Familie de Silver
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http://www.de-silver.rd-2000.de/html/fusion_images/logo_klein_swpedia.gif Die Familie de Silver http://www.de-silver.rd-2000.de/html/fusion_images/logo_klein_swpedia.gif
Die Familie de Silver besteht aus Händlern und Kriegern. Sie treiben Handel mit jeden Individuum. Sie bilden Handwerker und Krieger aus. Sie stellen ihre Soldaten, gegen ein gutes Entgeld, für diverse Aufgaben zur Verfügung. Sie verfolgen keine Glaubensrichtung. Sie glauben nur an Reichtum und Ansehen. Jedes Mittel ist ihnen recht, dies zu erreichen. Die Familie wird geleitet durch den Rat und dieser hat sich seinen Kunden gegenüber zur absoluten Verschwiegenheit verpflichtet.
Entstehungsgeschichte
Kapitel 1 - Die Ankunft
Aus der Einöde der vergangenen Welt entstand eine Familie Namens de Silver. Das heutige Oberhaupt der Familie Metalicus de Silver, Großmeister der Schmiede und Minerkunst, lebte einst in einem fernen Land und übte dort das Handwerk des Minen und des Schmiedens aus. Er war ein guter Kerl, der keinem was Böses wollte und immer zur Hilfe bereit war. So lebte er Jahre in der Einöde der Minen. Bis er eines Tages ein Geschöpf traf das ihn verzauberte, eine Kriegerin. Sie war eine sehr stolze Kriegerin Namens Nydaelin Val´dor und sah Metalicus immer nur als kleiner einfacher Handwerker. Doch dann, es war die Nacht der vielen Monde, waren die Götter Metalicus holt. Er vereitelte im letzen Moment einen hinterhältigen Anschlag, auf diese wunderschöne Kriegerin, verlor bei diesem Angriff fast sein Leben und wurde erst Wochen später in einem ihm fremden Zelt wach und blickte in das Gesicht "seines Engels". Er erfuhr von ihr, daß er sehr stark verletzt gewesen sei und sie ihn hier in diesen Zelt (ihre Jagdunterkunft) gepflegt habe. Nun, da er wieder fast genesen sei, wollte sie wissen wie denn er, ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt, an jenem Ort des Überfalls kam und warum er, der Handwerker, sich einer solchen tödlichen Gefahr aussetzte. Da gestand mein Vater ihr, das er sie seit ihrem ersten Treffen nicht mehr vergessen habe und ihr in dieser Nacht folgte, da er in Erfahrung bringen wollte wo sie denn lebte. Ebenso sagte er, das er sie, diese schöne Kriegerin, liebte..... und zu seiner Verwunderung gestand auch sie ihm ihre Liebe ein. Sie sagte, ihr Vater habe sie einem Prinzen versprochen und gedroht sie zu enthaupten falls sie sich einem anderen zuwenden würde. Darum habe sie geschwiegen, aber meinen Vater immer wieder aufgesucht und heimlich beobachtet. Die beide beschlossen, ihrer Liebe wegen, das Land zu verlassen. Also machten sie sich in der Nacht der absoluten Finsternis auf, kaperten eines der Schiffe ihres Vaters und gingen auf die Suche nach einen Land in dem sie in Frieden leben könnten. Lange Jahre waren sie unterwegs. Sie fanden jedoch kein geeignetes Land. In dieser Zeit der Unendlichkeit des Meeres wurden ihre Kinder geboren, Famian, Vera und Abel de Silver. Sie wuchsen in der Obhut der Eltern auf und Abel de Silver der mittlere der Familie erlernte die Kenntnisse des Handwerks seines Vaters, das Minen und Schmieden. Aus verständlichen Gründen jedoch mehr in der Theorie als in der Praxis. Seine Tochter Vera de Silver wandte sich der Heil- und Naturkunde zu. Der älteste Sohn,, Famian, wurde zu einem stolzen Krieger herangezogen und erlernte die Kampfkunst von seiner, doch sehr begabten, Mutter. So vergingen weitere Jahre der Suche und des Hoffens. Bald waren die Eltern am Ende Ihrer Zeit und kurz bevor sie in das Reich der Götter gingen, landeten sie mit ihrem Schiff hier an Küste dieser Welt. Die Eltern den Göttern übergeben, machten sich, die Geschwister auf die Reise, diese Welt zu erkunden. Sie gelangten in eine Stadt, in der Abel von einer nahe gelegenen Mine erfuhr. Er beschloss diese zu erkunden und so kam es, das sich hier ihre Wege trennten und Abel zu den Minen zog um das Handwerk des Vaters weiterzuführen. Er wollte ein guter und großer Schmiedemeister und Miner zu werden, wie einst der Vater. Famian und Vera jedoch gingen weiter des Weges.......................
