Auge des Todes
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Letzte Ereignisse
Es kam zu einem vermeintlichen Showdown im ehemaligen Tempel des Weissen Drachen, wo der Großteil der Splitter des Seelenkristalls verborgen war. Kelgoth Lutah, ein Paladin Diablos, und eine Handvoll treuer Anhänger hatten sich mitsamt der restlichen Splitter in den zusammengestürzten Tempel gewagt, wo sie auf die seraphimähnliche Kreatur trafen. Während des Konflikts gelang es den Anhängern Diablos den Kristall zusammenzufügen, der Kreatur einen Teil ihrer Macht zu rauben und sie schlußendlich zu bezwingen.
Fakten
Ansprechpartner
- Seer Curzon
OOC
Diese Quest wurzelt in der Quest Das Herz des Waldes und hat Verbindungen zum Weg nach Westen.
Linkliste
Diese Links sind umgekehrt chronologisch sortiert. Der neueste Thread findet sich also ganz oben.
- Entführungen
- Zeriathras, der Eisdämon
- Angriff aufs Kloster der Paladine des Mondes
- In den Hallen der Nekromanten
- Ein Schreiben an die Academia Ars Magica
- Ungewöhnliche Stille auf dem Moonglower Totenacker
- Questbeginn: Man belauscht fremder Leute Gespräche nicht!
Spielinfo/Fraktionen
Meister der Tausend Seelen
Die Macht hinter dem Kristall war und ist kein geringerer als Diablo, dem das kristallene Artefakt gehört. Auf der Gegenseite hatten sich Asser und Meritor weitestgehend arrangieren können und somit die Kreatur unter ihrer Kontrolle.
Die Paladine des Mondes
Zu Beginn waren die Paladine des Mondes im Besitz der vier Gegenstände, bis sie ihnen gestohlen werden konnten.
Sonstige
- Evisha Alshani, besaß einst einen der Splitter des großen Kristalls
- Saris Merad, besaß einige Splitter, nun noch eine bewußtseinslose atmende Hülle
- Asser d'Arim, ein Magier mit eigenen Plänen
- Zeriathras, ein Eisdämon und treuer Diener Diablos
- Kelgoth Lutah, Paladin Diablos im Auftrag einer seiner Dämonen
- weitere Anhänger Diablos
Orte
Prinzipiell weltweit, an einigen Orten hat sich das Geschehen bis jetzt aber konzentriert
- Moonglow Friedhof
- Das Kloster der Paladine des Mondes in Yew
- Der Tempel des Weissen Drachen
Vorgeschichte
Meritor, einst ein treuer Kultist im Dienste Diablos, mitverantwortlich für die Beschädigung eines Artefakt Ostens (siehe: Das Herz des Waldes Quest), stellt sich gegen seinen einstigen Meister. Er gelangt an Wissen über die Entstehung von Seraphim und schafft es den Kristall der 1000 Seelen in seinen Besitz zu bringen, um auf diese Weise selber zu einem Seraph zu werden. Doch es sollte anders ablaufen, als er sich dies zu Anfang gedacht hatte.
Geschichte
Den Paladinen des Mondes gelingt es unter einer Gruft des Friedhofs von Moonglow vier Gegenstände zu erbeuten, drei davon scheinen persönlicher Natur zu sein: Ein filigraner Zauberstab von etwa zwei Spann Länge, ein aus Knochen geformter Dolch und ein zerfleddertes, vom häufigen Gebrauch zerschlissenes Notizbuch. Klar an Bedeutung übersteigt diese aber ein riesiger, torsogroßer unregelmäßig geformter blauer Kristall, von dem einige Splitter zurückbleiben.
Die vier Beutestücke werden im Kloster der Paladine des Mondes aufbewahrt, gesichert durch einen von Mönchen geschaffenen Schutzkreis gegen Böses.
