Drow/Drow (Gesellschaft)
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Die Gesellschaft der Drow.
Inhaltsverzeichnis |
Aufbau
Die Gesellschaft der Drow ist matriarchisch organisiert. An der Spitze stehen Priesterinnen, die die Geschicke der Rasse lenken und den Willen der Göttin verbreiten. Zwar kennen Drow auch andere Gottheiten - auch eigene drowische - doch Lloth, die dunkle Mutter der Drow, duldet neben sich keine anderen Götter, und die Priesterinnen der Lloth keine Anhänger andere Gottheiten. Sollte der Priesterschaft bekannt werden, das ein Drow einen anderen Gott als Lloth verehrt, wird dieser Erbarmungslos gejagt. Dies ist der Grund, weshalb es keine Anhängerschaft andere Gottheiten unter den Drow gibt. Jedoch gibt es einige Männliche Drow, welche stets bemüht sind das Matriarchat Lloths in Elashinn zu untergraben und sich selbst über die Frauen zu stellen.
Die Männer haben ihnen gegenüber wenige bis keine Rechte. Auch wenn es unter ihnen große Schwertmeister oder Zauberer gibt, so wird es niemals einen Priester geben. Auch die Sklavenhaltung von Wesen der Oberwelt ist besonders nützlich. Der Tod dieser Wesen, ob Mensch oder Zwerg, ist ihnen so unbedeutend wie der Tod einer Fliege im Netz ihrer Hausspinne. Die Zahl der Abtrünnigen, die sich den Dunkelelfen entsagt haben, ist sicherlich an den Händen abzählbar, da jeder verfolgt wird, bis er Tod ist. Jedoch nimmt man, wenn möglich, die Verräter gefangen, um sie in die gefürchteten Kerker zu sperren. Dort kümmern sich regelmäßig Priesterinnen um die Folterungen. Anschließend heilt man die Opfer, nur um sie für das nächste Vergnügen am Leben zu erhalten. Diese Abschreckung wirkt besonders gelungen.
Die Drow genießen von klein auf eine strenge Erziehung. Je nach ihren Talenten und dem Ansehen ihrer Eltern entwickelt sich der Lebensweg. Dunkelelfen werden meist zu Kriegern, denn die Kampflust des Volkes ist ungemein. Diese Krieger sind äußerst gewandte Schwertkämpfer. Die Schwerter sind an der Spitze gekrümmt, da es in den hart erlernten Nahkampftechniken Vorteile verschafft. Auch soll man die Klugheit der Drow nicht unterschätzen, die besonders bei bösartigen Gedanken einen unfaßbaren Umfang erreichen kann. Befiehlt eine Mutter Oberin einem Angehörigen ihres Hauses zu kämpfen, dann tut dieser/diese dies ohne einen weiteren Gedanken der Gegenrede zu stellen. Alles andere würde den sofortigen Tod bedeuten.
Jeder Drow ist wie jeder Elf magisch begabt. Der eine mehr, der andere weniger. Die grausame Macht die sie benutzen ist gewaltig. Die schrecklichen Zauber und ihre düstere Lebensart haben auch ihre Nachteile. Ein Dunkelelf strebt nicht etwa nach Reichtum, er ist krankhaft von der Lebenseinstellung besessen, immer und überall seinen eigenen persönlichen Nutzen zu ziehen. Die Drow, würden niemals ihre Freunde retten, wenn der sichere Tod gewiss wäre. Sie glauben fanatisch an ihre Spinnengöttin, aber nur um sich die Gunst der Göttin zu sichern. Die ständig rivalisierenden Häuser bestätigen die innere Unruhe untereinander. Das Reich der Drow ist nur eine scheinbare Gemeinschaft von Einzelgängern. So opfern Priesterinnen ihre eigenen Kinder, um stärker zu werden. Eine vierhundertjährige Kriegerin, die ihren Schwertkampf perfektioniert hat, ihn durch Magie übermenschlich macht, wird nie ruhen, denn das Wissen, die Talente und die Macht, alles läßt sich unaufhaltsam steigern. Ein Lebensziel das nicht erreicht werden kann und doch eins ist.
Alltag
Werdegang
Kindheit und Jugend
Bis zum 20 Lebensjahr lernen junge Drow alles was sie über die Gesellschaft der Drow wissen müssen, über die Ränge der Drow, und über die Geschichte der Drow. Dieser Punkt wird genutzt den jungen Drow einen tiefen Hass gegenüber den anderen Völkern einzureden, unter anderem in die sie selbst als die Opfer dieser Völker dargestellt werden. In der streng hierarchischen Gesellschaftstruktur der Drow genießen junge Drow keine Freiheiten wie die Jugendlichen anderer Völker. Sie haben mehr oder weniger unsichtbar zu sein, und den Älteren dienlich zu sein. Sei es beim Aufräumen und Reinigen des Hauses, oder je nach Begabung indem sie den Priesterinnen, Magiern und Kriegern zur Hand gehen müssen. Dies ist mit einer Art Praktikum zu vergleichen in der sie ihre Fähigkeiten und Neigungen entdecken und schon zu dieser Zeit um die Gunst ihrer 'Herren' buhlen, wollen sie eine Empfehlung für eine der Schulen haben.
Die Schulen der Drow
Drow unterhalten 3 große Schulen an denen Krieger, Magier und Priesterinnen ausgebildet werden. Diese entsprechen im großen und ganzen dem, was eine Universität bei den Menschen ist. Ein Drow wird frühestens mit 20 spätestens aber mit 25 Jahren in eine dieser Schulen eintreten und ausgebildet werden. Niedere Drow, und die die keinem Haus angehören dürfen sich allerdings nicht darauf verlassen dort ausgebildet zu werden. Solche Drow werden meist Söldner oder Händler und dienen keinem Haus.