Kapitel 2 - Sie finden sich
Dann eines Tages stand ein Krieger vor der Tür von Abels Haus und bat um Hilfe bei der Reparatur seiner Rüstung . Abel begann mit der Arbeit und reparierte die Rüstung des Kriegers und dieser fragte beiläufig ob er denn wieder kommen könne zu Abel, wegen der Reparaturen der Rüstungen und Abel sagte,“ Ja kommt nur zu mir. Oder fragt einfach nach Abel de Silver dem Miner, man wird euch schon helfen.“ Der Krieger wisch einen Schritt zurück, schaute Abel mit zusammen gekniffenen Augen an, legte den Kopf etwas zur Seite und sprach: „Abel?“ Ihr seid Abel de Silver, der Großmeisterminer zu Minoc?“ „Ja“, sagte Abel zu dem Fremden und dieser sprach mit sanfter Stimme weiter: „Seht mich genau an mein Freund, komme ich euch bekannt vor?“ Abel betrachtete den Fremden eingehender und tatsächlich fand er einige vertraute Züge an ihm. Der Fremde lacht plötzlich und sagte: „Abel, mein Bruder, ich bin es, Famian, dein Bruder, erkennst du mich?“ Abel war zu verwirrt um etwas zusagen. Da umarmte ihn der Fremde und sprach: „Endlich, nach Jahren finden wir uns wieder, welch ein Glück.“ Endlich erkannt Abel, das dies wirklich sein Bruder Famian war. Sie setzten sich zusammen und feierten ihr Wiedersehen die ganze Nacht. Er sagte Abel auch das er Vera, die Schwester getroffen habe und er werde sich auf den Weg machen sie auf zusuchen und Heim zu führen, damit die Familie wieder eins würde. Er zog los um Vera zu suchen...................................
Kapitel 3 - Die erfolglose Suche
Famian begab sich auf die Reise zur Suche nach Vera. Er wanderte einige Zeit durch Minoc und befragte einige Bewohner ob sie eine Druidin kannten, welche auf den Namen Vera hörte. Die Leute schauten ihn fragend an und verneinten seine Fragen. Bestürzt und Enttäuscht ging er zur Bank zu Minoc und hing ein kleines zerfetztes Stück Papier an die Tore, auf welchen geschrieben stand: „ Grüsse an die Bewohner und Durchreisenden, hiermit erbitte ich euch mir einige Hinweise zu einer Person Namens Vera de Silver zu kommen zu lassen. Sie ist 1,75m groß und besitzt die Fähigkeit der Heil- und Naturkunde. Ich bitte euch hiermit mir eine Taube zu kommen zu lassen falls jemand diese Person bekannt ist.“ Mit gesenkten Haupt ging er zurück zur Werkstatt setzte sich auf einen kleinen Stuhl und begab sich zu einem Schleifstein um seine Klinge zu schärfen. Einige Stunden vergingen als er vor dem Haus in düsterer Nacht ein rascheln der Äste bemerkte. Durch die derzeitige Situation des Krieges um die Ansprüche des Königsthrons, nahm er sein Schwert zur Hand und begab sich außerhalb des Hauses. Es war so dunkel das man kaum seine Hand vor Augen erkennen konnte, nur eine kleine Laterne die über dem Haus hing und in dem Takt des leichten Windes ins Schwanken geriet, warf einen kleinen Lichtkegel entlang des Ganges. Schritt für Schritt setzte er seinen leisen Gang fort. Er öffnete mit einem leisen knarren das kleine Tor, welches das Gelände von der übrigen Umgebung verschloss. Leise schleichend begab er sich zu einem Gebüsch aus dem ein leises Rascheln hervorsprang. Plötzlich wurde alles Still und ein kleiner zerfetzter, in