Daywalker (Gesellschaft)

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Inhaltsverzeichnis

Die Familie

Die Familie ist dem Daywalker auch heute noch das Wichtigste Bestreben, wenn die Mitglieder auch untereinander mal Streit haben, wenn ein Daywalker Hilfe braucht ist die Familie zur Stelle. Denn mit der Familie hat es begonnen und mit der Familie wird es enden.

Aus ihrer alten Familientradition heraus erklärt sich das Zusammenleben der Daywalker. Bereits mit der Einwanderung der ersten Daywalker auf die Schattenwelt, war die Notwendigkeit des Zusammenhaltes erstes Mittel des Überlebens. So ist es nicht verwunderlich, dass aus dem zeitweiligen Ehebund des ersten Lords Darkan Angel und der ersten Lady Kilana ni’Dulana weitere Kinder hervorgebracht wurden. Einmal die Geborenen und zum anderen die Gewandelten. Sie bilden den Grundstock für die Rasse. Somit ist es kein Wunder, dass es später auf der Schattenwelt eine lange Zeit gab, die nur von den drei Clans der ni’Dulanas, C’ainthes und Angels geprägt wurden. Sie werden heute als Familienzweige mit gemeinsamem Ursprung bezeichnet.

Aber auch für die langlebigen Daywalker ging die Zeit weiter. Das Schicksal verstreute sie über weite Ländereien und viele gelten heute als verschollen. Vielleicht sind sie in andere Welten übergesiedelt. Der Lord und die Ladies hätten jederzeit die Fähigkeit gehabt, ihre Clans mit neuen Mitgliedern zu stärken, aber sie taten es nicht aus den genannten sozialen Gründen und dem wichtigsten Umstand, dass ihnen persönliches Machtstreben im Rahmen der Rasse fremd ist.


Zwischen“menschliches“

Das eigentliche RP zwischen Daywalkern läuft oft ungesehen von der Allgemeinheit ab. Es ist deswegen notwendig, gerade das Besondere dabei im Rollenspielforum darzustellen, damit andere Spieler sehen können, worum es dir geht. Der Zeitablauf als allgemeines Problem von Online und Rollenspielen wird nicht darstellbar sein, wenn euer Char schon 1000 Jahre alt ist, aber euer Nachbar, der mit euch zusammen den Boden der Schattenwelt betrat, mal gerade in dieser Zeit stolze 50 Jahre Lebensalter erreichte. Daywalker sind nicht die lichte Seite der Vampire oder das personifizierte Gegenstück zu ihnen. Außer gewissen Eigenschaften und einer unklaren Vergangenheit auf einer anderen Welt, gibt es nichts, was sie verbindet. Die Schwierigkeit für andere Mitspieler besteht, mit Daywalkern als solche in Kontakt zu kommen, weil sie ja meistens inkognito gespielt werden.

Daywalker lassen sich durch Lichtzauber oder andere Versuche nicht identifizieren. Die Erkenntnis eines Daywalkers schafft nicht automatisch die Fähigkeit, nun alle als solche zu erkennen, so bedauerlich das für Andere sein mag. Es muss als eine Grundlage für die Spielbarkeit der Rasse zum gegenwärtigen Zeitpunkt angesehen werden. Allerdings gibt es aus der Geschichte der Schattenwelt einige Ausnahmen. Histas Kindail, der Hüter der Turms der Zeit, Osten, Westen, Süden, Norden, die Weißen Drachen, der Tod, und auch At-Angbar, als Zeitwanderer erkennen sie - aus RP Gründen. Anderes ist in den außerhalb dieser Anleitung vorliegenden Klassen und Rassenbeschreibungen der Schattenwelt erklärt.

Das RP läuft oft nur in Emoteform und benötigt vor allem Zeit. Das mögen die Spieler in Konfliktsituationen beachten. Es ist doch viel interessanter mit einem Spieler einen Konflikt in Emoteform auszutragen, als nur über die Zufälle der Engine einen Kampf entscheiden zu lassen.