Die meisten Häuser jedoch legen Wert auf eine gute Ausbildung.
Melee Magthere
Die Melee Magthere ist die Kriegerschule der Drow. Die Auszubildenden werden für 10 Jahre an dieser Schule ausgebildet, lernen Taktiken und wie sie ihre Waffen richtig zu nutzen haben. Ein jährlicher Höhepunkt ist der große Kampf.
Ein Massenkampf bei dem die Auszubildenden eines Jahrganges in einer Arena gegeneinander antreten. Hier den ersten Platz zu erlangen ist eine große Ehre für den Auszubildenden und für sein Haus.
Derzeitige Hauptausbilderin der Melee Magthere: Alauniira Ky'Alur, Jabbress d'lil Tizzinen 'lu Melee Magthere
Sorcere
Die Sorcere ist die Magierschule der Drow. Die Auszubildenden werden für 30 Jahre an der Sorcere ausgebildet und erlernen alle Spielarten der Magie. Derzeit werden die angehenden Magier von Zek'aufein Tor'neld dem Ul'Faeruk Elashinns ausgebildet. Er bedient sich dabei jedoch der Hilfe vieler Dozenten, derzeit unter anderen Khazurak Ky'Alur, Elghinyrrok Ky'Alur, Ryld'yrr Ky'Alur, Yu'phodrak Ky'Alur, Xoor Ky'Alur.
Arach-Tinilith
Die Arach-Tinilith ist die Priesterschule der Drow. Die Auszubildenden werden für 40 Jahre an der Arach-Tinilith und erlenen dabei alle Aspekte der Göttin, als auch wie ein Haus zu führen ist. An dieser Schule werden die künftigen Führer des Drowvolkes ausgebildet, weshalb die Ausfallquote der Auszubildenden entsprechend hoch ist.
Die oberste Ausbilderin der Arach Tinilith steht zugleich auch allen anderen Bereichen wie der Sorcere oder Melee Magthere vor. Ihr vornehmlichstes Aufgabengebiet ist jedoch die Ausbildung weiterer Priesterinnen. Derzeit bekleidet Nhil'tana Ky'Alur diesen Posten.
Die Kleidung der Drow
Die Dunkelelfen sind eine Rasse, die es liebt in all ihren Aktionen möglichst heimlich vorzugehen. Dies spiegelt sich auch in ihren Kleidungsgewohnheiten wieder. Viele Dunkelelfen lieben nützliche Kleidung, die beim Laufen, Rennen oder Kämpfen nicht behindernt. Besonders eignen sich hierfür maßgeschneiderte Kleidung, doch nicht jeder Drow kann sich solche leisten. So das oft weite Hosen getragen werden, die möglichst viel Freiheit lassen. Dazu Stiefel, die oft bis zu den Schenkeln gehen. Diese Stiefel sind aus sehr feinen und dünnem Leder hergestellt um dem Träger vor der Oberfläche zu schützen, aber sie trotzdem noch spüren zu können. Dies hilft den Dunkelelfen sich mit leisem aber trotzdem sicherem Schritt zu bewegen. Die Oberbekleidung besteht meist aus einem eng anliegenden Hemd bei Männern und einem oft sehr freizügigen Hemd bei den Frauen. Üblich sind auch ärmellose Oberbekleidungen. Darüber tragen die Dunkelelfen, wenn sie außerhalb ihrer Behausung sind, einen Überwurf der als Piwafwi bekannt ist. Adlige Drow tragen auf der Rückseite ihr Haussymbol, welches oftmals mit einem magischen Leuchten verstärkt wird. Üblicherweise tragen dunkelelfische Soldaten und Adlige ein Kettenhemd aus einer magischen Legierung über dieser Kleidung. Diese Rüstungen sind im Unterreich als Drow-Kettenhemden bekannt. Sie sind den elfischen Kettenhemden nicht unähnlich besitzen jedoch eine schwarze bis anthrazitene Farbe. Die Farbe der anderen Kleidungsstücke kann je nach Lebensweise des Dunkelelfen variieren, jedoch werden dunkle Farben bevorzugt, meist Dunkelrot, Dunkelblau, Schwarz oder ein tiefes Lila. Dies jedoch gibt nur die normale Kleidung der Dunkelelfen wieder. An besonderen Feiertagen oder Ritualen tragen die Dunkelelfen gewöhnlich reich verzierte Hemden mit kostbaren Stickereien. Die Priesterinnen der Lloth tragen zu besonderen Anlässen ihre Gewänder, die ihrem Stand angemessen sind. Die Matronen stechen hier meist durch besonders kostbare und/oder gewagte Gewänder hervor.
Kampfverhalten
Ein gewöhnlicher Kampf unter Dunkelelfen wird meist im Nahkampf ausgetragen. Die Kontrahenten duellieren sich hierbei solange bis einer der Beiden entweder aufgibt, dies wird durch ein Niederlegen der Waffen symbolisiert, oder von seinem Gegenüber getötet wird. Im Kampf gibt es unter Dunkelelfen jedoch keine besonderen Umgangsformen. Sie besitzen keinen Kodex nach dem sie Kämpfen. Jedes Mittel ist ihnen dabei Recht - nur der Sieg zählt. Betrachtet man die erste Situation, in der sich ein Kampfpaar duelliert und einer der Drow aufgibt und seine Waffen auf den Boden wirft, so bedeutet das in den seltensten Fällen ein Überleben des Unterlegenen. In einem Hauskrieg jedoch kann sich ein Drow mit einer solchen Geste oft seiner Haut retten, da Kriegsgefangene gern gesehen sind und oftmals das siegreiche Haus durch Kriegsgefangene seine Truppen auffüllt.