Die Gegenwart der verbleibenden Splitter löst auf dem Moonglower Friedhof einen Rückzug der Untoten aus, was die Aufmerksamkeit der Magierin Evisha Alshani erregt. Sie findet schliesslich die Gruft und stößt dort auf die Splitter, nimmt einen davon mit sich. Dabei stellt sie fest, dass diese an Haut klebenbleiben, angezogen wie Eisenspäne von einem Magneten. Eine weitere Nebenwirkung bleibt zu diesem Zeitpunkt noch weitgehend unbemerkt: Die Splitter saugen Energie auf, bringen auf diese Weise die Leuchtzauber der Magierin zum Erlöschen.
Auch eine andere Fraktion bemerkt den störenden Einfluss auf dem Friedhof und stellt diesen als störend für die künftigen Pläne mit der Insel fest: Tajana Misure, die Agentin des Lichelords versichert sich der Hilfe der Nekromantin Iralee, um die verbliebenen, insgesamt dreiundzwanzig Splitter fortzuschaffen - uninspiriert werden die kraftschluckenden Kristalle auf dem Britainer Friedhof abgelagert, vielleicht im stillen Hoffen damit dem Manhelaschrein Schaden zuzufügen.
Dort stößt Monate später Saris Merad auf die Trümmer und nimmt sie an sich. Ihr Lehrmeister, ein Magier namens Cornias Ambrosius gewinnt durch die Untersuchung der Kristalle einige Erkenntnisse, er schickt das Mädchen nach Yew um den Punkt aufzufinden, auf den das unregelmäßige aber gerichtete Glimmen der Kristallsplitter deutet. Rasch stellt sich heraus, dass der Ursprung im Kloster der Paladine des Mondes zu finden ist, dort trifft Saris auf Jean Morou.
Der Paladin ist, im Bewußtsein der von den Splittern ausgehenden Gefahr, nicht bereit die Besucherin mitsamt dem mitgebrachten einen Kristall gehen zu lassen, als er den kleinen Splitter jedoch in den Bannkreis zum torsogroßen Kristall bringt, kommt es beinahe zur Katastrophe: Eine Schockwelle durchläuft den Raum und dann erscheint eine seltsame, aus Schemen und Schatten bestehende, ständig fluktuierende Gestalt, deren Stimme mit jedem gesprochenen Wort Tonfall, Melodie und Timbre wechselt: Ein kleines Kind wechselt mit einem alten Mann und einer erzürnten Matrone - es scheint als würden unzählige Geister durch den einen Mund zu sprechen versuchen.
Jean Morou identifiziert die Kreatur als alten Feind, muss dabei jedoch feststellen, dass der durch die Mönche gewirkte Bannkreis keine oder nur eine geringe Wirkung auf die Wesenheit hat. Das "Geschöpf der tausend Seelen" bezeichnet den Paladin als verdorben und befleckt, seine Aufmerksamkeit konzentriert sich auf die entsetzte Saris. Dann überschlagen sich die Ereignisse: Die Wesenheit versetzt sich der prompt das Bewußtsein verlierenden Saris hin, Jean Morou zückt seine Waffe - eines der legendären Engelsschwerter und attackiert die Wesenheit damit. Tatsächlich verschwindet das "Geschöpf der tausend Seelen" und damit scheint die Situation sich erst einmal zu entspannen.
Tage später trifft Saris, mittlerweile wieder erholt, im Drachenhort auf die Magierin Evisha Alshani. Da das Schankmädchen zu diesem Zeitpunkt offen einen der ihr verbliebenen zweiundzwanzig Splitter des blauen Kristalls bei sich trägt, erregt sie die Aufmerksamkeit der Zauberin, im Folgenden berichtet sie dieser von den Ereignissen im Kloster der Paladine des Mondes.
Nicht viel später verschwinden der Kristall und die drei persönlichen Gegenstände aus dem Kloster des Mondes, offenbar zuletzt gesehen vom Paladin Jean Morou. Elias Lavrans untersucht den scheinbaren Diebstahl und macht sich auf magische Spurensuche.
Eine ähnliche Suche nehmen auch die Schankmaid Saris und die Zauberin Evisha Alshani in Angriff, zur Verblüffung beider Beteiligter entdecken sie den großen Kristall in einem der Keller des Drachenhorts - erschreckt von der Kristallwesenheit ziehen sie sich dann zurück.