Bräuche und Rituale

Es wird niemanden verwundern, dass die Daywalker sehr selten jemanden zu einem der Ihren machen. Es gibt nur wenige Gründe dafür. Mitleid, Nächstenliebe oder Liebe, sowie die nötige Fürsprache eines Daywalkers, der deswegen mit einem ihm nahe stehenden Lord oder Lady einen Kontakt aufnimmt, um eine Wandlung zu erreichen Daraus erwächst die Verantwortung, für den jungen Daywalker zu sorgen. Im Einzelnen bedeutet das, der Daywalker, der seine Familie überzeugte, jemanden aus diesen Gründen zu dem zu machen, was die Rasse darstellt, kümmert sich auch die erste Zeit hauptsächlich um den Neuzugang. Ist er es doch, der sich am besten in die Person des jungen Daywalkers hineinversetzen kann, da er sein Schicksal mitbestimmte.

Dann ist die Fürsorge der gesamten Rasse für einen jungen Daywalker beachtenswert. Wie in normalen Familien üblich, bezeichnen sich die Daywalker untereinander entsprechend ihrer Abstammung. Das Gefühl plötzlich viele Brüder, Schwestern und Vater oder Mutter zu bekommen, wird den neuen Daywalker sofort spüren lassen, dass er aufgenommen ist in eine Schicksalsgemeinschaft mit engen sozialen Prägungen.

Daywalker leben, wie schon erläutert, in einem lockeren Familienverbund. Sie sind Individuen, die durch ihr gemeinsames Schicksal und ihre Entstehung in enger Beziehung stehen.

So wird recht bald auch jedem jungen Daywalker von den Älteren mit viel Sorgfalt beigebracht, wie er sich mental schützen kann, effektiv und sinnvoll. Mit der Zeit wird einem jungen Daywalker auch beigebracht, wie man sich auf mentaler Ebene wehren kann. Sollte jemals ein Anderer in Not sein, und ein Daywalker bekommt es mit, wird alles daran gesetzt, ihm zu helfen. Egal, um welche Notlage es sich handelt und egal, welche Gefahren sie birgt. Ein jeder Daywalker wird sich verantwortungsvoll um den anderen kümmern, mit allen Mitteln, die einem Jeden zur Verfügung stehen.


Die Wandlung zum Daywalker

Obwohl die Wandlung eine Art kleines Ritual ist, soll sie hier doch gesondert aufgeführt werden. Hierbei noch einmal der Hinweis, dass der zu Wandelnde nicht stirbt, sondern nur kurz bis vor dem Tod ausgesaugt wird!

Danach muss derjenige, der zu wandeln ist, das Blut eines Lords oder einer Lady der Daywalker aufnehmen, um zu einem der Daywalker zu werden. Verliert er zuviel Blut, so stirbt er - theoretisch könnte er in dem Moment seines Todes ein Vampir werden, aber das Blut eines Daywalkers unterscheidet sich von dem eines Vampirs und erreicht in diesem Falle nicht dessen Wirkung. Sicherlich könnte ein Vampir im Moment des Todes des zu Wandelnden einen solchen erzeugen, aber welcher Daywalker würde einen Vampir zu so einer Zeremonie hinzulassen!

Der Wandlungsprozess wird, wie schon angedeutet, durch eine Prozedur eingeleitet, die mit dem Entzug von Blut bei dem zu Wandlenden und der Übergabe des eigenen Blutes des Spenders beginnt. Für diesen Vorgang ist sehr viel Erfahrung nötig und er ist für den Erzeuger und den Betroffenen mit einigen Risiken behaftet.

