem Lehrmeister und Zögling. Hier soll erwähnt werden, das es immer noch Zwerge sind, und so kann es schon einmal vorkommen, dass sich der Lehrmeister an einem Abend dazu entschließt eine Pause einzulegen und den Kleinen zu zeigen was es sonst noch für Dinge im Leben gibt: nach Tagen in Askese ist es keine Seltenheit das man das ungleiche Paar in einer guten Herberge antrifft, wo sie sich so richtig den Magen vollschlagen, und dabei noch reichlich Bier nachschütten. Dann kann es schnell zu einem ausgelassen Fest kommen, einen getrunkenen Geoden, der nicht Herr seiner Sinne und Taten ist, wird man dabei jedoch nie antreffen. Sollte die Gesellschaft da doch etwas über den gesunden Durst (so wie es die Zwerge nennen) haben, dann ziehen sich die Geoden meist zurück. Dies mag auch ein Grund sein, weshalb die Verbindung der Geoden, ein mehr der weniger loser Zirkel unter der Führung eines Rates der Ältesten und Erfahrensten, mehr freundschaftliche Beziehung zueinander besitzt, als auf die Autorität seiner Person pocht - man kennt sich gegenseitig schon lange, und zollt dem anderen den gehörigen Respekt - so wie man es bei den Zwergen schon immer getan hat.
Das weitere Leben
Sollte also der der Lehrmeister beschließen, dass die Ausbildung seines Zöglings beendet ist, so treten beide vor den Geodenzirkel und bitten um die entgültige Aufnahme in den Geodenzirkel. Es folgt meist ein kleiner Disput über das Wissen des potentiellen Mitgliedes, ob es schon reicht ... An dieser Stelle hängt die Entscheidung von mehreren Faktoren ab, das letzte Wort hat jedoch der hohe Rat. So diese zustimmen, gilt der Zwerg als vollwertiges Mitglied der Geoden, mit den verbundenen Pflichten und Rechten. es wird dem Geoden meist empfohlen etwas in die Welt zu ziehen um Erfahrungen und Wissen zu sammeln, die den Zwergen von Nützlichkeit sein könnten - aufgrund der Heimatverbundenheit sind diese Reisen jedoch meist nur von kurzer Dauer. Dabei werden sie oft von einem befreundeten Zwerg begleitet, so ganz alleine will man dann doch nicht unter dem freien Himmel wandeln. Später wird dann vom Geoden erwartet, wenn er selbst genügend Erfahrung und Wissen vorweisen kann, dass er selbst als Lehrmeister einen Zögling aufnimmt und diesen unterrichtet, um so das Wissen der Zwerge an spätere Generationen weiterzugeben. Je nach Einsatz, Begabung, Erfahrung und Wissen gibt es dann noch die Möglichkeit, sich im Geodenzirkel stark einzusetzen, die Möglichkeiten dessen werden jedoch weiter unten beschrieben.
Geodenhierarchie
Alle Geoden unterstehen dem bereits erwähnten Geodenzirkel. Dieser hat jedoch mehr administrative Gewalt, da es ohnehin nicht viele Geoden gibt, und Vergehen dieser eigentlich nie vorkommen, sondern meist nur auf Missverständnissen beruhen. Dabei versuchen Geoden Probleme interner Natur steht's durch das Wort und Logik zu klären. Zu diesen Unterredungen kann jeder Zwerg kommen, der Interesse daran hat. Aus der Wahl der Worte mag der aufmerksame Leser bereits schließen, das Geoden nicht der normalen Gerichtsbarkeit der Zwerge unterstehen, sondern durch eigene Leute gerichtet werden. Dies hat sich in den letzten Jahrhunderten einfach aus der meist ruhigen Natur der Geoden so ergeben. Das soll natürlich nicht heißen, das Geoden für Vergehen nicht bestraft werden - es soll viel mehr ein Zeichen für eine gute Ausbildung darstellen. In den letzten Jahren ist uns von keinem Vergehen durch Geoden berichtet worden, was für ihre durch und durch besonnene Natur spricht.