Adelshäuser
Etwa jeder zwanzigste Dunkelelf ist von adliger Abstammung, diese Adligen befinden sich in einem Familienverbund der allgemein als Adelshaus benannt wird. In diesem Haus leben alle Familienmitglieder der Familie zusammen. Hierbei unterscheidet man jedoch die direkten und indirekten Adligen, direkte Adlige stammen von der Mutter Oberin des Hauses ab, sind also deren Kinder. Indirekte Verwandte sind Kinder des Adelsgeschlechts, also von denen die von der Mutter Oberin abstammen. Diese Cousinen, Cousins und entfernten Verwandten haben selten das Recht an wichtigen Verhandlungen des Hauses teilzunehmen und bekleiden sehr selten wichtige Positionen innerhalb des Hauses. Ein typisches Adelshaus ist wie folgt aufgebaut:
An Oberster Stelle steht die Ilharess, eine Hohepriesterin der Lloth; sie ist die wichtigste Person im Adelshaus und entscheidet alle wichtigen Dinge die das Haus betreffen.
Der Mutter Oberin folgen dann die anderen Yathtallaren und Yathrinen, je nach Geburtsalter.
Die Priesterinnen werden auch oftmals nach ihrer Geburtsfolge benannt. So dass die erste Tochter der Mutter Oberin dieser in der Macht folgt und den inoffiziellen Titel "Erstgeborene" trägt. Ihr folgt dann die "Zweitgeborene" usw.
Nach den Priesterinnen der Lloth rangiert normalerweise der Ilharn des Hauses, dieser ist oft aus dem gemeinen Volk von der Mutter Oberin erwählt worden. Die Position des Patrons kann, je nach Laune der Oberin, positiv wie auch negativ ausfallen. Denn viele Mütter Oberinnen lassen ihren erwählten Patron bereits in der ersten oder zweiten Nacht töten. Und nicht jeder Drow ist unbedingt vernarrt darauf schnellstmöglich sein Leben zu verlieren.
Gefolgt vom Patron kommen die männlichen Kinder der Mutter Oberin, meist bekleidet einer der Söhne den Rang des Waffenmeisters und ein anderer den des Hausmagiers. Diese Positionen können allerdings auch von Adoptivkindern eingenommen werden, diese genießen aber meist nicht den Respekt der den Söhnen der Oberin zugetan ist, wenn die Männlichen Drow überhaupt so etwas wie Respekt bei den Weiblichen Drow genießen!
Weiterhin unterhält jedes Adelshaus eine Haustruppe von unterschiedlicher Größe, diese Dunkelelfischen Soldaten (Sargtlinen) Verteidigen das Anwesen des Adelshauses gegen unliebsame Eindringlinge. Die Truppen werden vom Waffenmeister des Hauses ausgebildet und angeführt (in Kriegszeiten).
Weiterhin werden die Truppen des Hauses durch Sklaven unterstützt. Diese bestehen meist aus Goln (Goblinoide und Orks). Die Sklaven werden in Kriegszeiten als Kanonenfutter genutzt und kämpfen meist sehr unmotiviert.
Das Anwesen eines Adelshauses selbst besteht meist aus einem Hauptgebäude, für die Adligen in der auch die Hauskapelle untergebracht ist, weiterhin Nebengebäude für die Haustruppen und Stallungen für die Tiere und Sklaven. Das Anwesen ist oft durch eine hohe Mauer geschützt, die stellenweise durch Stalakmiten unterbrochen ist. Diese Stalagmiten sind dann zu Plattformen für Wachen ausgebaut, in großen Stalagmiten sind oftmals auch Truppenquartiere untergebracht. Die Außenwand selbst, besteht aus Stein, meist ca ein bis zwei Meter dick und von einer Adamatit Schicht umgeben, die mit Schutzrunen verzaubert ist. Das Tor das zum Anwesen führt ist meist besonders prunkvoll und besteht oft komplett aus Adamatit.
Der Lebensraum
Die Dunkelelfen leben im Unterreich, einem lichtlosen Gebiet unter der Oberfläche. Das Unterreich, oder auch Underdark ist ein Höhlensystem dass sich unter der gesamten Oberfläche bis tief in die Erde erstreckt.
Dort gibt es eigene Klimazone, die anders als an der Oberfläche, durch Vulkane und unterirdische Gletscher beeinflusst werden. Die Gebiete des Unterreichs sind so vielfältig wie es die Oberfläche nur sein kann.
Tiefe Abgründe, ausgewaschene Flussbetten, schroffe und scharfkantige Klippen lösen sich ab mit großen Kavernen in deren Mitte Vulkane und andere Erdlöcher giftige Dämpfe in die Atmosphäre entlassen. Vielerlei Raubtiere kämpfen in dieser Umgebung um ihr Überleben, und sind nahezu perfekt an ihre Umgebung angepasst.
Die Gebiete, in denen sich die Dunkelelfen niedergelassen haben, strahlen meist eine seltsame Form der Magie aus, die für die Herstellung der dunkelelfischen Waffen genutzt wird. Diese Strahlung wird auch für die magischen Fähigkeiten der Dunkelelfen verantwortlich gemacht. Weshalb die Dunkelelfen in einem solchen "lebensfeindlichem" Umfeld Leben ist durch ihre Geschichte zu begründen.
Kochkunst
Gute Köche sind von allen Drow sehr geschätzt. Doch aufgrund des Ursprungs der Drow, sind die Mahlzeiten recht eintönig. Man muss zumeist auf das Fleisch anderer Underdark Bewohner zurückgreifen. So halten sich die Drow einige schafähnliche Kreaturen die sie Rothe nennen. Oft sind nur Salz und einige Pilzsorten die einzigen Gewürze, weshalb auch die meisten Speisen der Drow einem Menschen oft als versalzen erscheinen. Pfeffer, Zucker und andere Gewürze sind ihnen aber zumeist fremd und sollte sich ein Händler in die Tiefen der Welt wagen, kann er wohl mit einem guten Gewinn, oder einem einsamen Tod rechnen.
