Elimnel

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Inhaltsverzeichnis

Für den eiligen Leser

  • Einordnung: Seraph in der Gefolgschaft Tyraels
  • Status: vernichtet
  • Beinamen: Die Glaubenshüterin
  • Wahlspruch: "Es gibt keinen Zweifel."
  • Opfergaben: Keine, Elimnel verspricht man eine Quest
  • Symbole: Kreis, gefaltete Hände, bisweilen stilisierte Siegel, selten ein zum Schwert auslaufendes Ankh

Beschreibung

Elimnel wurde nicht allein dem Kreis der ersten Acht zugeordnet, sondern galt nach Gorath als die Zweite, die sich der Offenbarung Tyraels anschloss. Obgleich unzweifelhaft eine der mächtigeren Lichtgeborenen, wurde sie doch verhältnismäßig selten angerufen und es gab selbst unter den geweihten sterblichen Dienern des des Erstgeborenen nur Wenige, die sich Elimnel als Patron erwählt hatten. Bisweilen wurde als Grund genannt, dass die Rolle Elimnels als Glaubenshüterin in der Mitte zwischen dem ungezügelten Kampfeswillen Isidors und der Geborgenheit verheissenden Umarmung Manhelas stand, aber tatsächlich gehen ihre Ansprüche weit darüber hinaus.

Entsprechend vieldeutig sind Darstellungen, die schlicht zwischen einer weiblichen Version Isidors schwanken und sie als gerüstete Kriegerin mit Waffe und Wehr aus Licht zeichnen, oder sich stattdessen auf den über Tempel hinausgehenden Aspekt des Bewahrens konzentrieren und darum Kreise, manchmal auch stilisierte Siegel genutzen. Der im Kern liegende Aspekt des Vertrauens findet sich verhältnismäßig selten, die gefaltenen Hände tauchen selten einmal auf und werden dann meist der Symbolik eines längst untergegangenen Ordens der Glaubenshüterin zugeschrieben.

Letztlich stand Elimnel für das Urvertrauen, für die Kraft jeden Wunsch der eigenen Seele aufzugeben, um sich demütig dem höheren Plan einer größeren Entität zu beugen. "Wer will zweifeln an SEINER Herrlichkeit?" – so sprach sie im Bewußtsein, dass kein Mensch sich wahrlich so weit erheben könnte. So behütete sie das Vertrauen, mahnte an Demut und Mut, wenn sich die Geschicke so verändern, daß die Hoffnung der Sterblichen sinkt denn "SEIN Plan formt größere Kreise als Du beschreiten kannst.", aber ihre Mahnung galt nicht weniger ihren lichtgeborenen Geschwistern.

Interessanterweise sprach man Elimnel dennoch keineswegs die Tugend der Demut zu, die stattdessen als Aspekt des letztlich unbekannten Miridur begriffen wurde, sondern die Gerechtigkeit – eine Tatsache, die schon mehr als einen Geweihten verwirrt hat und wohl einen Teil dazu beiträgt, dass die Glaubenshüterin so selten als Vorbild gewählt wird. Wäre die Darstellung des zum Schwert auslaufenden Ankh verbreiteter, könnten daraus durchaus Schlüsse auf das Wesen Elimnels gezogen werden.

Geschichte

Wenngleich keine wirklich Auftritte von großer Bedeutsamkeit überliefert sind, zeigte sich Elimnel bisweilen ausgewählten Dienern, zumeist Paladinknappen oder angehenden Priestern.

Elimnel fiel während der Ereignisse der Quest Götterdämmerung an der Seite ihres Herren.

Geheimnisse

Die Glaubenshüterin trug ihre Tugend nicht grundlos, denn sie war die Stimme des göttlichen Rechts. Sie fällte die Urteile, die Lichtgeborene verdammen oder ihnen Gnade gewähren. Arachnan, Thaumael, Saedaerin - die Liste war bereits lang und sie wuchs beständig. In letzter Zeit hielt die Glaubenshüterin bevorzugt Ubirath im Auge, dessen Pfad ihr schon lange ein Dorn im Auge war.

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