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Inhaltsverzeichnis

Der Nachthimmel

Im Laufe der letzten Zeit hat sich am nächtlichen Himmel ein interessantes Phänomen offenbart. Zuerst blass, unscheinbar und mit bloßem Auge kaum zu erkennen, erstrahlt nunmehr jedoch in voller Pracht ein roter Stern am Firmament. Ausgehend von einem festen Punkt westlich des in mancher Schrift als "Sternbild des Drachen" überlieferten Sternenhaufens, scheint der Rote Stern sich nach geraumer Zeit langsam aber stetig zu bewegen. Möglicherweise strebt er einem anderen Phänomen am Nachthimmel, dem "Blutmal" entgegen. Nur wenige Beobachter scheinen dem Roten Stern bislang übermäßige Bedeutung zuzumessen - zumal ein ähnliches Phänomen mindestens einmal schon den Nachthimmel zierte. Andere Wesen indes sind womöglich schon auf erste Anzeichen kultischer Verehrung des roten Gestirns gestoßen.


Verschiedene Städte Schattenwelts

Auf dem Festland als auch auf der Isla Mystica, und den anderen kleineren Eilanden, sind die Ratten los. Überall kriechen sie aus ihren Höhlen, Bauen, Kanälen und sonstigen vor Dreck starrenden Orten. Sie sind derart zahlreich dass sie sich schon offen auf den Straßen der Städte zeigen. In einigen Städten wie Britain hat es derweil bereits Aufrufe zur Jagd auf die Ratten gegeben.

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Das Ettintal/Aschetal

An vielen Stellen im Ettintal/Aschetal brach der Boden auf, und entließ ganze Schwärme von Kreaturen die als Solen bekannt sind. Diese den Ameisen ähnlichen Kreaturen scheinen nichts Gutes im Schilde zu führen. Wie die Drow herausfanden, die eine von ihnen verhören konnten, scheinen diese Wesen den großen roten Stern anzubeten und zu verehren. Das Ettintal jedenfalls ist von diesen wenig freundlichen Kreaturen überflutet.


Britain

Seit kurzer Zeit erschüttern neuerliche Ereignisse die politische Bühne Britains. In geheimen Treffen zwischen dem Reichskanzler Cordovan Adersin und dem Hochgeweihten Oderin Duranges wurden Pläne geschmiedet, in deren Folge der Reichskanzler den Kronrat für aufgelöst erklärte. In diesem Zuge wurde Orderin Duranges zum Vizekanzler ernannt und bildet mit Adersin zusammen die Spitze des britannischen Machtapparates. Dieses Handeln stößt nicht allerorten auf Gegenliebe und so nehmen Verunsicherung und Unruhe unter der Bevölkerung zu. Von Befreiung, jedoch auch von Putsch und Hochverrat ist die Rede und erste Befürchtungen um einen Bürgerkrieg werden geäußert. Um die Unsicherheit und Wirren auf die Spitze zu treiben, sind Soldaten aus der Reserve der Reichsarmee in die Nordgarnison eingezogen und bewachen die dortige Torburg. Zumindest von Norden her kann man nicht mehr gänzlich unbehelligt in die Stadt gelangen: Die Soldaten kontrollieren Fuhrwerke und Reisende und scheuen sich in manchen Fällen auch nicht, ungewöhnliche "Kriegszölle" zu erheben. Unterdessen proben Teile zweier Regimenter der regulären Reichsarmee verschiedentliche Manöver im näheren Umland der Stadt. Betont langsam, aber dennoch stetig, nähern sich die Truppenteile in diesem Zuge der Reichshauptstadt.

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Delucia

Delucia ist nicht mehr!
Drow und Söldner kamen über die Stadt und ließen keinen Stein auf dem anderen. Noch immer glimmen die Feuer der gebrandschatzten Stadt. Nur wenige Überlebende, schwer verwundet oder sonstwie geschändet blieben zurück. Wer nicht getötet oder zum Sterben zurückgelassen wurde, fand seinen Weg in Ketten nach Elashinn, um dort seine letzten Tage als Sklave zu fristen.

Ebenso wurde die Gedenkstätte Ostens geschändet. Spinnen mit ihren massigen Leibern thronen nun dort, wo zuvor Pilger und Elfen gleichermaßen Schutz, Obdach und spirituelle Erleuchtung suchten. Kurz nach der schändlichen Tat trafen die ersten Elfen in Delucia am Schrein Ostens ein, und bargen die letzten verbliebenen Reliquien die das Gemetzel einigermaßen unbeschadet überstanden, und in der Eile des Gefechts von den Drow übersehen oder absichtlich zurückgelassen wurden.


Skara Brae

Die verdorbene, geschändete und umkämpfte Stadt Skara Brae existiert nur noch schwerlich in der wirklichen Welt. Wo zuletzt zwei dämonische Heere und eine Handvoll Menschen um die Vorherrschaft über die Inselstadt oder das schiere Überleben kämpften, tost ein bizarrer Sturm vor der Küste. Der Sturm, ein gewaltiger Leib aus dunklen Wolken und ätzenden Nebelschwaden, durchzogen von einem hektisch zuckenden Geflecht purpurner Blitze, hat die Stadt und alles Leben und Unleben in ihr verschlungen.

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