Alathor
Für den eiligen Leser
- Einordnung: Seraph in der Gefolgschaft Tyraels
- Beinamen: Der Meisterhämmerer, Der Schöpfer
- Wahlspruch: „Im Schaffen Sein.“
- Opfergaben: Etwas von eigener Hand hergestelltes
- Symbole: Hammer, Schmiedefeuer, bisweilen auch ein Zirkel oder gar ein Zahnrad
Beschreibung
- Liber Lucis
Alathor erscheint als einer der bodenständigsten Seraphim. In Darstellungen wird für ihn zumeist das Bild des bärtigen, mit einem mächtigen Schmiedehammer bewehrten Hüne gewählt und tatsächlich haben die Namen seines Ambosses Ibiloth und seines Hammers Rhuntanar Eingang in die Legenden gefunden. Dabei beschränkt sich Alathor nicht allein auf die Schmiedekunst, sondern er gilt als Patron alles schöpferischen Handwerks, das dazu dient etwas Bestehendes zu verbessern. Ein Gärtner, der seine Pflanzen hegt und pflegt kann dafür ebenso Alathor anrufen, wie ein Mechaniker, der das Zahnradgetriebe einer Uhr verbessert.
Als einem der ursprünglichen Acht ordnet man Alathor oft eine der acht Tugenden zu und obgleich es unterschiedliche Auffassungen gibt, stellt man dem Meisterschmied gewöhnlich die Ehrlichkeit zur Seite – denn als Schöpfer ist er Ehrlichkeit und Klarheit in gleichem Maße verpflichtet und all seine Werke offenbaren sich selbst in Gänze.
Bisweilen wird der Name Khalizius für einen dämonischen Gegenspieler des sternengeborenen Handwerker genannt. Geschichte
Alathor gilt als Erschaffer der Artefakte des Diablokreuzzuges, jener Roben des Lichts und Hüter des Lichts, die den überlebenden Helden damals ausgehändigt wurden. Bis heute ist nicht geklärt, ob Alathor etwas damit zu tun hatte, dass diese Gegenstände bei der Rückkehr Diablos ihren Glanz verloren, oder ob dies auf ein Einwirken des Herren des Schrecken selbst zurückgeht.
Im Zuge der Geschehnisse um das Relikt zerschmetterte Alathor das Kristallschwert Alathair und schuf es anschließend – befreit vom Einfluss des Reliktes – neu.
