Benutzer:Seer Gram/Weg nach Westen
Inhaltsverzeichnis |
Linkliste
- In den Hallen der Nekromanten
- Untote Zwerge lächeln schöner
- Am Siebten Tag
- Ewiges Eis
- Der Meister läßt Chang eine Nachricht zukommen
- Stränge
- Die Nachfolge des Juweliers
- Sturm über der Eisinsel
- Ankunft
- Neue Schriften, neue Hoffnung
- Questbeginn: Depesche an den Forensiker Roderick
Spielinfo/Fraktionen
Der Verflucher
Diese Fraktion ist die Macht hinter den Geschehnissen. Sie hat die Ereignisse in Gang gesetzt, sich bis jetzt aber noch nicht enthüllt.
Thuran, der Verzauberer
Der Verzauberer bringt eine Menge persönlicher Gegenstände in seinen Besitz. Durch den Erzmagier Tmavitnost aufgespürt und gefangengesetzt, ist der Verzauberer nun tot - von Feinden in seinem Gefängnis ermordet.
Der Lichelord
Der Lichelord und seine untote Horde haben Interesse an den Geschehnissen und verfolgen das Geschehen an mehreren Orten.
Die Wikinger
Die Wikinger sind von den Ereignissen auf der Eisinsel existenziell betroffen.
Die Eisdrachen
Speziell ist hier der Drache Sarandhur zu nennen, der auf der Suche nach Opfern das Eiland durchstreift.
Orte
- Vineta
- Neira-Dungeon auf der Isla Mystica
Geschichte
Disclaimer
Die folgenden Aussagen sind aus der Sicht eines gutinformierten Beoachters geschrieben, in der Bewertung sind dabei zwei Dinge wichtig. Zum einen dient dieser Text als Spieler- und nicht als Charinformation: Hier werden Zusammenhänge aufgezeigt und Ereignisse erwähnt, die keineswegs Allgemeinwissen sind, sondern als Geheimnis eingestuft werden müssen, als Geheimnis, über das höchstens eine Handvoll Personen (wenn überhaupt) verfügen. Zum zweiten ist der Text unvollständig, er enthält keineswegs ALLE relevanten Hintergründe und kann an verschiedenen Stellen sogar die Unwahrheit oder zumindest Verfälschungen enthalten, basierend auf Irrtümern oder bewußten Täuschungen.
Der Status ist natürlich nicht vollständig, sei es, weil ein Aspekt der Quest sich noch nicht als solcher offenbart hat, sei es, weil eine Szenerie keinen Bezug zur Haupthandlung hat, sei es, weil ich etwas vergessen habe. Jeder suche sich aus, was ihm am Besten passt. ;)
Diese Geschichte beginnt mit dem Knappen Lionel Caelant, der in den Tiefen des Shame-Dungeons auf einige verzweifelte Söldner stößt, die ihn attackieren. Es gelingt ihm in Erfahrung zu bringen, dass sie den Auftrag erhielten hier nach einem Artefakt zu suchen und dafür eine Art Handel abschlossen. Welche Nachwirkung dieser Handel hat erfährt er bald hautnah: Beim Versuch die Höhlen zu verlassen, erscheint auf der Stirn der einzigen Überlebenden ein blutiges Zeichen und sie verwandelt sich spontan in eine Untote. Lionel bleibt nichts Anderes übrig, als die Leiche zu vernichten.
Den Körper bringt er anschließend nach Britain, wo er durch den Magier Elias Lavrans und den Hochgeweihten Oderin Duranges untersucht wird, später ergibt sich, dass das blutige Zeichen auf der Stirn in alten Schriften Westen zugeordnet wird und soviel bedeutet wie "Verräter".
Nicht viel später bricht in einer Mine der Isla Mystica eine Untotenplage aus, der einzige Überlebende Gero stößt bei der Flucht auf ein in Eisbärenfell eingeschlagenes Buch mit silbernen Seiten. Während Gero sich von einem unbestimmten Gefühl getrieben auf den Weg nach Westen macht und vor Serpents Hold Schiffsbruch erleidet, entsendet der Lichelord einige seiner Späher in die von wandernden Toten überflutete Mine, läßt sie dort unspezifiziert nach "Ungewöhnlichem" suchen, ergänzt seine Order um einen eigentümlichen Befehl: "Vernichtet die Untoten, die nicht eure Brüder sind."
Die Skelette erbeuten einen Leuchtstein aus der Höhle und bringen ihn in die Festung des Lichelords.
Das silberne Buch wandert derweil von der Hand Geros zum Hafenmeister Bram, der den Schiffsbrüchigen auffischt und den eigentümlichen Folianthen an Sceuphal verkauft: Ohne mit der Wimper zu zucken zahlt dieser den geforderten Preis und weckt damit Habgier und Misstrauen des Hafenmeisters, im Folgenden vermutet Sceuphal einen Zusammenhang mit dem Buch und beschließt besondere Vorsicht walten zu lassen.