Der Geodenrat
Der Geodenrat hat eher administrative Aufgaben als wahre Bestimmungsgewalt über die Geoden. Er ist dafür zuständig fähige Lehrmeister auszuwählen, welche ihr Wissen an spätere Generationen weitergeben. Zusätzlich entscheidet er, welcher Zögling welchem Lehrmeister zugewiesen wird. Wichtige Entscheidungen, welche alle Geoden betreffen, werden meist durch Abstimmung gemacht. Dies mag auch daran liegen, das die Zahl der Geoden noch nie besonders groß wahr, und man ohnehin eine freundschaftliche Beziehung untereinander pflegt. Es wird auch gemunkelt, das der Geodenrat über Wissen verfüge, welche nur von den Ratsmitgliedern untereinander weitergegeben wird. In diese Kategorie soll auch das Ritual erzener Freund fallen. Welches Wissen der Rat jedoch sonst noch zurückhält ... Auf alle Fälle stellt der Rat eigentlich nichts anderes als den Ansprechpartner für Auswärtige dar, da interne Angelegenheiten meist recht demokratisch geregelt werden. Da er aber eben die Geoden stellt, welche stellvertretend für alle sprechen, finden sich im Rat nur die Besten der Besten was Wissen, Erfahrung und vor allem Weisheit darstellt. Die Anzahl der Ratsmitglieder ist meist ungerade, was Entscheidungen vereinfacht. Da sie nicht aktiv an der Ausbildung der Zöglinge beteiligt sind, können sie ihre Zeit dafür verwenden, mit erfahrenen Geoden über diverse Probleme zu diskutieren, wobei sie auch gleich viel versprechende Geoden ausforschen, welchen dann weiters fortgeschrittenes (advanced) Wissen zur Verfügung gestellt werden kann.
Stufen der Reife
So man eine Hierarchie unter den Geoden sucht, so kann man dies nur grob machen. Diese erfolgt nach Erfahrung und Wissensstand, Attributen, welche bei den Zwerge und bei den Geoden erhöhten Stellenwert aufweisen. Die niedrigste Form eines Geoden stellt auf alle Fälle ein sich gerade in Ausbildung befindlicher Zwerg dar. Eine Art Aufnahmeprüfung ist nicht notwendig, da die Eignung zum Geoden sich ja dann während der Ausbildung herausstellt. Entweder der genervte Zwerg gibt von selbst auf, oder allzu sture Jungzwerge werden nach einer Beratung des Geodenrates mit dem Lehrmeister den Jungzwerg verweisen (so etwas soll bis jetzt jedoch noch nicht vorgekommen sein). So den die Ausbildung beendet ist, darf sich der Zwerg offiziell Geode nennen - was meist nicht mehr bedeutet als dass er von nun an sich Wissen selbst beibringen muss und nicht mehr alles vom Lehrmeister eingeflößt bekommt. Wenn der Geode nach mehreren Jahren eine gewisse Reife erreicht hat, wird er vom Geodenrat gebeten, selbst junge Zwerge auszubilden. Dies ist nicht mit einem Rang oder ähnlichen verbunden - aber in der kleinen Gruppe von Geoden weiß jeder von jedem, in wie weit jemand vom Geodenrat für gewisse Aufgaben herangezogen wird. Man weiß es eben - kurz gesagt. Dieses man weiß das eben kommt vor allem dadurch Zustande, das der Geodenrat gelegentlich potentielle Ausbildner kurzfristig eines Abends einladet, um dem Geoden dann beiläufig Fragen zu stellen. Dabei wird meist anfänglich über aktuelle Ereignisse geredet, wobei geschickt Querverbindungen in die Geschichte der Zwerge möglichst durch den zu untersuchenden Geoden aufgezeigt werden sollen. Sollte ein Geode den ersten Teil des Abends nicht zur Zufriedenheit des Rates hinter sich gebracht haben, so wird er wahrscheinlich auch in nächster Zeit nicht so schnell wieder eingeladen. Wird dieser Teil des Abends zur Zufriedenheit des Rates abgeschlossen, so folgt ein gemeinsames Abendessen, wo so nebenbei über die Tier- und Pflanzenwelt geredet wird. An dieser Stelle merkt und weiß der Geode dann auch meist, um was es an diesem Abend wirklich geht. Nicht das diese Art von Prüfung hinterlistig wäre - aber wieso sollte man eine Prüfung nicht auch mit etwas gemütlichem verbinden können? Und so verstehen es die Geoden auch, da der erfahrene Geode diesen Abend eher als äußerst interessant empfindet als ihn wirklich als Prüfung ausfasst. Was sich jedoch der gescheiterte Geode an diesem Abend denkt soll an dieser Stelle nicht erwähnt werden, da es voraussichtlich vom gewohnten Bild des ausgeglichenen, ruhigen Geoden abweicht. Meist erkennen aber auch diese, der Natur der Geoden entsprechend, nach kurzer Zeit, dass sie einfach noch nicht so weit waren - später wird es besser laufen, und