Oberflächenwaren
Honig ist gleichzusetzen mit Gold. Im Underdark gibt es keine Blütenpflanzen, weshalb dort auch kein Honig oder andere Süßigkeiten vorkommen. Dennoch sind ihnen Honig und Trockenobst nicht gänzlich unbekannt, und werden wenn, zu horrenden Preisen auf den Märkten verkauft, da sie erst die gefährliche Reise durch das Underdark von der Oberfläche aus auf sich nehmen mussten. Oberflächenspeisen gelten bei Drow als Statussymbol, dass den anderen Drow Reichtum und Einfluss wiederspiegelt. Eifersüchtige fanatische Priesterinnen sehen in diesen Waren allerdings eine Gefahr für den großen Plan den ihre Göttin für sie vorgesehen hat, und stellen diese unter Strafe. In Elashinn sind diese Waren jedenfalls legal, da es sich aufgrund der Nähe zur Oberfläche nicht vermeiden lässt auf diese zu stoßen. Dennoch werden diese Waren auch in Elashinn mit vorsicht genossen...
Barden und Musik
Nur wenige Drow würden zugeben sie hätten ein Gefühl für Musik - im klassischen Sinn. Für einen Nichtdrow klingen daher drowische Kompositionen eher wie eine willkürliche Aneinanderkettung von Tönen. Hier ist aber anzumerken, dass Drow durchaus in der Lage sind, auch für Menschen nicht hörebare Töne wahrzeunehmen, so dass einem Menschen das halbe Lied gar nicht erst zu Ohren kommt... Drowbarden betrachten darüber hinaus, das verwenden von normaler menschlicher Musik als Affront. Denn ihrer Vorstellung nach sind Menschen gar nicht in der Lage zu musizieren, und betrachten diese bestenfalls als Dilletanten. Über die Jahrhunderte haben sich die Drow die akustischen Eigenschaften der Höhlen und Kavernen zueigen gemacht die sie bewohnen. Dies brachte eine Vielzahl von eigentümlichen Instrumenten zutage. Ihre Musik macht sich mitunter die Vibrationen des Felses und der Kristallformationen, und der Echos der Höhlen selbst zu nutze. Dies sorgt dafür, dass Kompositionen der Drow zumeist auf eine Stadt und ihre topographischen Gegebenheiten zurechtgeschnitten ist.
Bänkelsänger, die auf den öffentlichen Plätzen der Stadt ihren Hut aufstellen, und dort auf Almosen der Passanten hoffen gibt es eigentlich gar nicht. Diese werden meist als störend empfunden, da Drow die stille für ihre Städte schätzen und vor sich hin trällernder Barde den Lärmpegel unnötig anhebt. Sie bestreiten unterhalt im täglichen Leben, mit der Beschallung der gehobeneren Etablissements, und geben ihre Kompositionen - je nach wohlgefallen - auf den diversen Anlässen der Drow zum Besten. Auch haben Barden den Einzug in die Arach Tinilith gehalten, wo sie die verschiedenen Gottesdienste, aber insbesondere natürlich die Lobgesänge instrumental begleiten. Barden haben sich ebenso ihren Platz in einigen drowischen Einheiten erarbeitet, wo sie die eigenen Truppen mit ihren Gesängen und Spiel inspirieren wollen, oder einfach in der dienstfreien Zeit, in den Quartieren die Zeit vertreiben. Nur die exzentrischsten Drowbarden haben es sich zur Aufgabe gemacht den perfekten Klang zu finden, oder eine neue Arie für und über die Stadt zu schreiben, bei der sie die geographischen Gegebenheit der Stadt in ihre Arie integrieren. Diese kann man liebevoll als Spinner bezeichnen, da sie den lieben langen Tag damit zubringen die verschiedenen Punkte einer Stadt - sowohl am Boden als auch an den Wänden oder der Decke - abzugehen und dort den perfekten Platz zu finden ihre Werke zu besten zu geben.
Für feuchtfröhliche Anlässe, haben Drow aber auch ganz gewöhnliche Lieder geschrieben, die wie gewohnt gesungen werden können...
Totenkult
Ein Drow kann, sofern er nicht Mord und Krankheiten zum Opfer fällt, durchaus 700 - 1000 Jahre alt werden. Doch ist dies eher die Ausnahme denn die Regel.
In einer Gesellschaft wie der der Drow, ist es unumgänglich sich früher oder später mit dem Tod und dem Sterben zu befassen. Nur die wenigsten Drow können darauf hoffen eines natürlichen Todes zu sterben. Und so gilt dies bei Drow als eine Strafe Lloths als Greis, krank und schwach, einzugehen. Die meisten Drow werden nach ihrem Tod wie 'Abfall' einfach in eine Ecke geschafft und früher oder später von Aßfressern des Unterreichs verzehrt. Nur hochgestellten Drow wird dieses Schicksal nach einem Tod vorenthalten und ihre Überreste verbrannt.