Gero kehrt ausgezahlt nach Neu-Arium zurück, ohne zu ahnen, dass ihm das Verderben im Nacken sitzt: Der Besitz des Buches scheint ihn auf eine Weise gezeichnet zu haben, die dem Geist des Lichelords erlaubt ihn aufzuspüren, die entsandten Skelette machen kurzen Prozess mit dem ehemaligen Minenarbeiter und gliedern ihn in die Horde ein.
Etwa zu dieser Zeit beginnen die Tiere von der Eisinsel zu fliehen, binnen einer Woche flieht alles tierische Leben nicht alein vom Eiland, sondern auch aus den umgebenden Gewässern: Ab sofort bleiben die Jagden der Wikinger so erfolglos wie ihre Fischzüge. Dafür beginnt etwas Anderes mit seiner Pirsch: Eisdrachen kommen aus den Schluchten und Eisfeldern hervor und fallen über die verteilten Siedlungen her.
Während Sceuphal sich ohne Erfolg daran macht das Buch mit den silbernen Seiten zu untersuchen, instruiert der Lichelord die Horde mit neuen Befehlen.
Die Lage auf der Eisinsel wird derweil täglich verzweifelter: Die Eisdrachen schließen Vineta ein, scheinen aber noch auf Etwas zu warten, offenbar zufrieden damit die Siedlung zu terrorisieren.
Der Nekromant Sceuphal läßt sich davon jedoch nicht schrecken und muss prompt die Zeche zahlen: Der Eisdrache Sarandhur überwältigt ihn nicht nur, sondern sucht auch noch ihn zu entführen - nur durch eine glückliche Fügung kann er entkommen. Später am Abend werden in Vineta Pläne gemacht, Sceuphal berichtet dem Schamanen Faenwulf Asleifsson und Raidri Ognisson, dem Kapitän der Otta Fendal vom Silbernen Buch.
Dabei kommt das Gespräch auch auf das Schwert Everfrost und die beiden Wikinger beschließen diese Waffe zu suchen.
Faenwulf gelingt es schliesslich die Waffe aufzuspüren und so treten die der Seefahrer und der Schamane dem aktuellen Träger entgegen: Einem Skelett, das im Leben auf den Namen Tovir DeSouza hörte. Sie bleiben siegreich, die Erbeutung der Waffe bleibt ihnen jedoch verwehrt: Everfrost verschwindet und wählt sich einen neuen Träger. Als Erkenntnis bleibt, dass die Waffe des Eises nicht der gesuchte Schlüssel ist.
Derweil finden wagemutige Abenteurer bei einer Expedition durch dunkle Höhlen ein altes Buch, in dem sich verschiedenste Legenden finden, unter anderem auch die eines Artefaktes namens "Drachenzwang", das in den Höhlen der Schande verloren gegangen sein soll - die Wikinger nehmen diesen Hinweis auf und ein kleiner Trupp macht sich auf die verlustreiche Suche nach dem Artefakt, dass tatsächlich aufgespürt werden kann, aber beschädigt ist.
Etwa zu dieser Zeit eröffnet ein alter Mann namens Thuran ein Geschäft für magische Verzauberungen und erschwindelt auf diese Weise mehr als ein Dutzend persönliche Gegenstände von verschiedenen Personen - schon am nächsten Tag ist der Laden wieder leer und läßt eine Anzahl erzürnter Männer und Frauen zurück, die sich auf die Suche nach dem Entschwundenen machen.
Derweil reisen die Wikinger Faenwulf Asleifsson und Raidri Ognisson zu Sceuphal und schlagen vor das Silberne Buch mit zur Eisinsel zu nehmen. Im Laufe des Gespräches wächst indes der Entschluss erst die Untersuchung durch einen Priester anzusetzen und dafür wird ausgerechnet Britain ausgesucht: In der Kathedrale Tyraels treffen die Reisenden auf den Hochgeweihten Orderin Duranges und einige Mannen der Ordensritter Tyraels.
Die Berichte sind nicht geeignet das Vertrauen des Geweihten zu erwecken, vor allem das der Priester das Buch anhand früherer Erfahrungen als von Westen verflucht erkennen kann. Insbesondere die Schilderung der Erlebnisse mit dem Eisdrachen Sarandhur wecken Misstrauen und so beschließt Oderin Duranges den Nekromanten festzusetzen, diesem gelingt es jedoch zu fliehen, das silberne Buch bleibt jedoch - entweder aus eigenem Willen oder durch die Umgebung gezwungen - zurück.