Lumpen gehüllter Junge sprang aus dem Geäst von Dornen und Blättern hervor. Famian holte weit aus in der Absicht ihm Schaden zu zufügen. Er erstarrte und eine kleine Schweizperle durchlief seine doch kräftige Stirn. Der kleine Junge fragte ihn mit einem leicht ängstlichen Ton, ob er Famian de Silver sei. Famian erwiderte dies mit einem leichten Nicken. Der Junge überreichte ihm mit einem leicht kindlichen Lächeln einen kleinen Umschlag und ran geschickt wieder durch die Wälder zurück in die das Ungewisse der Dunkelheit. Er öffnete den Brief mit einem kurzen Ruck und zog behutsam ein gefaltetes Blatt Papier heraus. Mit einer verzierten Schrift stand in kurzen Sätzen dort geschrieben: „Grüsse werter Famian, meine Wenigkeit ist eine Person auf welche die Beschreibung passt, sehr wohl vertraut. Ich schlage ein Treffen zur 21te Stunde des morgigen Abends vor. Gezeichnet Gordan“ Der Tag neigte sich langsam dem Ende zu........ Am Morgen des nächsten Tages wachte Famian mit einem Krachen auf der Werkbank der Werkstatt auf. Er entschloss sich eine Mahlzeit zu besorgen und nahm sein Schwert zur Hand und ging in den Wald. Einige Zeit später kam er mit einem Hasen zurück den er sich geschmackvoll herrichtete und ihn genüsslich zu sich nahm. Die Stunden der Erwartung vergingen nur langsam und der Wind der immer noch, nur jetzt etwas Stärker über das Land zock, wehte immer noch. Plötzlich schlug die Uhr in der Werksatt mit einem leichten Klingeln die 21te Stunde an. Er machte sich zur Bank von Minoc auf, um den fremden Herrn zu treffen. Angekommen sah er einen stolzen, in einer bräunlich schimmerten Rüstung, Krieger vor ihm stehen. Gordan begrüßte ihn mit einem freundlichen aber doch sehr kräftigen Handschlag. Sie wechselten kurz ein paar Worte und mit einem Wohlwollen führte ihn Gordan zu einem ihm bis dorthin noch unbekannten Ort. Hohe Bäume, leichtes Geäst und mächtige Stamme durchzogen das Land durch und durch. Die Kletten der Dornenbüsche blieben an den Kleidungstücken hängen. Das Durchwandern des Walds erwies sich als eine doch sehr anstrengende Tätigkeit. Es dauerte Stunden und die Sonne verschwand mit ein paar sanften Lichtstrahlen hinter dem Horizont der Berge. Sie erreichten gemeinsam eine kleine Lichtung mitten im Wald. Es wurde ein kleines Lager errichtet um die Strapazen des Tages in einer nächtlichen Ruhe zu kurieren. Das Feuer flackerte mit einem leichten knacken in einem kleinen Erdloch. Die Lichterscheinungen die dieses auf die Stämme warf waren von einer erschreckenden Natur, als würden sie leben so schaudernd bewegten sie sich. Ein Geräusch hinter den Büschen lies Famian und Gordan aufschrecken. Mit einem lauten Knall und einem leichten Blitzschlag wurden sie bewusstlos geschlagen. Stunden der Bewusstlosigkeit vergingen als Famian mit einem leicht dröhnenden Kopf an einem Fluss mit den ersten Sonnenstrahlen des Tages aufwachte. Er schaute sich kurz mit der Hand an den Kopf haltend um aber er konnte niemanden entdecken. Gordan war verschwunden und Famian befand sich, nur mit einem Dolch und die Sachen die ihm am Leibe standen, bewaffnet sich einem ihm nicht bekannten Ort....