Sprache der Drow
Die Sprache der Drow, De'shineth genannt, ist eine Sprache die zumeist geflüstert wird. Dennoch zeichnet sie sich durch eine ungewöhnlich harte Aussprache aus. Anders als bei den Elfen der Oberfläche, deren Übergänge zumeist fließend sind. Ebensowenig kennen die Drow verschiedene bedeutungen eines Wortes, indem nur Nuancen in der Tonlage geändert werden, wohl aber anhand der Lautstärke. Drow sind ein subtiles und stilles Volk und meist ist ihre lautesten und hitzigsten Diskussionen bestenfalls mehr als ein Flüstern für Nichtdrow. Daher mag es Nichtdrow wohl schwer fallen (allein schon akustisch) einem Gespräch der Drow zu lauschen und inhaltich zu folgen. Das Sprechen der Sprache ist also für Menschen durchaus möglich. Nur wird selbst der geübteste Mensch wie ein Stümper aussehen wenn er einem Drow begegnet - ein Grund warum Drow Menschen das Sprechen ihrer Sprache verbieten. Was das verstehen angeht ist dies aber eine ganze andere Geschichte, da Drow wie gesagt meist sehr leise sprechen.
Einige Beispielworte:
- Vendui' / Vin'ult - Gruß
- Aluve' - Verabschiedung
- Xas - Ja
- Nau - Nein
- Jalilen - Frauen
- Jaluken - Männer
- Rivvil - Mensch
- Quin - Nun/Jetzt
- Sweer - Ausgezeichnet
- Sokoya - Hübsch
- Gol - Ork
- Hargluk - Zwerg
- Iblith - Abschaum/Exkrement
- Wael - Dummkopf/Idiot
Tätowierungen
Waess'lloun - Hautkunst
Dekorative Tattoos die eigentlich nur der Ästhetik dienen, diese werden in den Außenbezirken günstig gefertigt, meist von Duergar, oder den wenigen dort ansässigen Menschen.
Obok fuma waess'rii - Zeichnungen hoher Familien und Ränge
Hautschmuck hoher Jabbressen zB. Solche Verzierungen beinhalten meistens den Familiennamen und den Rang, oft werden sie mit dazugehörigen Symbolen verziert. Der Kreis derjenigen, sie ein solches Tattoo stechen dürfen, ist wesentlich geringer als beim obigen. Nur die Begabten unter den Hautkünstlern werden zu den Hochrangigen gerufen um in deren Haus für viel Geld ein solches Werk zu verrichten.
Orthae waess d'lloth - Heilige Haut Lloths
Ausschließlich den Yathrinen vorbehalten und ausschließlich in der Arach Tinilith gemacht. Es gibt in der Arach Tinilith eine Jalil die Zeit ihres Lebens dafür zuständig ist heilige Zeichnungen Lloths auf die Haut zu stechen. Sie selbst muss Yathrin sein, da die Zeichnungen danach geweiht werden.
Sonstiges dazu: Obwohl es diese Form gibt und auch den entsprechenden Berufsstand, sind Tattoos eher selten. Dunkelelfen sind eitel und eine geschmeidige makellose Haut ist wichtig und kostbar. Sich stechen zu lassen ist demnach ein großer Schritt, der nur selten gegangen wird. Diese Form ist also akzeptiert, aber eher prestigetechnisch gefürchtet.
Hierarchie
Priesterinnen
- Valsharess - Eine Valsharess heisst übersetzt soviel wie Königin. Zwar wird sich niemals das ganze Drowvolk einer einzigen Königin untwerfen. Doch kann mand avon ausgehen dass es in jeder drowischen Stadt eine gibt. Sie sind zu vergleichen mit den Königen des antiken Griechenlandes, und beschränken ihre Macht lediglich auf eine - oder wenige - Städte im Underdark. Die Valsharess wird vom mächtigstem Hause einer Stadt gestellt, und stellt somit das Sprachrohr dieser Stadt dar. Sie führt die Stadt und lenkt ihre Geschicke. Doch ist ihre Macht alles andere als Absolut und unerschütterlich. Querelen im Haus oder der Stadt, wechselnde Allianzpartner, all das kann dafür sorgen dass von heute auf morgen eine andere Ilharess diesen Titel für sich beanspruchen kann.
- Ilharess - Eine Mutter Oberin steht einem llothtreuen dunkelelfischen Adelshaus vor und hat zumindest bei den höherrangigen Häusern immer den Status einer Hohenpriesterin inne, und ihr Wort ist für die Drow Gesetz, da sie das direkte Sprachrohr zu Lloth der Spinnengöttin darstellt. Ihr ganzes Leben besteht aus Planen und Ausführen. Das Feld der Intrige ist ihr Spielfeld oder sie leben nicht allzulange.
- Yathallar (Hohepriesterin) - Sie sind die mächtigsten der Drow und kaum jemand ist so dumm, ihnen direkt Widerstand zu leisten. Sie stehen Hoch in der Gunst der Spinnengöttin und ihr Handeln dient immer dazu, diese Gunst zu erhalten und zu steigern, ist ihr Fortleben doch im höchsten Maße davon abhängig.
- Faerz'un'arr (Seherin) - Dieses Amt wird nur sehr selten besetzt, da es in den Bereichen der hellseherischen Fähigkeiten nur wenig von Lloth Auserwählte gibt. Deshalb hat gerade dieser Rang besondere Achtung zu finden und ist mit den Yathallaren von der Respektzollung her gleichzusetzen.
- Yathrin (Priesterin) - Meist sind dies Töchter der Mutter Oberin und vertiefen sich im Laufe ihres Lebens mehr und mehr in die Wege der Spinnengöttin. Sie sind im höchsten Maße intrigant und machtbesessen und in ihren Handlungen und Stimmungen oft nur schwer einzuschätzen. Sie sind es, die der Yathallar oder der Ilharess nach dem Leben trachten um eines Tages deren Platz einzunehmen.
- Orn'Tlu'Yathrin (angehende Priesterin/-schülerin) - In der Ausbildung befindliche Priesterin Noch besuchen sie die Arach Tinilith und versuchen ihr Wissen um Lloth zu mehren.
Haus-Meister
Ab hier muss bemerkt werden, dass sämtliche männlichen Ämter immer unter den kleinsten Jabbressen stehen werden!