Währenddessen in Britain Raidri die Paladine des Mondes für die Sache gewinnen konnte und jene helfen wollten gegen die Untoten vorzuhehen. Nun machen sie sich bereit und ziehen los die Eisinsel zu verteidigen.
Derweil regt es sich auch an anderer Stelle: Der Lichelord nimmt mit Chang, einst als Skeleton sein Heerführer Kontakt auf und macht ihm ein einmaliges Angebot. Seine Agenten wandern derweil durch das Land, aufmerksam nach Störungen und Spuren Ausschau haltend. Vielleicht ist es nur eine Frage der Zeit, bis sie auf Thuran stoßen, der die geraubten persönlichen Gegenstände nutzt um einen Fluch über seine Opfer zu bringen.
Oderin Duranges entschließt sich allweil dem Drängen der Wikinger nachzugeben und ist Teil der zur Eisinsel aufbrechenden Gruppe, zu der auch Steven Raleigh gehört. Im Angesicht des "Atem des Eises" opfert der Schamane Faenwulf sein Leben durch das Lesen des silbernen Buches, er ist nicht in der Lage das unheilige Machwerk mit dem Eisatem zu konfrontieren. Diese Aufgabe übernimmt Raidri Ognisson, für den es jedoch keinen Weg zurück gibt: Er wird zu Eis, als er mit dem Buch in der Hand in den strömenden Atem des Eises tritt.
Der folgende Kampf wird durch das Eingreifen des Lichelords entschieden, das Silberne Buch wird ein Teil des Siegels, welches Nordens Kälte erneut fesselt.
Die Schmähungen des Geistes gegenüber den Ordensrittern Tyraels lassen aber nichts Gutes vermuten: Offenbar hat der alte Heerführer Westens vor in Kürze wieder körperlich aufzuerstehen.
Mit dem Schließen des Siegels endet der seit Wochen währende Sturm über der Eisinsel und die zahlreichen Eisdrachen gewinnen die Herrschaft über ihren Willen zurück. Die Belagerung Vinetas endet, als sie sich in die Eiswüste zurückziehen.
Drei Tage später treffen die zur Hilfe gerufenen Paladine des Mondes ein und suchen in der Eiswüste nach dem Rückzugsort der Drachen, sie stoßen dabei auf den steifgefrorenen Raidri Ognisson. Durch die Hilfe von Drachenzwang erfahren sie dabei Einiges vom dazustoßenden Eisdrachen Sarandhur.
Dem Zauberer Tmavitnost gelingt es derweil die Spur des Verzauberers aufzunehmen und zu verfolgen, in einem alten, heruntergekommenen Gemäuer trifft er schliesslich auf Thuran und kann diesen gefangennehmen: Der Alte wehrt sich nicht, scheint auch nicht im Geringsten von der Ankunft überrascht: Ganz im Gegenteil erweckt er mit seinen Worten den Eindruck diese Gefangenschaft absichtlich zu suchen. Magisch gefesselt wird er schliesslich bis auf Weiteres in den geschützten Hallen der Academia Ars Magica zurückgelassen.
Hier findet ihn gut einen Tag später der derzeitige Akademieleiter Moleus d'Arenior, das sich entwickelte Gespräch gewährt einige Einblicke in die Motivation des Gefangenen ohne Details zu enthüllen - bis Thuran von einer scheinbar aus dem Nichts kommenden Macht regelrecht zerrissen wird. Den blutigen Überresten entsteigt die Agentin des Lichelords: Tajana Misure. Warum der alte Heerführer Westens den Verzauberer beseitigen will, bleibt zu diesem Zeitpunkt offen. Die Überreste des Verzauberes gelangen bald darauf in den Besitz der Magierschaft von Daltaria welche sie in einem sicheren Labor des Arkan Instituts verwahrt.
Tage später stößt der Eisdrache Sarandhur in seinem Revier unerwartet auf einen Abkömmling der Nordensbrut: Eine Werwölfin.
Auf dem leeren Friedhof in Moonglow treffen die Nekromantin Iralee und Tajana Misure zusammen, beide letztlich aus dem gleichen Grunde: Herauszufinden, was die Untoten von hier vertrieben wird. In der Gruft stoßen sie auf die Splitter des Kristalls der Tausend Seelen - und wenig später schließt die Nekromantin einen Pakt für Wissen und Macht im Tausch gegen Hilfe.
Sollte man das Folgende als Preis für diesen Handel bezeichnen? Der Angriff auf die Hallen der Nekromanten beginnt kaum einen Tag später. Durch die unabsichtliche Hilfe Caligatius' gelingt es den Untoten die Barriere zu durchbrechen, der Widerstand der wenigen Totenbeschwörer wird von der Masse der Toten regelrecht davongespült. Während die Bibliothek quasi unversehrt bleibt, werden alle aufgefundenen Artefakte geplündert - und die einzige Überlebende, eine gefangene Besessene entführt.