Kapitel 4 - Der fremde Mensch
Famian richtete mit einem kurzen kräftigen Ruck auf und nahm einen kurzen Schluck Wasser aus dem klaren Fluss der nach seiner Meinung nach aus einem Berg entspringen musste. Er füllte sein Behältnis mit Wasser auf und entschloss sich nach einer kurzen Überlegung dem Fluss aufwärts zu folgen. Die dicht bewachsenen Bäume und das Geäst aus Buschen die über den Fluss rankten erschwerten jeden Schritt. Kurze Gedankengänge aus Fragen verschwendete er an die Entführung, warum sollte ihn jemand Grundlos entführen oder waren es doch Räuber gewesen..... Die Sonne stach mit ihren kräftigen Strahlen durch die dicht bewachsenen Baumkronen herab auf das Wasser. Das Wasser spiegelte jene und warfen einen Schatten seiner Gedanken in Gestalt einer Frau wieder. Famian erstarrte vor Schreck und blieb mit einem Schuh in einer Masse aus Schlamm und Blättern stecken. Diese Erscheinung war ihm unerklärlich und mit einem kurzen Blick nach unten verschwand diese auch wieder in jener Minute als sie erschienen ist. Er löste seinen Fuß aus dem Schlamm und dachte nicht weiter drüber nach. Jeder Schritt den ihn Näher an sein erhofftes Ziel brachte wurde zu einer schmerzlichen Qual. Stunden der Wanderung und Stunden der heißen Luft die ihm umwehten vergingen. Es war eine stechende Hitze die selbst der Schatten der Bäume nicht mindern konnten. Mit einem Kurzen Ruck setzte er sich auf einen Umgefallen Baumstamm. Er legte die Füße hoch und schaute sich den Stand der Sonne und die Umgebung mit kurzen Blicken genauer an. Plötzlich war diese Erscheinung wieder da, diesmal war sie klarer zu erkennen als zuvor. Er erkannte das Gesicht seiner toten Mutter, welche mit einer kurzen Handbewegung einen Weg andeutete. Seine Augen wanderten kurz in diese Richtung um dann wieder mit gesenkten Blick in das Wasser zu fallen. Die Erscheinung war wieder verschwunden. Er raffte sich auf die Erschöpfung ihm deutlich zu erkennen, wanderte er in die Richtung welche die Erscheinung ihm gewiesen hatte. Stunden der Qualen und unzählige mächtige Baumstämme die an ihm wie ein Traum vorbeizogen vergingen. Famian erblickte eine Lichtung auf jener, eine kleine schmächtige Person etwas zu sammeln vermochte. Endlich, dachte er sich, endlich ein menschliches Wesen. Mit schleifenden und ermüdeten Schritten ging er auf sie zu. Diese Person mit einer doch sehr weiblichen Erscheinung erblickte ihn und ging ihm mit behutsamen und vorsichtigen Schritten entgegen. Als sie sich kurz gegenüber standen brach er mit einem seufzen zusammen und lag vor den Augen der Person zu Füßen. Famian erhörte nur noch ein paar kurze Worte und dann wurde es ihm Schwarz vor Augen. In seinem Traum wiederholten sich ständig die letzten erschwerten Stunden und die Erscheinung tauchte fortgehend auf. Die fremde Person welche er auf der Lichtung erspähte lief unaufhaltsam auf ihn zu. Gordan welcher ihn zu Vera führen wollte, stand in voller Kampfmontur vor ihm und sprach immer die selben Worte. Mit einem kraftvollen und erschrecken Schrei wachte er in einem Bett auf, welches in einem leicht möblierten Raum stand. Abermals war er in eine Ohmacht gefallen und seine Blicke durchpflügten das Zimmer. Nach ein paar Augenblicke erblickte er eine Schärpe mit den Initialen der Familie de Silver. Er richtete sich mit einem kurzen Ruck auf und ging zu dem Stuhl auf dem die Schärpe über die Armlehne hing. Mit ausgestreckten Armen nahm er sie in die Hand und betrachtete sie genauer. Mit den Fingerspitzen fühlte er behutsam über die eingenähten Initialen um sich zu vergewissern das jene die Initialen der Familie sind. Er blickte erwartungsvoll aus dem Fenster und sah nichts weiter als einen kleine Fluss der aus einem Berg entsprang, genau dieser Fluss dem er stundenlang Flussaufwärts gefolgt war. Plötzlich hörte er leise schleichende Fußschritte die in seine Richtung gingen. Mit einer kurzen Handbewegung griff er nach seinem Dolch der immer noch in seinem Rucksack steckte. Er stellte sich hinter die Tür und erwartete das diese aufgemacht wurde. Plötzlich öffnete sich die Tür und mit einer schnellen Bewegung stand er hinter dieser Frau und drückte ihm den Dolch an die Schlagadern die vor Aufregung kräftig auf und ab schlug. Er fragte die Frau mit einer leicht zittrigen aber doch durchdringenden Stimme, was sie von ihm wolle und wer sie sei. Sie erwiderte mit einem sanften Ton, dass sie ihm nur geholfen habe und das er vor ihr zusammen gebrochen war. In dem selben Moment als sie den Satz beendete, rammte sie ihm den Elenbogen in den Magen, griff nach ihrem Kampfstab und murmelte ein paar Worte. Famian brach mit einem kurzen Verbeugung zurück durch den Türrahmen. Als sein Blick nach oben gerichtet wurde sah er ihr mit einem erstaunten Blick ins Gesicht.......