Alleine der Blutverlust bei dem zu Wandelnden führt zu einer enormen Schwächung seines Körpers, natürlich auch beim Erzeuger. Oft wird der zu Wandelnde die einzelnen Schritte nicht wahrnehmen können, da er fast immer vor Schwäche in ein Koma fällt. Durch die Zuführung von frischem Blut des Spenders und nur dank dem sofortigen Einsetzen der besonderen Wirkung dieses Blutes, überwindet der Betroffene die Folgen. Je nach Konstitution geschieht das nach einigen Tagen, gegebenenfalls auch Wochen. Ohne die Hilfe anderer Familienmitglieder in dieser Zeit könnte er diese Phase nicht überstehen. Die Wandlung zu einem Daywalker war in einigen Fällen die letzte Möglichkeit überhaupt, ein Wesen dem sicheren Tode zu entreißen.

Die Fähigkeit das Ritual durchzuführen, somit weitere Artgenossen zu erschaffen, bleibt nach den Aussagen Kilanas und Darkan Angels nur den Lords und Ladies der Daywalker überlassen und zwar aus den nachfolgend genannten Gründen: Geborene Daywalker verfügen nicht grundsätzlich von ihrem Blut her über diese Fähigkeit. Das Blut der geborenen Daywalker muss bestimmte Eigenschaften aufweisen, um für eine Erschaffung eines Daywalkers geeignet zu sein.

Ob diese Eigenschaften vorhanden sind, würde der geborene Daywalker erst nach dem ersten Wandlungsversuch feststellen. Wäre das Blut nicht geeignet oder der Wandelnde noch nicht stark genug, oder würde er einfach aus Unerfahrenheit einen Fehler machen in der Zeremonie, so wäre der Tod des "Opfers" die Folge.

Kein Daywalker würde dem allgemeinen Codex entsagen, niemals jemandem aus diesem Grund zu schaden und in Versuchen feststellen zu wollen ob denn nun sein Blut bereits das geeignete wäre. Die Erfolgsgarantie für eine Wandlung liegt alleine in den Bluteigenschaften des Durchführenden, und ob man zum Beispiel die Bluteigenschaften verstärken kann durch eine faktische zweite Wandlung, zählt unter Versuche und Experimente Sie sind nicht notwendig und werden abgelehnt. Sind doch eventuell dieser Art Versuche die Ursache für das Entstehen der ersten Daywalker gewesen.

Gerade in den Auffassungen zum Leben unterscheiden sich die Daywalker von den Vampiren. Eine erste Wandlung durchzuführen, wird der geboren Daywalker nur dann wagen, wenn ein Lord oder eine Lady ihm im Notfall mit ihren Fähigkeiten helfen könnte. Somit liegt es in der besonderen Verantwortung der Lords und Ladies die Eignung des geborenen Daywalkers auch festzustellen.

Zusammenfassend: Zum Daywalker kann man also auf zwei Wegen werden. Entweder man wird als ein solcher geboren oder aber man wird von einem der bereits genannten Lords oder Ladies sozusagen gewandelt. Geborene Daywalker entstehen durch Geburt, wenn der Vater und die Mutter bereits zum Zeitpunkt der Zeugung bzw. der Empfängnis Daywalker waren.


Götter

Daywalker haben keinen speziellen Gott. Für ihr bisheriges Dasein haben Götter keine Bedeutung erlangt. Sie folgen im Allgemeinen ihrem Gemeinschaftsgefühl, der Zusammenhalt steht für sie als oberstes Gebot. Man kann, wenn man es will, diesen Familienzusammenhalt als ihren nicht personifizierten Gott verstehen, aus dem sie ihre moralische Kraft schöpfen.

Es gibt derzeitig keine Götter oder Gottheiten, die grundsätzlich gegen Daywalker stehen. Das, wenn auch in geringem Maße, vorhandene Unnatürliche im Wesen der Daywalker, ihr Blut und die damit verbundenen Wesensänderung, führen zu einer Zwitterstellung zwischen Lebenden und Untoten, auch wenn sie Lebende sind.

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