- Qu'el'Saruk (Waffenmeister des Hauses) - Dieser vorzügliche Krieger steht den Kriegern vor und ist für deren Ausbildung und Bereitschaft verantwortlich. Es ist der höchste Rang, den ein Krieger innerhalb eines Hauses erreichen kann.
- Qu'el'Faeruk (Magier des Hauses) - Der mächtigste Magier steht den anderen Magiern im Haus vor und koordiniert eventuell deren Forschungsbemühungen. Oftmals bergen Magier in diesem Rang eine ungeheure Machtfülle, was sie zu sehr gefährlichen Individuen macht.
- Qu'el'Veldriss (Schattenmeister/in des Hauses) - Diese Ämter werden grundsätzlich von Adeligen bekleidet, welche zuvor den Rang der/des Veldriss/Veldruk inne hatten und nach einer erneuten Schulung und Prüfung an der VDVM in diesen Stand erhoben werden. Klar ist, dass diese Meister auch linkischen Fähigkeiten besitzen, welche diese Position auch zwingend fordert. Intrigen sind die Basis aller Handlungen.
- Qu'el'Veldruk Siehe Qu'el'Veldriss
- Qu'el'Velguk (Assassin des Hauses) - Einige - wenige - Häuser haben einen derart großen Bedarf an Mördern, dass der Geschickteste ihnen vorstehen muss und als Koordinator und Ausführender von besonders schwierigen Aktionen auftritt.
Schattenkrieger und Attentäter
(auch als nicht zum Haus gehörige Drow)
- Veldriss (Schattenkriegerin) - Krieger mit einer Sonderausbildung in Sachen Personenschutz (vor allem für die Priesterinnen) und Spionage. Sie greifen im Kampf häufig auf grundlegende magische Fähigkeiten zurück, was unter anderem daran liegt, dass man bei dieser Elite des häufigeren auch Adlige findet. Ein Drow wird nur in diesen Stand erhoben, wenn zuvor eine erfolgreiche Prüfung an der VDVM bestanden wurde.
- Velg'larn (Attentäterin) - Dies ist die weibliche Form des Velguken. Auch ihre Aufgabe ist es bestimmte, ungeliebte Einzelpersonen im Auftrag der Priesterschaft des Hauses zu 'entfernen'. Dieser Rang stellt im Grunde (nicht immer) die Vorstufe zur Veldriss dar.
- Veldruk(Schattenkrieger) Siehe Veldriss
- Velguk (Attentäter) - Eine "Abart" des normalen Kriegers, die spezielle Fähigkeiten hat, unbemerkt oder doch unerkannt für das plötzliche Ableben ungeliebter Einzelpersonen zu sorgen. Mordet lautlos und heimlich auf Befehl der Priesterschaft eines Hauses oder zum Eigennutz.
Unterste Adelsstufe
- Jabbress (Herrin) - Verdiente Personen aus den Klassen Sargtlin, Faern werden in diesen Rang erhoben. Er ist in der Regel mit klassenspezifischen Sonderaufgaben verbunden. Wobei der Titel Jabbress eher eine Ehrenbezeichnung ist, da die Jalilen grundsätzlich über den Jaluken stehen.
klassenspezifische titel können sein: Jabbuk del Sorcere - Meister der Sorcere (Magierschule der Drow) Jabbuk/Jabbress del Jivv'elgg - Foltermeister Jabbuk d'lil Fuer'yonen - Tierzähmer/Herr der Tiere Diese Titel können Grundsätzlich mit jeder Aufgabe verbunden werden
- Jabbuk(Herr) siehe Jabbress
Hausangestellte
- Faern (Magieanwender, Magier) - Sie haben nach den Priesterinnen das größte Magiepotenzial bei den dunklen Elfen. Sie entsprechen häufig dem Typus des "Assistenten des Qu'el Faeruken", d.h. sie forschen und arbeiten oft quasi-wissenschaftlich im Auftrage des Qu'el'Faeruk. Nach dreißig Jahren an der Sorcere gilt ihre Ausbildung als abgeschlossen, doch bleiben Wissenserweiterung und Vergrößerung der eigenen Macht lebenslange Ziele. Gerade bei Magiern finden sich ab und an Exemplare, deren Glaube an Lloth nicht sonderlich ausgeprägt ist.
- Orn'tlu Faern (Angehender Magier/Magierin) - In der Ausbildung befindlicher Magier. Noch besuchen sie die Sorcere und versuchen so ihr Wissen um die Magie und anderen Wissenschaftlichen Themen zu mehren. Nach dreißig Jahren gilt ihre Ausbildung als abgeschlossen, doch bleiben Wissenserweiterung und Vergrößerung der eigenen Macht lebenslange Ziele.
- Sargtlin (Soldat, Krieger) - Ihre magischen Fähigkeiten sind beschränkt, wenn auch generell vorhanden. Ihre Ausbildung an der Melee-Magthere dauert zehn Jahre. Zahlenmäßig sind sie häufig das Rückrat der Hausarmee, nach den Sklaven allerdings auch die zweite Schlachtreihe.
Nebenrollen
- Qu'abban (Haus Agent) - Wird meist zu Spionagezwecken eingesetzt. Agiert auch seltener im Vordergrund. Hat auch keine tragende Rolle im Ränkespiel unter den Jaluken (Männern). Diese Position darf auch kaum auffallen, da sonst seine verdeckten Ermittlungen womöglich auffliegen werden.
- Yath'Abban (Tempel Agent/Tempel Diener) - Untersteht als "Mädchen für alles" einer Yathrin oder höheren Priesterin, und unterstützt diese bei ihren Ritualen im Tempel der Lloth. Dies fängt bei einfachen Reinigungsarbeiten an, und hört bei vorbereitungen für eines der großen Rituale auf. Zwar ist er in der Lage einige Wunder oder Magie zu wirken, doch sei ihm tunlichst davon abgeraten dies in einem Tempel der Lloth zu praktizieren, da dies den Priesterinnen vorbehalten ist.