Zwerge haben Zeit. Was am Ende dieses Abends vom Geoden erwartet wird, ist ein offenes Geheimnis unter den Geoden. Ohne es explizit sagen zu müssen, wird stillschweigend vom Geoden erwartet, das sich dieser am Ende des Abends mittels eines Stollen der Welt vom Akademiegebäude aus den Nachhauseweg antritt. Erst nachdem auch dies dem Geoden offensichtlich gelungen ist, wird er demnächst auch als Ausbildner tätig werden. Die wirklich erfahrensten Mitglieder unter den Geoden stellen jedoch die Mitglieder des Geodenrates dar. Diese werden aufgrund ihrer Verdienste, ihres Wissens und ihrer Charaktereigenschaften bei einem Geodenkonvent, bei dem meist alle Geoden anwesend sind, von ihres gleichen gewählt. Der Geode, der dabei zur Wahl steht, muss allen anwesenden Geoden bekannt sein, und alle oben aufgezählten Eigenschaften und die Ideale der Geoden in hohem Masse wiederspiegeln. Da dieser Geode jedoch den meisten anderen nur bekannt ist, ihn ein Teil davon aber nicht wirklich kennt, steht dieser Geode bei diese Vollversammlung den Fragen aller zur Verfügung. Jeder Geode darf dem Prüfling genau eine Frage stellen, welche dieser zur allgemeinen Zufriedenheit beantworten muss. Dies stellt jedoch nur den ersten Teil der Prüfung dar. Theorie ist gut und recht, aber es ist auch wichtig (gerade bei den handwerklich geschickten Zwerge), Wissen auch anwenden zu können. Wie der Geode die anderen von seinen Fähigkeiten überzeugt ist dabei dem Zwerg freigestellt. Dabei soll es vorkommen, das Zwerge neue Varianten bekannter Zauber mit abgewandelter Wirkung vorführen und daraufhin ihre Reagenzien, Wirkung, und die Worte der Macht dem Publikum erklären. Dabei mag es auch vorkommen, das gänzlich neue Zauber erläutert und in den Kanon der Geodenmagie aufgenommen werden. Besonders herausstehende Persönlichkeiten, so kann man aus den Geschichtsbüchern entnehmen, haben sogar neue Rituale vorgeführt, von deren Wirkung und Ausführung jedoch leider nichts mehr bekannt ist - für den ein oder anderen mag dies als Hinweis dienen, wie man sich besonders hervortun könnte. Der Grund, weshalb dieses Wissen leider verloren gegangen ist, liegt wohl an der leider nur noch geringen Zahl an Geoden, denen es ohne Nachwuchs schwer fällt, ihr Wissen an weitere Generationen weiterzugeben. Die Verdienste eines Zwergen sind bekannt, und das Wissen ist an dieser Stelle meist ausreichend vorgeführt und unter Beweis gestellt worden, so fehlt nur noch ein letzter Punkt, der besonders bei normalen Zwergen als eine der wichtigsten Eigenschaften eines Geoden aufgezählt wird - ihr Vermittlungsvermögen. Da Geoden bei den Zwergen aufgrund ihrer vergleichsweise ruhigen, hinterfragenden Haltung die Stellung eines Vermittlers und Beraters einnehmen, sollten vor allem die Mitglieder des Rates diese sozial wichtigen Fähigkeiten haben und auch unter Beweis stellen können. Deshalb folgt an dieser Stelle der wohl auch schwierigste Teil dieser gesamten Prüfung. Es werden zu diesem Konvent die sich derzeit am meisten hassensten Zwerge der näheren Umgebung ohne deren Wissen geladen, welche dann am Ende der Prüfung wortwörtlich aufeinander los gelassen werden. An dieser Stelle ist es nun die Aufgabe des Geprüften, regelnd einzuschreiten und auch möglichst Blutvergießen zu vermeiden. Er/Sie soll den Streit zwischen den beiden Kontrahenten gerecht schlichten und dabei die Interessen beider Seiten wahren. Was für den Ausstehenden an dieser Stelle als nicht besonders schwer erscheinen mag, der sollte sich an dieser Stelle der Sturheit und dem Stolz eines Zwergen bewusst sein, der sich und nicht den anderen im Recht sieht. Dies alles geschieht unter den Augen alles Geoden und anderer anwesenden Zwerge, dass auch alle sehen, wer dann eventuell später alle Geoden bei offiziellen dingen vertritt und hochrangige Persönlichkeiten bei wichtigen Entscheidungen berät. Werde alle diese Punkte gemeistert, wird dieser Geode in den Rat aufgenommen, mit den verbundenen Rechten und Pflichten, und stellt daraufhin ein zwergisches Äquivalent zu den Erzmagiern der Menschen dar (wobei dies nur ein schwacher Vergleich ist, da diese einer anderen Weltansicht folgen, andere Ziele und Stärken verfolgen, und nicht auf eine vergleichbare Weise im Leben des Clans, wie es ihn bei den Menschen ohnehin nicht gibt, mitwirken).