Derweil ist auch eine weitere Fraktion aufmerksam geworden: Der Eisdämon Zeriathras beauftragt einige Diener Diablos damit die Trümmer des Kristalls heranzubringen, macht sich aber auch selbst auf den Weg: Zweimal gelingt es ihm Saris aufzuspüren, zweimal behält das Mädchen ihr Leben nur durch das Einwirken von Außen. Schliesslich gelingt es Zeriathras den Standort des Kristalls herauszubekommen, er ist jedoch nicht in der Lage vor dem Geschöpf der Tausend Seelen zu bestehen und wird vertrieben.
Als die Dienerschaft des Diablos Saris in die Hände bekommt, ist der Kristall bereits verschwunden, von einer bislang verborgen gebliebenen Person an einen anderen, wohl als sicher erachteten Ort gebracht. Kelgoth Lutah formt ein Siegel seines Herren und drückt aus der Schankmaid auf, damit er sie an einem beliebigen Ort aufspüren kann - als Saris flieht, entschwindet sie dennoch fast augenblicklich aus der Wahrnehmung der Kultisten. Kelgoth zieht den richtigen Schluss: Die Flüchtige muss sich in einen Tempel oder an einen anderweitig geweihten Ort zurückgezogen haben und macht sich auf die Suche.
Tatsächlich gelingt es ihm Saris im Tempel des Weissen Drachen aufzuspüren, wo es zur Eskalation kommt: Von ungewöhnlicher Sicherheit geleitet versucht das Mädchen sich dem Kristall anzubieten, sich zu opfern, erzürnt damit das Kristallwesen jedoch nur. Dank dessen erdrückender Präsenz kommt es zu keiner echten Konfrontation zwischen der Flüchtigen und ihren Verfolgern, am Ende kann sie einmal mehr entkommen und begibt sich in die Obhut der Paladiness Ka'hin Raleigh, die das Siegel entdeckt und in einer ebenso langwierigen wie schmerzhaften Prozedur entfernt.
Evisha Alshani selbst treibt derweil ihre Untersuchungen der Kristallsplitter weiter und entdeckt dadurch ebenfalls den großen Seelenkristall im Tempel des Weissen Drachen. Zusammen mit Saris, die diesmal alle vorhandenen Splitter verborgen bei sich trägt, sucht die Zauberin den geweihten Ort auf, nur um alsdann Zeugin des fortschreitenden Dramas zu werden: Die in die Nähe des großen Kristalls gebrachten Splitter werden absorbiert, bis sämtliche Bruchstücke wieder verbunden sind - und diesmal erhält das Ersuchen Saris' keine Absage: Die Seele und Bewußtsein werden aus dem Leib des Mädchens gerissen und in den Kristall verbunden, der unter der neuen Last zerspringt - diesmal in tausende kleiner Splitter.
Evisha gelingt es zu fliehen, bevor das Gebäude einstürzt, sie nimmt den reglosen, auf eine atmende Hülle reduzierten Leib Saris' mit sich.
Erst deutlich später kommen wieder die Diablo Anhänger ins Spiel, um endlich den Kristall wieder zusammen zu fügen, so wie ihn dies Zeriathras mitgeteilt hatte. Trotz gewisser Schwierigkeiten alle restlichen Splitter ausfindig zu machen und dem Widerwillen des seraphimähnlichen Wesens, gelingt es ihnen den Kristall zusammen zu fügen. Der daraufhin entbrannte Kampf, ist ein Kampf auf Leben Tod für alle, einschliesslich dem Wesen, welches nun deutlich geschwächt wurde.
In einem letzten finalen Schlag gelingt es dem dunklen Paladin sein Schwert in das Wesen zu treiben und es zu vernichten. Tausend Seelen stieben auseinander, da sie nicht länger durch das Artefakt gewaltsam gebunden sind, einigen Seelen gelingt es in die Ebene der Toten einzukehren, andere sind da weniger glücklich und streifen nun ziellos über das Angesicht der Welt. Dem Diablokult ist es also gelungen das Artefakt zu bergen, noch allerdings ist es unklar, ob die Geschehnisse nun enden - vor allem bleibt eine Frage im Raum stehen: Wurde Meritor wirklich endgültig besiegt?