- D'nilok (Heilige Agentin/Streiterin der Lloth/Paladiness der Lloth) - Hoch angesehen in der Gesellschaft der Dunkelelfen, wirkt die D'nilok als rechte Hand der Priesterinnin, geschworen diese unter allen Bedinungen zu schuetzen und zu dienen. Meist ist sie direkt der Ul'athallar unterstellt und fuehrt auch die Tempelgarde der Stadt an und ist fuer ihre Ausbildung zustaendig. Nicht selten bildet sie an der Meele-Magthere die jungen Dunkelelfen zu Drow aus. Worte koennen bei einer Paladiness schaerfer sein als ihre Klinge.
Nutzbezeichnungen
- Ilharn (Patron) - Der 'Vater des Hauses' kommt meist aus den unteren Rängen des Hauses und ist der offizielle "Mann" oder Liebhaber/Bettgefährte der Ilharess. Er hat keine direkte Macht, sondern ist ganz und gar seiner Gönnerin ausgeliefert, und dient dazu ihr zu Gefallen. Dies lässt ihn etwas neben der eigentlichen Hierarchie des Hauses stehen, was aber nichts daran ändert, dass er in der Regel kein langes Leben hat, denn schnell lässt eine Mutter Oberin ihren Liebhaber fallen, so er ihr nicht bieten kann was sie gerade wünscht. Der Ilharn kann sich dann glücklich schätzen wenn er seinen ursprünglichen Rang wieder inne hat, und den Misstritt nicht mit seinem Leben bezahlt.
- Kyorl (Wache) - Dunkelelfische Patroulliengänger, meist aus dem gemeinen Volke der Unadeligen. Abgestellt um die Gänge in den Höhlen rund um eine Drowstadt zu bewachen oder Botengänge zu erledigen. Manchmal nehmen sie auch die Aufgaben von Leibwächtern der Priesterinnen wahr, welche sie unter Einsatz ihres Lebens beschützen werden. Denn ihr Leben hängt in höchstem Maße von der Gesundheit der entsprechenden Priesterin ab.
- Wanre (Bediensteter/Schüler) - Dunkelelfische Handwerker, Hausangestellte, Schüler der Lehre Lloths fallen in diese Kategorie. Es ist die niedrigste Stufe, in der sich llothtreue Dunkelelfen wieder finden. Auch besonders 'wertvolle Colnbluth' (Nichtdrow) fallen in diese Kategorie. Auf Schattenwelt sind dies jedoch Menschen, oder andere Humanoide, welche sich den Dunkelelfen ergaben oder gefangen wurden.
Siehe dazu Rothe
- Rothe (Sklave, Vieh) - Dieser Rang ist der niedrigste und der mit der höchsten Verschleißquote. Besetzt wird er ausschließlich von niederen Rassen, sogenannten "Colnbluth" (Nichtdrow). Am häufigsten Vertreten sind hier, die Menschen. Sie sind die Rasse welche sich am schnellsten in ihr Schicksal fügt, von Ausnahmen einmal abgesehen. Dies macht es recht Unproblematisch sie zu Arbeiten zu zwingen. Rekrutiert werden diese durch Ankauf vom Sklavenhändler oder Entführungen.
Hierzu sei angemerkt, das Menschen auf Schattenwelt nicht in den "Genuss" kommen Rothe zu werden, denn diese sind kaum mehr wert als ein Stein, und werden auch ebenso behandelt. Manchmal kann es vorkommen das ein Rothe stirbt nur weil er zur falschen Zeit am falschen Ort war, ohne sich wirklich etwas zu schulden kommen zu lassen. Wanre hingegen haben einen gewissen Wert für die Drow, welche es sie 2 mal überlegen lässt, ob dieser getötet werden soll.
- Ul'athallar (Leitende Yathallar der Arach-Tinilith) - Als Ul'athallar hat man neben der Ilharess den hoechsten Rang erreicht, welche sich eine Yathrin vorstellen kann. Als direktes Sprechrohr der Lloth und fuehrende Priesterin der Stadtkirche geniesst man die uneingeschraenkte Macht. Doch meistens wird nicht nur irgendeine Yathallar zu dieser Position berufen, sondern wird sehr oft durch die Ilharess des maechtigsten Adelhauses besetzt.
- Ul'Faeruk (Erzmagier) - Der Ul'Faeruk ist der hoechste Rang, den sich ein Mann vorstellen kann. Als Erzmagier der Stadt, leitet man die Sorcere, ist zustaendig fuer die magische Abwehr der Stadt und fuer das Erleuchten des Narbondel.
- Ul'Saruk (Waffenmeister) - Der Ul'Saruk leitet die Meele-Magthere und sorgt fuer die Ruhe in der Stadt. Sein Titel ist irre fuehrend, denn normalerweise hat jedes Adelshaus ihren eigenen General, den Quel'Saruk. Im Falle eines Krieges fuehrt nicht der Ulsaruk die Armeen der Drow sondern die Qu'el'Saruken.