In-Game
In-Game soll dies bedeuten (als Vorschlag): Ein Geode beginnt seine Ausbildung als Suchender bis er für ausgereift erklärt wird. Danach wird er zum Geoden - eventuell vergleichbar mit den Novizen bei den Magiern. Nach einiger Zeit und entsprechender Tätigkeit auf SW steigt man zu den Ausbildnern auf - man kann sie auch als advanced Geoden bezeichnen, um bekannte Wörter zu verwenden. Die Prüfung läuft dabei ungefähr so ab, wie sie bereits oben geschrieben wurde, nur das ein Geode, der advanced werden will den Zuständigen eben entsprechendes meldet. Daraufhin wird mit dem Geoden ein Zeitrahmen (als Vorschlag: 3 RL-Tage) festgelegt, in welchem er mehr oder minder vorbereitet vom Rat zu einer Unterredung geladen werden kann. Dabei wird er anfänglich auf Kenntnis aktuelle und besonders auch über ausgewählte Kapitel der zwergischen Geschichte überprüft. Sollte er diesen Teil positiv meistern, so werden meist seltene Speisen und Getränke aufgetragen, wo man anhand vorliegender Objekte den Geoden auf sein Wissen über Tier- und Pflanzenwelt überprüft. Sollte er auch dies zur Zufriedenheit des Rates schaffen, wird von ihm noch erwartet, das er nach Ende dieses Abends mittels eines Gatetravels seine Wege zieht. Erst nach Abschluss all dieser Teilprüfungen gilt er auch als erfahren (adv.). Nur den Verdientesten Geoden soll die Möglichkeit gegeben werden Experten zu werden. Diese müssen einen Sitz im Geodenrat bekleiden und damit auch entsprechende Pflichten übernehmen. Wie bereits erwähnt ist die Anzahl an Ratsmitgliedern beschränkt (für den Anfang eventuell 2 bis 3), wer diese Stellen inne haben darf, soll meiner Meinung nach im Forum unter den Geoden mittels RP geklärt werden. Dabei soll diese Stufe gewissermaßen auch als Zeichen der Anerkennung für die getane Arbeit auf SW unter den Zwergen angesehen werden. Aufgrund der geringen Zahl der Geoden sollte dadurch keine Störung im Spiel entstehen (der Geodenrat wird in seiner Gesamtheit voraussichtlich nur bei großen Bedrohungen der gesamten Zwergenheit merklich einschreiten - was von den kommenden Geschehen auf SW abhängt). Für sie sollen dann auch solche Sachen wie Summon, Earth Elem. oder auch der Earthquake möglich sein. Das ganze kann natürlich nicht ohne Prüfung von statten gehen, wobei der entsprechende Modus bereits oben erklärt wurde. An dieser Stelle sollen nur noch einzelne Punkte erklärt werden. Der erste Teil der Prüfung (Wissen, Zauber/Ritual) wird in der Geodenakademie unter dem Beisein möglichst aller Geoden abgehalten. Dabei soll wirklich jedem Anwesenden die Möglichkeit gegeben werden, dem Prüfling eine Frage zu stellen (das das Ganz dann nicht RL 5 Stunden dauern soll, sollte klar sein, aber gegen eine halbe Stunde, Stunde ist meiner Meinung nichts einzuwenden - ist aber noch zu klären). Den für alle Zwerge interessanteren Teil stellt der Vermittlungspart dar. Vom Rat unter der Mithilfe anderer Zwerge sollen die zwei derzeit am schlechtesten miteinander auskommenden Zwerge ausgeforscht werden. Das Konvent versammelt sich zur letzten Prüfung an einem frei zugänglichen Ort z.B: bei Zina oder im Königssaal (hier natürlich nur mit dessen vorheriger Einwilligung). Auf irgendeine Art und Weise werden die Kontrahenten ebenfalls dorthin gebracht, aber so dass sich die beiden dabei zuvor nicht sehen. Ist alles versammelt treten zwei Zwerge zufällig zur Seite voraufhin sich die Kontrahenten erblicken. Die Aufgabe des Geoden besteht nun darin,aufgrund von wirklich gutem RP, den Konflikt ohne blutvergießen zu lösen (die beiden müssen sich danach ja nicht in die Arme fallen). In wie weit das gelingt hängt von den beiden Kontrahenten ab, welche entsprechend ausgewählt werden sollten. Natürlich können dabei alle Anwesenden mittels RP positiv wie auch negativ einwirken - wie sich in diese Situation entwickelt, sollte dabei zum Großteil vom Geoden abhängen.