Kapitel 5 - Die Ankunft in Minoc
Sie sahen sich beide erwartungsvoll in die Augen. Eine Stille lag über dem Haus, keiner sprach ein Wort, der Atem stockte. Famian betrachtete sie genauer. Nach einem prüfenden Blick sprach er zu ihr mit einer leicht schmunzelten Stimme, das er ihr und ihre Gesichtszüge die nur ein de Silver zu tragen vermag, ihm doch sehr bekannt vorkommen. Er fragte sie ob sie auf den Namen Vera de Silver höre, welche sie mit einem lauten Lachen bejahte. Sie schauten sich eine Zeitlang an und vertieften sich dann in ein Gespräch, daß Abel und seine Wenigkeit, die drei Geschwister wieder zusammen führen wolle. Die Stunden vergingen und das Verlangen die Familie wieder zusammenzuführen stieg mit jeder Minute.... Plötzlich stand Vera auf und drückte ihm einen leicht bläulichen Trank in die Hand. Sie legte eine Rune zu Minoc zu Boden und befahl ihm den Trank zu trinken und über die Rune zu gehen. Ein kleiner Lichtblitz und einen Augenblick später fanden sie sich vor der Bank zu Minoc wieder. Famian zeigte Vera die Werkstatt die außerhalb der Stadt ihren Sitz hatte. Mit kleinen Schritten gingen sie der Stadtgrenze entgegen. An der Werkstatt angekommen stand dort Abel, den Hammer in der Hand und auf einem Stück Eisen herum klopfend. Mit einem lauten Rufen von Famian zu Abel hinüber, drehte er sich um und betrachtete Vera, lies den Hammer fallen und lief ihr entgegen um sie erwartungsvoll in die Arme zu nehmen. Sie gingen zusammen in die Werkstatt und unterhielten sich über die vergangene Zeit und die Zeit in der sie getrennt waren. Durch die Hilfe von Vera verfolgen sie nun die Familie wieder zu verbinden und die Familie zusammenzuführen....
Kapitel 6 - Das Pergament
Es war schon spät am Abend, draußen war es sehr kalt geworden und Schnee fiel leise auf die Wiesen und Bäume. Ich legte gerade einige kleine Holzscheite ins Feuer als sich die Tür des Hauses öffnete. Abel, den man unter seinem Umhang kaum erkannt trat ein, schüttelte den Schnee von sich und entledigte sich des warmen Gewandes. Es ist sehr kalt in dieser Nacht, Schwester, sprach er, hoffentlich schaffte es Famian noch nach Hause, denn alle Wege sind unter dem Schnee verdeckt. Selbst ich lief erst mal am Tor vorbei, so dicht ist das Schneetreiben, Setz dich und trinke einen warmen Schluck, antwortete ich, Famian wird kommen glaube mir er findet immer einen Weg. Während mein Bruder es sich am Feuer gemütlich machte suchte ich in den Kisten die alten, fast zerfallen Pergamentrollen und breitete sie vorsichtig auf dem Tisch aus. Was machst du da Vera, fragte Abel. Lass mich, ich sage es später wenn auch Famian da ist, antwortete ich ihm. So vergingen die Stunden des Wartens auf unseren Bruder. Ich schaute aus dem Fenster. Draußen lag der Schnee fast einen halben Meter hoch, als ich in Schneetreiben eine Gestalt auf das Haus zukommen sah. Erst direkt vor der Tür erkannte ich Famian. Die Tür flog auf und erst flog Schnee herein, dann trat Famian über die Schwelle. Puhh, das ist ein Teufelswetter, da draußen. Er ließ seinen Wams fallen und trank den heißen Becher am Tisch mit einem Schluck leer. Das war gut, sagte er und nahm Platz, schaute auf die Pergamente auf dem Tisch, hob eine Augenbraue, schaute zu Abel, dann zu mir und lehnte sich zurück. Nun Schwester, wir sind hier und hier geht auch so schnell keiner weg, also was willst du mit uns besprechen und was sollen die alten Rollen von Vater und Mutter hier auf dem Tisch? fragte er. Nun Brüder antwortete