Abtrünnige
(Anmerkung, es werden auf Schattenwelt keine Hauslosen Drow zugelassen, dies ist lediglich der Vollständigkeit halber aufgeführt)
- Bregan D'aerthe - Söldnerbande der schurkischen Drow
- Shebali - Schurkischer Drow
- El'lar d'Ssinssrigg - Freudenhaus
- Ssins d'Aerth - Professionele Entertainer (Prostituierte)
- Elgg'caress - Bezeichnung für Hure oder Hexe
Drow und andere Rassen
Andere Rassen sind in den Augen der Drow nichts anderes als Dreck unter ihren Füßen und so behandeln sie diese auch. Wenn man die Geschichte der Schattenwelt kennt, muß man die Drow als die Nachfahren der Erstgeborenen bezeichnen, die freiwillig zu den drei Brüdern zurück kehrten und als Erste wieder ihre Waffen gegen den vierten Bruder erhoben. Die Drow waren die Ersten, die ganz Schattenwelt beherrschten, lange bevor andere Rassen sich auf der Oberwelt breit machten und die Erstgeborenen für immer verschwanden. Nur die Intrigen untereinander und die ständigen Machtkämpfe zwischen den Häusern, ließen schließlich vor vielen Jahrtausenden ihre Macht über Schattenwelt schwinden und andere Rassen eroberten die Oberwelt. Doch in den Augen der Drow sind sie so wertlos wie der Furz, den man in den Wind bläst. Hochnäsig und teilweise sogar übermütig, treten sie allen anderen Rassen gegenüber, gerade den Menschen, die keine Nachfahren der Erstgeborenen sind, somit zu keinem der alten Völker gehörig. Halt "nur" Menschen, denen sie mit glühendem Hass in ihren Augen gegenübertreten.
Trifft man als Angehöriger einer anderen Rasse auf einen oder mehrere Drow, sollte man gefälligst seine Beine in die Hand nehmen und sehen, das man Land gewinnt. Denn der Drow wird dem Neuankömmling schon zeigen, wer der Unterlegene ist. Und wenn er erst einmal nur eine Verbeugung verlangt. Wer sich aber, gerade als Mensch, weigert dem Drow Respekt zu zollen, ihn vielleicht sogar noch animiert und etwas von "Stolz" und "Heldentum" redet, kann lieber gleich seinen Kopf nehmen und ihn neben sich legen, denn ansonsten übernimmt diese Aufgabe der Drow für ihn!
Noch weit unter den Menschen stehen die sogenannten Halbdrow, die es manchmal anzutreffen gibt. Diese Wesen gehören normalerweise in den Augen der Drow schon bei der Geburt getötet, da sie keinerlei Berechtigung für ihr Leben haben. Niemals würde eine Drow so einen Bastard lebend zur Welt bringen. Meistens sind diese Halbdrow deshalb auch die stummen Zeugen einer Vergewaltigung, bei der einfach vergessen wurde, anschließend das weibliche Opfer zu töten. Findet ein Drowhaus heraus, dass so ein Halbdrow aus seinem Fleisch und Blut gezeugt wurde, muß der Vater, sofern er denn gefunden wird, mit einer harten Strafe rechnen, wenn nicht sogar den Tod finden ...
Verhalten gegenüber anderen Rassen
Menschen:
Die Drow verachten die Menschen. Sie sind eine Plage die es auszurotten gilt. Nur selten entstehen Bündnisse mit Menschen und wenn dann nur weil die Drow einen persönlichen Nutzen aus den Ansichten dieser Personen ziehen.
Menschen werden als Sklaven bevorzugt da sich diese recht einfach in ihr neues Schicksal ergeben und ihr Willen schnell gebrochen werden kann. Zwar gibt es auch widerspenstige Exemplare, doch diese genießen selten eine längere Lebenserwartung in der Sklaverei, da die Geduld der Drow recht gering sein kann.
Oberflächenelfen:
Die Oberflächenelfen gelten als Verräter und werden mit entsprechendem Hass behandelt. Es gilt die Oberflächenelfen zum Glauben an Lloth zu bekehren und sie als Sklaven zu nutzen; gelingt dies nicht so muss den armen Wesen die Erlösung durch den Tod gegeben werden.
Untote:
Das Verhältnis ist neutral. Die Untoten ziehen aus den Morden der Dunkelelfen vorteile und die Dunkelelfen teilen den Hass auf die an der Oberfläche lebenden Wesen.
Ratten:
Neutral bis verhasst. Ratten sind suspekte Wesen die gemieden oder vernichtet werden.
Echsen:
Normale [Echsen] werden als Reittiere genutzt. Da sich ihre Körperwärme der Umgebung anpasst sind sie im Unterreich nur schwer für die Drow zu sehen, allerdings neigen Echsenmenschen dazu hier wesentlich langsamer zu agieren aufgrund der geringen Umgebungstemperaturen. Daher kommt es selten zu Konflikten. Echsen werden von Drow im allgemeinen geduldet.
Zwerge:
Sie sind Erzfeinde. Die Zwerge werden aufgrund ihrer tiefen Tunnel, die bisweilen an die Gänge der Drow grenzen können, gehasst, da sie die Drow bedrängen können. Auch ihre Zähe Art und ihr Zusammenhalt können sie in Auseinandersetzungen zu schwierigen Gegnern machen.
Dunkelzwerge:
Dunkelzwerge werden von den Drow geduldet. Sie schürfen nach Metallen und fertigen Waffen, Rüstungen und andere Gegenstände für die Dunkelelfen, und füllen somit die Lücke die die Drow selbst nicht füllen wollen, oder nur selten fülllen. Im Gegenzug bieten die Drow den Dunkelzwergen Schutz. Sie leben mehr oder weniger in einer Sybiose.
Orks:
Orks sind stellenweise die Verbündeten der Drow. Die Drow nutzen sie meist für Raubzüge oder zur Verstärkung ihrer Hausarmee, sowie zur Grenzüberwachung.
Hexen:
Es macht für die Drow keinen Unterschied, ob nun ein Mensch oder eine Hexe vor ihnen steht, auch wenn diese als solche erkannt werden. Gelegentlich kann es zu Bündnissen kommen wenn es für einen Drow Vorteile bringt, aber nicht selten endet es mit einem Kampf.