ich, ich machte mir, als Abel sagte er wolle William als seinen Sohn annehmen, Gedanken über die Familie. Vater hatte, soweit ich weiß noch Brüder. Ich machte mich vor einiger Zeit auf und suchte die Reisenden der Welten auf. Daher warst du einige Tage nicht hier, brummte Abel. Nun ich traf auch einige der Reisenden und ich fragte sie, ob sie auf ihren Reisen irgendwo eine der Familie trafen, oder den Namen Hörten an den Feuern. Dann traf ich Tar' Valon den großen Reisenden und er sagte es in einem fernen Land dessen Name er nicht mehr wusste leben Menschen, die erzählten sie seien Kinder eines Handwerkers und einer Kriegerin, die eine Prinzessin gewesen sei. Na und, warf Famian ein, das behaupten viele. Stimmt, aber wenige Mütter tragen den Namen Nydaelin Val´dor. Stille im Raum. Seht in die Pergamente, da steht es geschrieben, die Brüder und die Schwester des Vaters zogen in die Welten hinaus, bevor unser Eltern die untergehende Welt verließen. Lest es selbst. Die Zeit der Trennung, muss es viele gute Handwerker, Krieger und Magier hervorgebracht haben und alle habe eines gemeinsam, auch wenn sie sich heute vielleicht nicht mehr an den Namen de Silver erinnern. Sie habe alle ein Herz des Lichtes und der Wärme. Und der eine oder andere von ihnen hat auch ein altes Pergament so wie wir hier. Ich, meine Brüder habe nun in den Städten nach Boten gesucht die in die Welten reisen um zu verkünden, das wir, die suchen die der Abstammung der de Silvers sind um sie zu bitten sich hier einzufinden damit wir die große Familie de Silver wieder zusammen führen können. Ich bot jedem der uns einen der anderen de Silvers nennen kann oder einen zu uns führt 500 Goldstücken als Belohnung. Viele machten sich schon auf den Weg um sich diese Belohnung zu verdienen. Meine Brüder schauten mich an. Nun wenn es so ist wie du sagt Schwester und es kommen wirklich die Onkel oder die Tante, oder deren Kinder, sie sind wohl in unserem Alter, wo solle die alle hin? Hier das Haus ist etwas klein vermute ich, sprach Famian. Warten wir was uns die Boten berichten werden und wer den beschwerlichen Weg in diese Welt auf sich nimmt um uns hier zu finden, grummelte Abel. ich packte die alten Pergamente sorgfältig ein und wir saßen noch einige Zeit am Tisch beisammen und jeder träumte für sich von der großen Familie der de Silvers. Ich ging, legte mich auf mein Lager und schlief ein. Ich sah fremde Menschen in meinem Traum und einige lachten mich aus, andere versteckten ihr Gesicht. Da stand plötzlich eine dunkle große Gestalt vor mir deren Gesicht ich nicht erkennen konnte, so tief trug diese ihre Kapuze im Gesicht.
Sie sprach: "Vera, de Silver höre meine Worte" Das Leben ist ein Traum, der keine Schatten kennt. Das Leben ist ein Traum aus Schmerz und Weh. Ein Traum, aus dem zu erwachen wir beten. Ein Traum aus dem wir erwachen und fortgehen. Wer würde schlafen, wenn die Dämmerung wartet? Wer würde schlafen, wenn die linden Winde wehen? Ein Traum muß enden, wenn der neue Tag erwacht. Dieser Traum, aus dem wir aufwachen und fortgehen um uns zu finden. Ja, Vera de Silver wir werden uns finden.
Dann drehte die Gestalt sich um war in nächsten Moment verschwunden. Ich schlief den Rest der Nacht Traumlos weiter.
Gesinnung
- Neutral Böse
Glaubensrichtung
- Alle existenten Götter gleichermaßen
Mitglieder
Kontakt
- Abel de Silver, Briefkasten (Bewerbung für Handwerker und alle nicht kriegerischen Klassen)
- Famian de Silver, Briefkasten (Bewerbung für Krieger und Magier)
